Posts mit dem Label wer keine Erben hat sieht " alt" aus werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label wer keine Erben hat sieht " alt" aus werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 28. Juli 2024

Haushaltsauflösung als Albtraum...

Nächte ohne Schlaf oder  " schlaflos ist meine Nacht... am Liebsten würde ich....K.....ich schreibe es mir von der Seele...

was mach ich mit ihr wenn ich mich aus diesem Albtraum befreit habe?
aufstehen  und schreiben natürlich, nachdem ich mir eine zweite Lampe an den Schreibtisch geheftet habe und  danach in alten Beiträgen auf meinem Blog bis ins Jahr 2014 hinein - gelesen habe
unter anderen vielen, -  auch diesen...vom Juni 2014 gefunden...an den ich den heutigen Post quasi anhängen kann.

https://wokinisblog.blogspot.com/2014/06/bunt-ist-das-leben.html

damals war 
und heute ist...
freie Sicht zum Wohnmobilstellplatz und Blick in die freie Natur
von den Nachbarn die ihre alten Stühle an die Straße stellten
 schuf ich mir Sitzplätze im Garten der damals noch keiner war

ein kleiner Verschlag in bunt für alles was später mal  in den Garten soll
als Provisorium entstand - schließlich will Frau
ihre Gartengeräte irgendwo unterstellen wo sie weniger rosten.
leere Töpfe liebt keiner, da muss ja was rein was schön blüht
oder Ernte ergibt.



rings herum  erhob und blühte der alte Stadtwald und
viele Brennnesselfelder, wilde Birken rauschten...

das Haus war bis 2014 noch ohne Vorbau..
der Balkon schon ein wenig morsch und fast 30 Jhr. alt
 nur ein Fenster war zu öffnen, dadurch konnten die Möbel hinein.

das erste Frühbeet  im vorderen Garten entstand..
darin wuchsen die Erdbeeren, der Salat - .
und der Kohl, selbst die Kräuter hatten noch Platz

Damals sah alles hier rund ums Haus völlig anders aus. Ich fing an den Garten zu begrünen und mit den bunt bemalten Stühlen zu schmücken – aus alt macht neu war mein Gedanke. Dem, was andere entsorgten verpasste ich ein wenig Farbe und schon waren sie wie bunter Schmuck und gleichzeitig ein praktischer Platz zum einladenden Zusammensitzen.

Den Rasen, der eher eine leere Wiese war-  konnte ich laut Mietvertrag/ da stand nur Vermietung des Hauses und Wiese vorm Haus / -  nach anschließendem Gespräch mit dem Hausbesitzer und Vermieter nach eigenem Gutdünken nutzen und gestalten. Schon nach einem Jahr wunderte er sich was ich alles pflanzte, war aber entzückt..

Zustand  April/ Mai/ Juni 2013/Frühjahr 2014

früher in den Anfängen.. war vieles noch ein Provisorium.

heute sieht es so aus...

Dazu baute er mir auf meinen Wunsch ein Holzgartenhaus damit ich Platz für mein Heizmaterial die Pellets und das Gartengerät , - den Rasenmäher - hatte.

Später kam noch ein 2.Blechhäuschen  hinzu - dass so gerne das Kondenzwasser am Innendach bunkert. Für die Reifen, die Sonnenliegen  & Schirme das Werkzeug und Gartenmöbel sowie nebenan ein kleines Gewächshaus für den Anbau von Gemüse und Obst damit alles schön trocken blieb und wachsen konnte. Das hatte ich vom Nachbar geschenkt bekommen weil er selbst nichts mehr anbaute.
                  Damit bin ich nicht alleine, das haben die anderen Hausbewohner  sich auch in ihren Gärten beim Kauf eines Hauses gedacht und selbiges angeschafft, denn man kann ja sein Eigentum schlecht auf einer leeren Wiese lagern, sonst ginge  alles ungeschützt kaputt. 

Mein Vermieter zeigte sich lächelnd und begeistert als er das kleine Gartenhaus für mein Heizmaterial  baute und zusah wie ich das erste Frühbeet auf seiner Wiese und später den Vorbau mit dem Nachbarn errichtete. Das war ganz in seinem Sinne, das Haus und alles rundherum wurde endlich durchgehend gepflegt und verrottete nicht mehr.

