Montag, 23. März 2020

Fragen und Antworten

Lieber Leser meiner Seiten.   / (korrigierte und ergänzte Neufassung) - vom 26.März
Ganz spontan, wie man mich im Netz kennt, schreibe ich dies – nach einer langen Nacht und einem informativen Gespräch/ v o r w i e g e n d / mit mir selbst /aber auch mit anderen -  nieder.
Man muss nicht immer alles zerreden und über alles reden, Schweigen ist  oftmals in bestimmten Situationen ein  nein und  ein klares Handeln lauter  als ein deutlicherSchuss.
Es nennt sich Konsequenz.
ganz konkret und sachlich: Ich wurde gefragt und gebe meine Antwort hier.
Es sind - für uns alle -  schwierige Zeiten der inneren Einkehr...
*
Ich komme selbst aus der Pllege, dem Kliniks - und Praxisbetrieb und mache mir entsprechend Sorgen um die aktuelle und anhaltende  Situation in der wir uns alle befinden.
Wissen ist zwar gut, beruhigt aber nicht immer -  sondern bewirkt oft das berechtigte Gegenteil. 
Nun habe ich aktuell gesehen dass zum heutigen Tag viele mein Thema angeklickt haben und sage ihnen: 
Passt auf Euch und auf die Mitmenschen um euch herum auf, nehmt die Situation ernst.
Haltet Abstand zueinander und helft soweit ihr es könnt. Jeglicher Eigennutz sollte  zurückstehen. Das sollte mittlerweile jedem klar sein.

