Samstag, 16. Mai 2015

Morgengedichte



Die Stille nutzen
Mit sich alleine sein
Sich aushalten
Die Stille aushalten
lange
intensiv
sich freuen
Nicht in sich verkriechen
Sich öffnen
Für sich
Fühlen und sein

© Angelface

Kommentare:

  1. OH,etwas poetisches von dir,sieht man nicht oft. Gedanken die nicht nur am Morgen gültig sind.Stille aushalten,ein aussagekräftiger Satz.Sicher ein Lernprozess für Menschen die alleine leben.DU kannst nicht nur Texte...lach, kausk

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  2. Du hast soooo recht. Viele Menschen kommen mit sich und der Stille nicht klar. Das ist manchmal schwer auszuhalten. Da werden dann die Medien bemüht, damit die Stille vergeht! Danke für die wundervollen Zeilen! LG Martina

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  3. Stille ist etwas wunderbares und in Großstätten kaum zu finden.
    Um im Alltag immer wieder bewusst die Stille zu suchen, gibt es in Oberösterreich den Tag der Stille.

    Am 29. April wird auf Lärm und seine Auswirkungen auf menschliche Gesundheit, Umwelt und Wirtschaft sowie auf die akustische Dauerbeschallung an vielen Orten aufmerksam gemacht. Alle sind eingeladen, zu Lärmvermeidung im eigenen Umfeld beizutragen. So ermutigt etwa Landesrat Rudi Anschober in einer Aussendung dazu, "mit den Ohren zu denken" und zu überlegen, welche Konsequenzen die eigenen Handlungen Tag für Tag auf akustischer Ebene haben.
    Dieser Tag kann auch eine Einladung sein, bewusst im Alltag die Stille zu suchen. Ruhepole sind 1.000 Kirchen und Kapellen in Oberösterreich, die ein Innehalten und Stillwerden ermöglichen.

    Ich denke, Klärchen hat die Lyrik anders verstanden als ich. Hier geht es nicht um die Einsamkeit alleine Lebender.

    Vor einiger Zeit habe ich einmal eine Lyrik über die Stille geschrieben.

    Leise
    spricht sie zu mir
    die Stille

    ich höre
    doch ich verstehe
    sie nicht

    drück dich besser aus
    sag, was dich bedrückt

    hallo Stille
    sie schweigt.

    Hier möchte ich einen wunderbaren Kommentar von Gitta beifügen, der sich auf auf angels Lyrik beziehen könnte.

    Die Stille
    sie wartet darauf, dass Du sie füllst, sie bleibt inaktiv, sie hat Zeit, keine Eile, sie liebt die Ruhe, in der Du Dich sammeln kannst, um zu agieren - und sie lässt Dir allen Raum.
    Sie ist nicht bedrückt, denke ich, die Stille drückt nichts, wir sind es, die die Stille drückt. Gitta

    Herzlichst sissi

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  4. die Stille lieben
    sich in ihr wohlfühlen
    sie suchen
    hat nichts mit Einsamkeit zu tun, allenfalls mit einem extremen Ruhebedürfnis, sich fern von aller Hektik und Betriebsamkeit auf das konzentrieren was einem wichtig ist, -
    es gibt ja menschen die die Stille erdrückt, die nichts mit ihr anzufangen wissen, die eher unbehaglich macht - ich denke sie hilft uns auch Dinge in sich zu erkennen wenn man sich nicht ständig durch Geräuschpegel betäubt.....
    stille ist leise
    weise
    beruhigend und zart
    der Gesang eines Vogels lässt die Sprache erkennen, was er seinen Luftgefährten alles erzählt, diese Laute sind so schön wie es kein Musikstück aus dem CD-Player wiedergeben kann...:))

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herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit die meinen Beiträgen gelten, denn mich interessiert auch die Meinung der anderen zum Thema das ich auswähle, lieben Gruß an Euch alle - Angelface -