Mittlerweile ist das Haus verkauft und hat einen anderen Besitzer. Einer, der vielleicht anders über Haus und Garten  und deren Besitzverhältnisse nachdenkt obwohl ich mit dem alten Mietvertrag übernommen wurde..!

- man weiß es nicht -

heute mein Werk./Gartenhaus, Frühbeete, "grüne Zäune" zu den Nachbarn

ich richtete es mir im Laufe der Jahre auf eigene Kosten 
 richtig gemütlich vorm und im Haus mit den Katzen ein..
Der  halboffene Vorbau entstand mit Hilfe des Nachbarn weil es im Winter
zur Haustür hineinschneite und regnete.
Der Anbau ist mir große Hilfe im Sommer und im Winter
beim Hagelsturm  ging das Dach kaputt
das regelte der neue Besitzer mit Auftrag an den Dachdecker

.Der Erstbesitzer  des Hauses war vom Endergebnis begeistert.
da es später als der Einzugstermin  dazu kam, steht es nicht im Mietvertrag
 weil er es nicht nötig fand dies ausdrücklich zu erwähnen.
Das Haus wurde aber später mit dem Anbau/Vorbau verkauft.

machte den ersten Gartenflohmarkt der ein voller Erfolg war

ließ mir vom neuen Hausbesitzer und Vermieter einen Parkplatz anlegen
 der natürlich logischerweise nicht mit  im  alten Mietvertrag stand
denn er wurde ja erst später angelegt
 wenn es also später hieße
das Haus und den Garten in den ursprünglichen Zustand  des Mietvertrags versetzen
 müsste der auch weg.
welch ein ..Schwachsinn hoch 3!!!...

 das gilt auch für den Garten vorm Haus
 Bäume und Büsche wachsen wenn die Pollen wild fliegen
heute ist der Garten natürlich  längst nicht mehr wieder zu erkennen..
in 11 Jahren wächst  recht viel....

Heute kann man dem Blick aus dem Haus kaum glauben wie sich der Garten vorne und hinten am Hauseingang in all den Jahren gewandelt hat. Durch Bäume und Gebüsche geschützt, zum Nachbarn hin durch einen grünen Zaun dicht bewachsen, bin ich vor fremden Blicken geschützt und bleibe selbst bei der Gartenarbeit und beim mich sonnen ungestört. Ich konnte unbesorgt lesen, schlafen, vor mich hindämmern oder auch schalten und walten wie ich es wollte..

Die meisten meiner Bekannten und Leser haben Familie und sehen meine Gedanken wahrscheinlich schon deshalb ganz anders. Dann, wenn es bei ihnen Ehepartner, Gefährten, Lebensabschnittspartner Onkel und Tanten, Geschwister oder Kinder /Enkel - die sich kümmern-  gibt.,

ich kann nur von mir und all denen die alleine durchs Leben wandern ausgehen...
ob's nun freiwillig gerne oder auch ungern ist......

Vor nun gut einem Jahr  als meine Tochter gestorben war, schrieb ich einem lieben Freund ein paar Monate später, - Die Vorsorge meines Nachlasses zu treffen was mich selbst – wenn ich gehe „ angeht - fällt mir unglaublich schwer, beschäftigt mich weit über Gebühr und lässt nicht unbedingt zu, allzu sorglos glücklich oder fröhlich lächelnd durch meinen Alltag zu gehen.

Doch ich muss das tun,  um nicht  nun einem anderen ganz Fremden diese Bürde auf den Hals zu laden. Das fände ich unverantwortlich, nicht freundlich und sehr egoistisch und macht man doch nur wenn nichts anderes mehr geht..( so ist meine Einstellung dazu)

Gleichzeitig habe ich heute , - 11 Jahre später - Albträume wenn mein Garten und der Vorbau dafür verantwortlich sein soll und ist, dass ich keinen Erben mehr habe, wenn ich nicht - mehr bin ; weil dieser das Erbe aus Angst und Vorsicht er müsse " etwas zurück bauen", sollte das der Besitzer verlangen und dadurch würden ungeahnte Kosten für ihn entstehen, und deshalb lieber ablehnen will. Das ist wohl ein großes Thema obwohl das Haus und Grundstück wie besehen  mit bestehendem Mietverhältnis ge - und verkauft wurde .

