Guten Morgen ihr Lieben..
heute
gibt es wieder Gartengeschichten. Kleine Feinheiten verstecken sich im groben Betrachten..
In jedem Lebensabschnitt steckt die Chance auf Neues, anderes - auch,
wenn man es vielleicht jetzt
noch nicht erkennen kann..
Geschichten erzählen Leben
und das Leben erzählt Geschichten...
schrieb ich vor langer Zeit....
in diesem Sommer scheint alles anders
zu sein oder zu werden.
Es bleibt aber immer noch paradiesisch schön.
Viele Nachbarn sind anscheinend weg in Urlaub,
im Schwimmbad, unternehmen Reisen oder machen von hier aus Wander- oder Fahrradausflüge solange
es nicht zu heiß wird. - Andere wiederum sitzen entspannt im Garten und genießen
das was sie um sich haben. Man wird nicht unbedingt faul und bequem sondern genießt.
Hobbymäßige Bastelstunden verlegt man eh
lieber in die herbstlichen Tage die wieder früh genug kommen, denn
der „ Sommer 24“ wird , nachdem wir nun schon Juli haben, kurz
genug werden! Wird's heiß? - fragt man sich oft oder regnet es
heute wieder, kommt Gewitter – oder Trockenheit, nichts ist sicher.
Die Wassertonnen sind auf jeden Fall bis zum Rand bei uns voll.
Ein bisschen hat es
sich nach der gestrigen Hitze abgekühlt, stellenweise ließ es sich
kaum noch im Garten aufhalten. Am frühen Abend gegen 17°° hatten
auch wir hier an die 30 ° und darüber, das Thermometer machte
schlapp. Ich rette mich vom Balkon in den Vorbau, von dort in die
Wohnung und unter den Schirm zurück weil es dort wenigstens etwas
leichten Wind gab. Die Nacht war entsprechend lang und keine der
Katzen war im Haus. Kluge Tiere, ich wäre auch am liebsten eine
Runde spazieren gegangen. Am Morgen bist du entsprechend zerschlagen,
heiße Nächte strengen an.
Wir müssen anscheinend lernen mit unseren Gärten anders umzugehen!
- achtsamer, sorgsamer, achtungsvoll der Natur zuhorchen, zuhören was sie will. -
Doch haben wir' s wirklich begriffen? Die Natur ist stärker als wir. Bei mir ist arbeitstechnisch im Garten viel zu tun. Nicht so wie in anderen in den Straßen rundum, die wie leergefegt von Pflanzen und ehemaligen Büschen teilweise ein wenig trostlos aussehen. Ein Glück ist es bei mir in der Ecke nicht so, hier wächst ja auch der Wald mit den herrlich hohen Bäumen die ungezügelt wachsen und bestimmt über 100 Jahre alt sind..
Nachdem der Garten morgens schon ruft, muss ich allerdings sagen, ich hab's tatsächlich aufgeben, mich eingehend mit dem GARTENBAU bei mir zwischen den Wiesen weiterhin wie jedes Jahr bisher - auseinanderzusetzen.
In diesem Jahr gibt es auch bei mir weder Tomaten, die stellenweise aus dem Supermarkt ein wenig " bitter schmecken. Gurken
oder Bohnen, egal was ich säte und setzte war in kurzer Zeit von
den Schnecken weggefressen. Selbst an Petersilie, Schnittlauch oder
Rosmarin gingen sie dran. So begnüge ich mich mit den Kräutern und Erdbeeren sobald ich sie " entschneckt" habe..
Mein Garten ist ja auch nicht gerade
klein, vorne und hinten nur grün, da gibt es viel zu tun.
Bist du vorne
fertig - fängst du hinten wieder an. Das kann anstrengend werden
und wächst sich nicht nur zum reinen Vergnügen sondern auch schon zur
richtigen Arbeit aus. Eine, zwei, drei Stunden bin ich wenigstens im Garten, um mir die einzelnen Plätze frei-zu-schneiden.
Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen mit kleinem Handgerät dauert es unendlich bis ich etwas wegschaffe..
Ich hab mittlerweile richtige Muckis an den
Oberarmen, nicht, dass ich noch zum Preisboxer werde. Das Haus und
den Garten lange "ohne eine gewisse Aufsicht" zu lassen ist nahezu unmöglich.
Jeden
Morgen wenn ich ums Haus herumstreife, sehe ich selbst die Katzenleitern und
Sitzplätze sind schon wieder innerhalb von wenigen Tagen neu zugewachsen. Dann muss das kleine Gerät wieder dran. Die Brennnessel sind hartnäckig und tragen tiefe Wurzeln die sich unter der Erde verstreben.
Da ich so nahe am alten Stadtwald wohne, sehe ich wie sich dieser - den Platz in meinem Garten wieder zurück erobern will, sich greift und bis hinein wächst. Wenn ich nichts dagegen unternehme schafft er das auch.
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| meine - Aussicht hoch oben - vom Balkon im Sommer - |
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| im Herbstnebel - da sieht man im Hintergrund wie nah er herankommt... Wildnis pur, nur der Weg und die Wiese zum Biotop liegt dazwischen |
Es ist hoffnungslos überall um mich
herum dicht - was mir auch die Leute vom Bauhof bestätigt haben.
