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Montag, 10. Juni 2019

hallo Du, Besuch über die Pfingsttage...



 Besuch über  die Pfingsttage
hallo Du – wie schön ist es doch, dich bei mir zu sehen!
Schad, dass so Schönes immer so schnell wieder vorbei ist.
…Mindestens 5 Tage! war ich nicht mehr am PC – geschweige denn in meiner Post…und damit hatte ich auch prompt den Kalender vergessen auf dem ich normalerweise  - um sie ja nicht zu vergessen - meine Geburtstage einschreibe,
Upss,  da war doch noch was - , dachte ich heute Morgen als ich mich endlich dransetzte, um versäumtes nachzuholen.
Nee - man glaubt’s nicht – das ist mir ja noch nie passiert -
Einen - für mich wichtigen Geburtstag zu  vergessen,  MERDE - den 2. dazu au  - weia…das ist alles andere als beabsichtigt, was war da los?
Waren die beiden Freunde auf Reisen? Denn sie reisen viel und gerne und  schliddern in der weiten Welt herum zu Ausstellungen, Städtebesichtigungen – zum wandern in die Schweiz und nach Österreich, all das was ich nicht mache.
Ich hatte auf jeden Fall inzwischen   intensives G a r t e n Glück über mehrere Tage    das Biotop das mit Besuchern aus den Nähten platzte, den Wohnmobilstellplatz mit all den Gästen, - die schöne Sonne genießen -  – Faulenzertum bis zum abwinken -  und dann kam die Überraschung die mich automatisch dazu brachte – zurückzudenken – denn mein ( ur) -  alter EX – oder wie soll ich sonst dazu sagen, (?) kündigte sich telefonisch an…mit den Worten: „kennst du eigentlich noch“? und dann kam der Name…(man kannte und mochte sich als man ( ich! - ) - mitten  in den 30ßigern war!)

Kaum 30 Minuten später,  und das sind ja die aller - schönsten Überraschungen für mich,  – tauchte er auf, mit einem Gesicht an seiner Seite dass ich bei seiner Hochzeit zum letzten Mal gesehen hatte, was auch schon wieder 13 Jahre her  ist;  die Bekanntschaft selbst ist  1983 entstanden  als ich nach Hessen umzog und bei ihm nur ein Zimmer hatte, woraus später eine tolle Freundschaft entstand – also xxx Jahre ist es her und schon gar nicht mehr wahr! 
Als sie mich kennen lernte hatte ich Haare bis  fast zum Po –  trotzdem haben wir uns sofort wieder erkannt!!!!
Doch ich hatte den Eindruck,  dass sie von meiner etwas extravaganten aber sehr  freien Art hier  zu leben begeistert war. Hier gibt es weder Druck noch Vorschriften – keinen der guckt , dir auf den Teller oder ins Schlafzimmer -  dies kommentiert und mit dem Finger auf dich zeigt.
Stimmt, was sie erzählt ; - Hamburg ist voll und die Mieten dort sind  - wie in anderen Großstädten auch - fast nicht mehr für den Normalbürger erschwinglich.
 Und bunte Gärten  mit so viel Platz,  Grün  wie hier  und wie meiner einer ist -  dürfte dort nicht so ohne Weiteres an jeder Ecke zu finden  sein.
 Opa Petrus spielte mit,  schickte kein Gewitter, keinen Sturmwind, keine Kühle sondern nur ein Wetterchen zum Träumen und im Garten sitzen um gemütlich  von alten Zeiten zu plauschen, da kam dann immer wieder  zwischendurch das: weißt du noch?“
… – wir haben gemeinsam zurückgedacht, viel gequatscht und  gelacht und eine Vertrautheit war da als wären es erst ein paar Tage her, dass wir uns zuletzt gesehen hatten.
Dabei kenne ich die Drei schon so viele Jahre...ich finde das herrlich.
Beim anschließenden rundum und quer Spaziergang durch den Park mit Grüß Gott zu den Nachbarn und Plausch über die  Gartenzäune  tauchte spielerisch der Gedanke auf – wie wär`s wenn wir, da wir uns ja schon sooo lange kennen -  eine Alten – WG aufmachen und dann leben wir zusammen wie im Märchen – einer hier – einer da – Zwei zusammen  dort – und die Mitte ist immer gemeinsam mit ähnlichen oder gleichen Interessen…hach, das könnte ich mir schon gut vorstellen …unser Park ist eh eine Künstlerkolonie – da fällt eine Kommune wie man sie früher so gerne lebte gar nicht auf.
Man teilt sich auf und miteinander mit .
Die erste Freundin – die zweite Freundin –  --- ähm ich - und die jetzige  heißgeliebte Ehefrau mittendrin der Paschamann den man  auch heute noch, nur einen  (zerstreuten) Professor nennen kann…
Man teilt sich die Gedanken und die Gärten,  ab und zu ein Essen unterm Birnbaum, vielleicht noch den Sport und die Bücher und   die „alten Mädels“  tauschen  manche Klamotte auch miteinander, …
Ich lach mich Schlappich bei dem Gedanken – aber praktisch und  schön wär `s , aber etwas irre natürlich schon, wenn man bedenkt, Keiner möchte ja wirklich so furchtbar gerne im Alter alleine sein und vor sich hinwurschteln!.  Normal oder nicht.
Aber was ist schon normal in unserer" Künstlerkolumne…" weil jeder so sein kann wie er es sein möchte..
So`lang" können Freundschaften halten wenn sie ehrlich und aus vollem Herzen willkommen  sind.


 © Angelface