Haushaltsauflösung schon jetzt – bin ich meschugge?

 ach ja, seufz - kann ich jetzt alles vergessen.

ich denke dazu werde ich mich beraten lassen von einem,  der die Gesetze kennt.


Meine vorsorglichen Bemühungen, Vorbereitungen und Planungen alles was Beerdigung und Haushaltsauflösung angeht vorher zu arrangieren, zu bezahlen, danach etwas Freunden zu vermachen und zu verschenken, - die vielen Gespräche und Informationen die ich mir dazu nächtelang aus dem Handy, Netz und von Freunden holte - Dinge wie - mein Haushalt aufgelöst werden soll, auch, - was mit meinem - es nennt sich „literarisches Erbe“ – wie das schon klingt – werden sollte,
oder wie ich mir das gedacht oder gewünscht hätte ...mehr oder weniger - für die Katz...
auf ein Neues - wenn ich's geregelt haben will.
 alltägliche " Gebrauchsgegenstände" die nichts bedeuten , - wegzuwerfen oder zu entsorgen fällt mir nicht schwer, davon trenne ich mich leicht. Aber es gibt bestimmte,  sehr schöne Dinge - die mir sehr am Herzen liegen, an denen viel hängt an alten Erinnerungen meines Lebens. Davon möchte ich mich  noch nicht trennen, wenn es nicht nötig ist. Wenn die Zeit dafür da ist, werde ich es tun, doch es muss das Bedürfnis dazu von mir und nicht von einem anderen - weil es zweckmäßig wäre -  kommen. Das sollte auch jeder nachvollziehen können, der ähnlich denkt..

Meinen alten Silberschmuck wollte ich meiner ältesten Freundin testamentarisch vermachen.

den Goldschmuck zu Geld machen, aber dann wenn ich es will.

Bei meinen  Gedichten und Geschichten  festlegen wem ich sie verschenke. – wozu hat man sich die ganze Arbeit gemacht vorzusorgen, Nächte durchgearbeitet, Listen erstellt, wenn - nach einer Erbausschlagung - ein amtlich bestellter Nachlassverwalter vom Amtsgericht stattdessen tätig wird und das Haus versiegelt. Wenn ich einmal - egal wann – die Augen schließe, geht alles an Besitz und Erbe an Vater Staat über. Will ich das? nein ...

So war das nicht geplant. Ich habe mit angesehen wie das bei einigen Nachbarn und Häusern geschah – gruselig, unwürdig, schlimm und ganz und gar nicht im Sinne dessen der geht, der doch anderen noch eine Freude machen will indem er doch noch etwas wertvolleres Schönes hinterlässt und verschenken oder vererben wollte..

Kann man, wenn das Erbe abgelehnt wird – alles vergessen.

Über deinen Kopf hinweg wird entschieden, wenn der Amtsschimmel rennt.
Es kommt alles weg, geschieht nichts mehr in deinem Sinne.
 Das macht definitiv nicht gerade glücklich.

Die Bankkonten werden gesperrt, bleiben aber noch 3 Monate zur Tilgung der Beerdigungskosten und etwaiger Rechnungen noch erhalten ehe sie aufgelöst werden, sollte das noch offen sein. Der Haushalt wird innerhalb von 3 Monaten noch Mietzahlung leisten - aufgelöst, von Fremden verscherbelt, entsorgt und noch brauchbares wertvolleres verkauft und mit der Auflösung des Haushaltes verrechnet, den Rest der übrig bleibt, bekommt Väterchen Staat. So ist das Gesetz.

Die Abmeldungen und Kündigungen deiner Verträge erledigt dann ein fremder Begutachter der mit aufmerksamen Augen durch deine Wohnung geht um zu filtern was du noch hast.
Was davon noch verkäuflich ist, gibt er in Auftrag.
Ob m/ein Testament – m/ein letzter Wille in Form von Spenden ans Tierheim oder eine Einrichtung dann noch greift, ist ohne sich eine anwaltliche Beratung dazu zu holen – fraglich.

