Freitag, 10. Juni 2016

wir kommen und gehen so wie wir wurden

er war ein guter Freund..wird in meinen Gedanken bleiben...

LEBEN schmeckt gut, besser gesagt: sie kann gut schmecken, wie eine deftige Bauernbratwurst -  egal an welchem Ende man hinein beißt. Herzhaft und kräftig und ich wünsche mir, es dauert für uns Menschen noch lang..

Leben kann süß wie eine Praline oder sauer wie ein eingelegter Hering sein. Es kann schwierig und kompliziert sein, all dies ist möglich und oft ist es so.
Aber darauf muss man erst mal kommen und sich dann entscheiden, was man davon will!
Das habe ich am 1. Mai 2014 geschrieben. Jetzt ist es 2 Jahre später und selbst wenn diese Worte auch heute noch gelten, füge ich hinzu:
Leben kann auch bitter und schmerzhaft sein, man kann auch darin leiden.
Leben kann weh tun, oder sind es nur die Empfindungen die uns im Leben begegnen und begleiten?
Sie schützen und stützen uns,   doch sie können auch  quälen , sie tun fast körperlich weh, das Herz, es scheint zu weinen – auch wenn es medizinisch gesehen nur ein einfacher Muskel ist, Muskeln sagt man, können nicht fühlen, aber warum spürt man sie dann?
Wir sind nun mal keine Roboter und seelenlosen Wesen sondern empfinden Trauer und Schmerz, Wut über Ungerechtigkeit, Enttäuschung und  allein in schwierigen Zeiten sein. So richtig kann uns keiner helfen wenn wir vor schwierigen Entscheidungen stehen. Und diese Entscheidung ist schwer, ...denn sie steht an. Gut, wenn dann menschliche Freunde mit Herz und Gemüt an unserer Seite stehen. Uns helfen den Schmerz zu tragen.
                   Ein guter alter Freund verlässt uns, er ist alt, herzkrank und schwach, er war Zeit seines Lebens immer ein wunderbarer tapferer  Lebensbegleiter, einer, der täglich um uns war, es auch jetzt noch ist, Lester - ein  großer schwarzer Labrador, der uns an seinem Leben teilhaben ließ.“ In Freud und Leid alles miteinander tragen“ -  sagt man ja wenn man sich einen LEBENSKAMERADEN auswählt. Wenn er dann alt und grau in der Gestalt eines Hundes, einer Katze oder seinem Lieblingsvogel  wird, dann hat man die Möglichkeit ihn sanft und behutsam hinüber in eine andere Welt, in einen anderen Raum der uns unbekannt ist, - auch im Jetzt zu begleiten
       In guten und in schweren Tagen  zusammensein – bis zum Ende und bis zum Wiedersehen in einer besseren gesünderen, uns wohlmeinenderen Welt die  zum Ende des Lebens - Tag für Tag - für ihn, immer geringer wurde.
Und doch, wenn man irgendwann  geht ist man immer allein,
                 mögen liebevolle Freunde um uns  - und bei unseren Tieren sein, die uns helfen sich dabei geborgen und beschützt zu fühlen, egal was danach kommt und ist. Woran glauben wir wenn es zu Ende geht? An das Nichts und die unendliche Leere oder wollen wir uns lieber die Hoffnung auf ein unereichbares Märchen machen, an Letzteres zu hoffen ist sicher leichter im Verlust zu ertragen.
Für ihn mein Wunsch - LESTER,  an den ich dabei denke während ich dies unter Tränen schreibe; möge er auf himmlischen Wiesen  spielen, seine alten Freunde finden, neue gewinnen,  gesund und unbeschwert dabei glücklich sein ist der Gedanke der uns menschlichen Begleitern einen winzig- kleinen Ansatz an Trost gibt.
Dies sind meine Gedanken an Lester der am 12. 06.2016 um 20°° sanft entschlafen ist.
Mögen ihn freundliche Engel geleiten.
Trost braucht nun nicht er, sondern sein Frauchen das er 12 Jahre begleitete. 
Wenn sie dir auf deinem Wege begegnen
grüß mir
Julchen
Paulchen
Kasimir
die ich alle viel zu früh verlor
sag Mimi , Simpel und Tahier ein liebes Hallo
vergiß nicht Kiwie die unerschrockene zu butzen
sie war ja auch so ein Einzelkämpfer wie du
kompliziert und liebenswert
spiel mit ihnen knurrend auf deine Weise wie ein großer starker Hund
mit gesunden Gelenken die dich tragen
mit einem Herzen aus Gold
und nimm sie in den Kreis deiner neuen und alten Freunde mit auf
irgendwann werden wir uns alle wiedersehen
Mensch oder Tier, Baum oder Wiese, nichts geht verloren solange es im Gedächtnis bleibt.
Und Schönes bleibt immer erhalten, nur das Hässliche das verweht.
Glaube und Hoffnung werden unsere Wege zu dir begleiten. Auch wenn die Welt und wir ungläubig geworden ist, so ist dies doch ein schöner Traum der tröstet und in dem wir Frieden finden.


© Angelface im Juni 2016

Kommentare:

  1. Liebe Angel, dass hast du nun gerade aus dem Herzen geschrieben und es hilft sicher auch wenn man traurig ist und ein Tier bis zum Ende begleitet hat, zumindest sein Frauchen die das Leben mit dem Hund geteilt hat.
    Leider haben unser Freunde nicht so ein langes Leben und man muss sich damit auseinandersetzen wenn man sie verliert. Es ist immer wieder schwerzhaft in dem Augenblick, aber auch tröstlich, wenn sie ein schönes Leben hatten und liebevoll in Erinnerung bleiben. Mir steht es auch noch 2 mal mal bevor und ich möchte nicht wissen wann.
    Ich habe ja schon einige Gefährten verloren die über die Regenbogenbrücke gegangen sind. Dort spielen sie mit anderen Tieren auf der Wiese, ein schöner Gedanke.
    Liebe Grüße, Klärchen

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herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit die meinen Beiträgen gelten, denn mich interessiert auch die Meinung der anderen zum Thema das ich auswähle, lieben Gruß an Euch alle - Angelface -