Überall wohin sie zum abmähen kommen heißt es :
| sogenannte " Zaungewächse " kommen von alleine, dazwischen räkelt sich die Minze |
| schöner Schattenplatz für die Katzen und mich.. ich liebe ihn...und sitze oft zum lesen darunter. |
| um den alten Holzkinderwagen muss ich regelmäßig die Brennnesseln samt Wurzeln entsorgen dazu kleine Wege mähen damit ich durchkomme... |
| bin aber froh, dass ich durch meine Büche und Bäume schönen Schatten habe in dem ich sitzen oder liegen kann wenn ich keine Lust habe im Garten zu arbeiten |
„ In diesem Sommer
wächst einem alles über' n Kopf.“
- dem kann ich nur zustimmen.- Dennoch mag ich es obwohl es ein Widerspruch in sich ist.
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| der Baumbewuchs schirmt mich nach links und rechts ab... |
Egal ob das ein neues Brennnesselmeer überall dort wo man hinschaut bedeutet, die wilde Minze, das hellgrüne Schilfgewächs , Brombeeren oder Unkraut ist. Es sieht zumindest schön wild aus. Überall wird gesamt und geblüht was auch alles in die Gärten fliegt um sich dort nieder zu lassen. Bäume und Büsche wachsen wild wenn du sie nicht gleich entfernst.
Die kleinen Gänseblümchen, Glockenblumen, ein Röschen hi und da , Mohnblüten, auch der Löwenzahn, Sauerampfer und was sonst so in den letzten Jahren von alleine aus der Erde kroch haben gegen das viele Unkraut und gegen das viele Moos im Garten wenig Chancen sich groß hervorzutun. Irgendwie ist es ein Jammer, doch man muss es einfach annehmen. Die Insekten zumindest freuen sich, auch wenn es in diesem Jahr wenig Schmetterlinge gibt. Nur ab und zu sehe ich einen Zitronenfalter träge vorbeifliegen wenn ich im Liegestuhl in den Himmel sehe, doch wunderschön schillernde Libellen sehe ich überall weil das Wasser des Biotops in unmittelbarer Nähe ist...
Der viele Regen, Unwetter und die Stürme, die lang anhaltende Kälte haben dafür gesorgt, dass das gewohnte Wachstum vieler Jahre beeinträchtigt wurde. Entsprechend sehen die Gärten aus, auch meiner, - und viele der Nachbarn hier haben aufgegeben darin neu zu bepflanzen.
Der Rostpilz hat auch wieder Einzug gehalten und hat Bäume, Sträucher und Büsche zerstört obwohl viele im letzten Jahr deshalb ziemlich stark abgeholzt haben. Die Natur schlägt eben zu und meldet sich – zu trocken oder zu nass.-.
Egal –
ich mag es so wie es ist und passe mich der Veränderung an. Meine kleine mich umgebende Oase macht mich ruhig, zufrieden und still.
Peters
Baum, den ich als Jüngling setzte, - hat nun fast schon die Höhe des Hauses erreicht. Spät kommt er in
Fahrt und entwickelt Blattwuchs. Spät geht er wieder in den Herbst
und wirft ab was er nicht braucht. Er hat eine ganz eigene Charakteristik. Anscheinend weiß er genau was er tut
muss, um gesund zu bleiben. ER beschirmt und beschützt.
Nachts beschützt Peter im Baum nun schon seit vier Jahren die Gärten, lächelt mich an und am Tag bringt er Schatten und Licht.
Ich hoffe nur, der Rostpilz verschont ihn. Für mich ist er wunderschön und sein Wuchs eine besondere Laune der Natur.
Ich glaube wenn ich diesen Sommer auf Reisen ginge und eine Weile weg wäre, würde ich ihn nach einer Woche nicht mehr wieder erkennen. Aber nicht nur deshalb bleibe ich lieber zuhause, sondern weil mir der Garten alles schenkt was ich liebe und was er mir alles gibt.
Der Sommer, - so kurz er nun auch ist – genießen wir ihn, den Balkon; - wer ihn hat und den Garten, es gibt ein Glück genügend Wasser sodass man ihn nicht sprengen muss...
@ angelface
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| nur zu blöd dass ich mir ständig Zecken einfange das ist weniger schön der hat mir 3 Tage ziemlichen Ärger in der Kniekehle gemacht...z.B. Vd. auf Borreliose.. |
Böse kleine Viecher, Mutanten? So habe ich bisher noch nie reagiert.
Ich lege kalte Quarkwickel darauf und wickle den garstigen Stich damit ein, damit wird es bestimmt besser.
Celinchen kommt seit gestern auch mit einer dick gefüllten grauen Zecke am Beinchen herein und weint auf wenn ich sie anfasse. Das blutsaugende Biest scheint ihr weh zu tun, aber sie lässt mich nicht dran.
Nur mit einem lange geübten Trick bekomme ich sie dazu einen Moment still zu halten damit ich sie
ihr mit einem Ruck abpflücken kann. Das ist neu.
Auch das sind neue Gartenfreuden. > ...
wenn ich in meinem Blog zurück in die Anfangszeit des Jahres 2021 gehe, und lese
was ich da im Februar 2021 schon als Nachsatz zu einem Artikel geschrieben habe..
- die Haut dem lauen Wind entgegenstrecken, den Wolken nachsinnen - dem Vogelgezwitscher lauschen -
und sich leise zuflüstern...
„ Gott, ich danke dir, ich bin gesund und die Welt ist so schön.“
dann gilt das trotz aller Veränderungen immer noch..
das heißt ich darf nur gute Sachen in die Biotonne werfen damit sie sich nicht am Schimmel vergiften...
das Plastik der Tonne durchzuriechen.zu riechen..