Selbst ein guter Bekannter, ein Freund oder Nachbar darf die Wohnung nicht mehr betreten selbst wenn du ihn vorher darum gebeten hast. Er würde sich ohne Genehmigung  damit strafbar verhalten.
Darauf hat niemand Bock.

Kompliziert und verworren sind deshalb heute meine Gedanken, wenn ich nur daran denke.

Einziger Trostpreis bleibt - die Katzen nimmt eine Nachbarin zu sich ins Haus, sie werden versorgt werden. Sie muss allerdings dazu das Ordnungsamt holen um die Katzen aus dem Haus zu bekommen, was wird,  wenn sie vorher flüchten, weiß niemand.

Von wegen bei diesen Gedanken – entspannt, locker und lustig - vor - sich -hin- leben - würde ich gerne.

Im Bewusstsein, -   irgendwann kannst du einfach – gehen - es ist für alles gesorgt - stellte ich mir in meinen kühnsten Träumen anders und bestimmt nicht als Albtraum vor.
Die Aussichten sind ebenso trübe wie auch das Wetter mit 15°. Meine Freunde sehen mich
 im Moment  etwas ratlos...da würde ich mich in der Rückschau vergeblich fragen - wozu habe ich mir das alles mit Freuden aufgebaut - wie mein Leben bis jetzt gelebt - wenn ich jetzt alles  woran ich hänge, was mir was bedeutet wegschmeiße?? - warum - !

Eines wollte ich bestimmt ebenfalls nicht -  jetzt schon all meine ungefähr 400 Bücher, Alben, Briefe, schöne Gläser und Karaffen, meinen Katzenschrank, die Vitrine von meiner Großmutter , Fotobände - selbst geschriebenes Gebundenes - all den schönen Schmuck in Gold und Silber die ich gerne trage  und mit denen ich mich gerne umgebe, - wie meine hübschen Kleider, Hüte und Mäntel schon vorher verkaufen und jetzt schon an Freunde verschenken, geschweige denn irgendwie entsorgen, nur damit es nicht mehr in der Wohnung für fremde Augen steht. Was dann noch übrig bleibt wäre...

Nur von der Hand in den Mund leben .Oder krass übertrieben beschrieben -  noch mit ein paar Tassen und Tellern auf der Couch mit  einem einsamen Sessel in der Frühstücksecke, dem Bett im Schlafzimmer den Rest meiner Tage verbringen und die leeren Wände meiner Wohnung trübselig betrachten statt sie lustvoll  auf unbestimmte Zeit weiter zu erleben. Ganz sicher nicht : nein...


ich verschenke doch lieber als es zu verkaufen
dachte ich mir immer...(bis jetzt )
aber bis dahin möchte ich es nutzen...

hat einer Freundin gut gefallen - 
klar gab ich' s ihr mit...
Oma würde sich freuen...

Großmutters altes Eierservice altes silbernes Eierservice
müsste mal geputzt werden, ist über 100 Jhr. alt
ihre Porzellanfigürchen habe ich  jetzt schon verschenkt ...



nur eines meiner selbst verfassten Bücher"




mir ist nicht egal - wo das bleibt...
das sehen andere vielleicht anders...


wohl dem und glücklich wer Kinder, Geschwister, Enkel, Onkel, Tanten oder noch lebende Eltern hat-selbst wenn sie es nicht  für sich brauchen können oder wollen, können sie wenigstens noch gewinnbringend  etwas verkaufen was noch einen Wert hat und /oder zur Not noch spenden..

 ich bin fast sicher wer niemanden mehr hat macht sich ähnliche Gedanken.
wer nichts oder nicht viel hat, -  muss an nichts mehr denken und auch nicht vorsorgen..

@ angelface


ich erinnere mich  - so fing alles an.
 eine leere Wiese, ein von Außen schmutziges Haus -
April war es und kalt wehte der Wind bis Mai
Die Anfangszeit war beschwerlich genug
es fiel mir nicht leicht den Garten so zu gestalten und heute bin ich stolz darauf..
( Foto M 2013.)
dazu passt denke ich...


was ich mit all dem meine, steht im vorherigen Post:::
 und unter dem Link vom 13.Juli 2024