 Vielleicht hat man nichts mehr zu dem Thema zu sagen oder es fällt einem nichts Neues dazu ein - oder es wurde schon von anderer Seite alles gesagt  - jede Wiederholung ist oft langweilig für die Leser. Es  stumpft eher ab, als es interessiert.
 Doch das ist gefährlich, man wird unaufmerksam weil man sich an jeden veränderten Zustand schnell gewöhnt und damit diesen eventuell  damit völlig unterschätzt.
*
Wenn ich lange Zeit  keinen Beitrag einstelle, hat das ausschließlich private Gründe.
Nicht, dass mir „ kein Text“ mehr einfiele, mir Bilder ausgehen würden.
Davon enthalten meine Archive genug, n e i n –  in mir ist Leere und gleichzeitige ÜBER -  Fülle, die ich - aus/sortieren muss und möchte.
In mir  ist eine Suche nach Klarheit, ein Bedürfnis  nach Enthaltsamkeit, allein sein ist gut, in Ruhe denken können, mich besinnen können - auf Wesentliches.
Viele Gedanken habe ich im Kopf als Kopfkino, -  die mich beschäftigen, über Menschen die mir nahe stehen, Situationen die ich durchstehe, denen ich ausgesetzt bin ohne sie durchleben zu wollen.
Bin nah am Albtraum der mich des Nachts fest hält und die Frage - w i e -  es - weiter - geht..
*
Was ist -  wenn wir  der augenblicklichen  Situation nicht Herr werden?
Sie unter - oder überschätzen?
Sie ist nicht die Erste dieser Art und wird nicht die Letzte sein.
Nur seriöse Information ist - womit wir alle so einigermaßen zurecht - kommen.
Wir alle bekommen sie - nur scheibchenweise präsentiert,auch, um uns zu schützen - das hat wohl jeder begriffen der sich die Nachrichten der letzten Wochen ansieht.
WAS uns einigermaßen vor der Ansteckung schützt.
Sind:  * Abstand zueinander - die Vernunft - eine gute Hygiene - die eigene Einsicht - das Mitgefühl mit anderen die es schlimmer erwischt, die im  Klinikum aufgenommen werden  müssen.
Auch  der bewußte Gedanke an andere, - wie es jenen geht,  denen  -  die zuhause allein und hilfsbedürftig sind, an jene um uns herum, - die keine Hilfe haben.
*
Eines ist jetzt schon nach den vielen durchlebten Wochen klar,  -  es werden tiefe Narben zurück - bleiben - Unser Alltag wird sich zwangsläufig verändern, nicht mehr derselbe wie  früher sein.
*
Was ganz alltägliches an das kaum einer denkt:
heute Morgen als ich unter der Dusche stand, dachte ich daran:
Nicht jede hilfsbedürftige Person die schon älter ist und nicht an die eigenen Füße herankommt, hat ein Miniplay - Spielzeug mit dem er sich die Nägel schneiden und die Hornhaut abfeilen kann,  er kommt selbst nicht mal dran: das ist wichtig, für die, die Hilfe brauchen, denn in 4 - 6 Wochen wächst recht viel. Hat er Nachbarn oder kennt er keine weil er sich schon vorher isoliert hatte?
Ganz prosaisch: Wo bleiben die "Älteren, Vorerkrankten,  wenn die Diakoniestellen nicht besetzt sind, weil die Pflegekräfte ausfallen.?
Was geschieht mit den Obdachlosen auf der Straße wenn die Straßen geräumt werden, die Übernachtungsmöglichkeiten wegen Publikumsverkehr gecanzelt werden?
Wo bleiben da die Hilfsangebote, wenn die Tafeln zu sind.
Und so gibt es noch Tausend Fragen die sich keiner stellt, wenn sie ihn persönlich nicht betreffen.
Mir macht all das mehr Sorgen, als...↡*
Menschen die manipulativ in mein Leben eingreifen möchten indem sie mich auf eine Spur zu führen versuchen, der ich nicht folgen möchte, weil ich sie kenne. Ihr auf andere Weise begegnet bin, die belastend für mich war und ist -  kann ich zur Zeit nicht um mich gebrauchen, - das ist sehr privat und  zur Zeit bestimmt nicht mein Thema.
Doch es gibt einige die das nicht begreifen...
                     Ich möchte mich in dieser schwierigen Zeit einfach nicht Dingen aussetzen denen ich mich nicht gewachsen fühle. Ich denke, in dieser Zeit in der keiner weiss wie es vorwärts  geht, und wie wir sie gesundheitlich und wirtschaftlich überstehen werden - gibt es wichtigeres zu tun als sich dem eigenen einfordernden Egoismus hinzugeben und mit Fragen auseinanderzusetzen, um das zu bekommen was man will.
   Vielleicht ist dies auch m/eine Art von Freiheit, die ich von anderen einfordere.
 Mein Rückzug.
in den Luxus Leben
*
    Liebe Grüße an alle die es mir wert sind, dass ich es ihnen auf diese Art und Weise mitteile.
Das kann man weder in Geschichten – noch in Gedichten, oder oberflächlich skurrilen, vielleicht sogar unterhaltsamen Anekdoten, sondern es kommt ganz privat aus meinem Bauch.
Ich brauche meine Kraft, meine eigene Stärke und die brauche ich für mich selbst und bin nicht bereit sie anderen zu geben wenn sie für mich selbst fehlt.
Vielleicht werden wieder andere Zeiten kommen, ein wieder entspannt sein -  dann, wenn alles vorbei ist und ein normales Leben wieder bei uns allen einkehrt.
 Mein Wunsch - bleibt möglichst lange gesund und auf Abstand zu anderen, damit die Krankenhäuser und das Gesundheitssystem nicht völlig zusammenbricht, wenn alle Schwerstkranken  auf einmal stationär eingewiesen  und beatmet werden müssen. Den Kollaps können wir  - wenn wir gemeinsam vernünftig sind und die Regeln einhalten / noch etwas/ aufhalten.

                      Herzlichste Grüße und  Wünsche  für eine gute Zeit für alle....
* angelface.
 Abschließend die Nachricht an den Fragenden: mir geht es / gesundheitlich gut, soweit es uns in dieser Zeit - wirklich - gut - gehen-kann.
*
Leider gehöre ich zur gefährdeten Risikogruppe  sodass ich anderen in dieser Zeit  - außer am Telefon  zu einem Gespräch - nicht beistehen kann, zumal ich bedingt durch unsere Abgeschiedenheit an unserem Wohnort noch arbeite denn unser Wohnmobilstellplatz bleibt geöffnet.
 *
 H a l t - S t o p -  Wie es bei aktuellen Nachrichten ist, eben bekam ich offiziellen BESCHEID - der Magistrat hat beschlossen -
dicht
machen
-  denn wir sind unmittelbar betroffen.
                        auch dort ab 24. März heißt es  Zuhause bleiben...
oder nach Hause fahren, auf eine gute und gesunde Fahrt.


 Selbstverständlich l e s e ich nach wie vor im Netz bei den Bloggerinnen die ich schätze und kenne, kommentiere wenn mir etwas gefällt und besuche Seiten die ich schätze.
 💔 * habt IHR denn noch was Neues zu lesen zuhause? - Wenn nicht - gerne mal melden bei mir - mein Bücherregal ist voll und die Post " tut es noch"...
ich kann eine Liste anbieten ...Belletristik, Krimis, Tatsachenromane, Biographien, Kulturelles, Bildbände, Geschichtliches,  Sience Fiktion, 
*💔 Städtische Bibliotheken bieten kostenlosen Lesestoff zum downloaden an, die Ausleihgebühr offline entfällt für 2 Monate, das gilt bestimmt fast überall. Alles andere an Info geht übers Home office.

 zu guter Letzt: was Nettes im Netz  zu lesen von Dritter Seite gefällig?
Ich kann `s empfehlen, hab mich teilweise schlappich gelacht...mein Flickerlteppich bekam Besuch von meinem Bauch
💔    hier LESEPROBE  es unterhält hervorragend
eine Liebeserklärung an die Provinz für 8,98 bei amazon, aber man kann ja auch nur" reinlesen"

💔   etwas über den Autor Norbert Molitor
ich finde, man sollte ihn kennen, in diesen Zeiten ein guter Zeitvertreiber
*
P.S. Damit Ihr nicht ganz ohne Text von mir bleibt - ein Beitrag den ich....naja so, nur mal so vor einiger Zeit getipselt habe...
 vielleicht  erklärt er ja einiges in  und aus meinem etwas komplexen Charakterwesen:  denn ich hatte ihn am Ende der Blogseite -  es steht nicht mal ein Datum dabei - ganz unten  - in den zusätzlichen Seiten  - versteckt....

https://wokinisblog.blogspot.com/p/hobby-und-zufallsbefunde.html

Kommentare:

  1. Liebe Angel, ich habe alles verstanden! Es gibt Fragen, die man nicht beantworten muss, aber will, das geht auch auf diesem Wege, eigentlich schade! Manche können ihren Egoismus zu dem nur das eigene Glück zählt, nicht aufgeben.Jeder ist für sich selbst verantwortlich und auch Schmied seines eigenen Glückes, nur die Emphatie für andere darf man nicht verlieren und auch hinterfragen warum manches so ist, wie es ist! Alles hat seine Zeit!
    Ich wünsche Dir alles Liebe und bewundere Dich wie du alles allein meisterst. Ich habe Kinder die nach mir fragen und um unser Wohlergehen besorgt sind. Das ist gerade in dieser Zeit wichtig und schön!Man kann auch die eigenen Interessen für seine Lieben zurückstellen. Das funktioniert zur Zeit sogar in der Nachbarschaft sehr gut, man nennt es Nächstenliebe!
    Bleibe gesund , meine Liebe, Klärchen

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  2. Ich wünsche dir Kraft und Zuversicht in dieser unruhigen Zeit. Mögest du die Hoffnung auf eine neue Zeit nicht verlieren. Bleib gesund das wünscht dir Sieghild

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  3. Liebe Angel,
    ja, dieses Virus macht was mit uns. Nicht physisch - psychisch meine ich. Und dieses Psychische kommt in Wellen, in Schüben auch in Gegensätzen und Widersprüchen daher. Es rollen dunkle Gedanken an den Strand und dann wieder Zuversicht und Zufriedenheit. Möge am Ende des Tages das Positive überwiegen.
    Lass dich drücken und pass auf dich auf
    Elisabeth

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  4. Liebe Angel,
    ja, stimmt, du gehörst zur Risikogruppe - wie auch einige Menschen in meinem familiären Umfeld - meine Mutter, meine Schwägerin, Janas Oma und vor allem Opa väterlicherseits, mein jüngster Neffe und einer meiner Großneffen. Dies (also alle, die zur Risikogruppe zählen) sind eigentlich die einzigen Menschen, um die ich mir bei SARS-Cov-2 noch Sorgen mache, nachdem ich jetzt so enorm viele Informationen über das Virus gelesen und angesehen habe. Man kann offenbar davon ausgehen, dass SARS-Cov-2 für gesunde Menschen vom Gefährlichkeitsgrad mit der Grippe vergleichbar ist, auch wenn die Medien einem etwas anderes suggerieren (was häufig durch Sensationsgier entsteht und teilweise auch, weil die Journalisten von der Massenpanik angesteckt worden sind).
    Also, pass gut auf dich auf, du Liebe!
    Herzliche Rostrosen-Sonntagsgrüße,
    Traude
    https://rostrose.blogspot.com/2020/03/corona-extra-2-bitte-keine-panik.html

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  5. liebe Angel
    ja.. für die eigene Seele und das eigene Wohlfühlen muss man zu erst sorgendas hat auch nichts mit Egoismus zu tun
    denn wer selber nichts hat ..kann auch nichts abgeben . bildlich gesprochen
    wenn ich innerlich zerrissen und zweifelnd bin kann ich andere nicht trösten oder beraten
    du machst dsa schon richtig
    es kommen auch wieder andere Zeiten

    so eine Krise setzt aber oft auch ungeahnte Kräfte frei
    die Menschen (die nicht gerade in Schockstarre verfallen und die die immer alles nur schwarz sehen ) krempeln die Arme hoch und schahen was sie tun können
    es gibt sooo viele positive Reaktionen ..von den ganz großen Firmen die ihre Produktionen umstellen und Masken, Geräten und Akohol produzieren und liefern da wo es eng wird ..bis zu den kleinen Studios die z.B. Videos drehen und ihren Kunden online den Service anbieten ..z.B. tanzen, Sport .. Musikunterricht
    Kirchen senden Gottesdienste über das Net .. da steht der Priester mit wenigen Ministranten vor der leeren Kirche ..auch eine neue Erfahrung.. da werden Glocken geläutet.. Rundbriefe verteilt .. ach man kann es gar nicht aufzählen was alles passiert .. man findet es nur meist nicht in den großen Medien und muss etwas die Augen aufhalten
    Zeit zu haben für sich selber ist nicht das Schlechteste ..nicht alle können damit umgehen.. das stimmt auch
    aber man darf raus in die erwachende Natur .. man kann online lesen und die schönen Bilder schauen ..
    ich habe gelesen was Traude schreibt .. in einem muss ich ihr widersprechen.. es trifft auch junge Menschen schwer ..auch ohne Vorerkrankungen (die Jüngste die gestorben ist war 16 )
    zwar ist der Prozentsatz gering aber man kann eben nicht wissen wen es trifft .. daß da gewarnt wird halte ich nicht für Massenpanik sondern für sinnvoll da es immer noch junge Leute gibt die Party machen und nicht verstehen wollen dass sie auch gefährdet sind und erst recht zur Gefahr für Anndere werden
    pass gut auf dich auf

    Rosi

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  6. Da schreibst Du was - Fußpflege ist für so manchen ein Thema oder auch Friseur. Alles geschlossen!
    Die Obdachlosen unserer Stadt sollen sich in Wälder usw. verzogen haben, aber deshalb, weil sie Angst haben, "untergebracht" zu werden. Nicht ohne Grund, denn in den Unterkünften herrscht oft Mord und Totschlag. Da die Tafeln geschlossen sind und es in der Stadt kaum Spenden gibt, geraten diese Menschen jetzt in eine sehr missliche Lage!

    Bei mir kommt keine Langeweile auf, ich habe immer noch mehr als genug zu tun und komme, wie man sieht, kaum in die Blogs. Allerdings kümmere ich mich auch um andere Menschen und die Gartensaison beginnt ja auch wieder, außerdem steht uns eine Hochzeit ins Haus ... zum Bücherlesen komme ich höchstens mal quer ...
    Muss auch noch etliche ausrangieren, es wird einfach zu viel.

    Liebe Grüße auch hier
    Sara

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herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit die den Themen in meinen Beiträgen gelten, denn mich interessiert auch die Meinung der anderen zum Thema das ich auswähle. Ansonsten gelten die bei google üblichen Datenschutzvorschriften die seit Mai 2018 Pflicht sind, auch bei den Kommentaren.
lieben Gruß an Euch alle - Angelface -