Dienstag, 1. Juli 2014

Mehrgenerationenhaushalte

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...lasst uns Freunde auch im Alter sein...
es gibt so Themen die beschäftigen !
es gibt" betreutes Wohnen" für Alte, aber Mehrgenerationenhaushalte
ist heute mein Thema.
Und die Frage, ist solches wünschenswert?
Für wen ist es gut, für wen nicht.
Kann man das überhaupt beantworten?
Ich vermute, in unserer Multikulti - Gesellschaft werden Emigranten dieses Thema ganz anders beleuchten …
Sie sind es gewohnt in ihrer Kultur gemeinsam aufzuwachsen und ihr Leben manchmal auf engstem Raum zusammen zu verbringen.
Sowohl deren Motivation als auch die Mentalität ist eine andere als unsere.
     Auch für dörfliche Gemeinschaften, die gewöhnt sind - die Großeltern in einem Hause zu haben, mit der Gewissheit aufwachsen, dass Oma und Opa ihre Stelle auf dem Hof an die Kinder abgeben und an die Enkel weitervererben ist ein Mehrgenerationenhaushalt nichts außergewöhnliches und durchaus weiterhin denkbar, auch wenn die Alten - alt sind.
Die Alten sorgen sich um die Jungen, die Jungen sorgen im Alter für die Alten.


Städter tun sich damit schwer, da sie meist ein ganz anderes Leben leben.
In der Stadt leben meist Einzelpersonen sobald sie sich aus dem Elternhaushalt entfernt haben. Sie leben erst - jahrelang in Zweiergemeinschaften wie der Ehe oder der wilden ungebundenen, dennoch treuen Gemeinschaft, später, wenn der Partner stirbt oder eine Scheidung vorangegangen ist, - ... ... vielleicht alleine, wenn keine neue Bindung eingegangen wird.
    Eine "Mehrgenerationengemeinschaft"  tut sich meist in Großstädten zusammen, wenn das entsprechende Angebot an Wohneinheiten geschaffen wird, und das ist eher selten und in nicht allen Städten der Fall.

Alt und jung zusammen geht selten gut, die Wohnungen sind viel zu klein, die Menschen viel zu individuell - um das auf die Dauer - auszuhalten!
Denn nichts ist schlimmer als zusammen wohnen zu müssen, wenn man sich nicht mehr versteht, das gilt für jede Gemeinschaft.
      Aber: Man könnte sich schon gut vorstellen in einer Wohnanlage zu wohnen, in der jeder seine eigene unabhängige Wohnung hat, doch in frei gewählten Gemeinschaften gemeinsam seinen Lebensabend verbringt.
Einer Gemeinschaft unterschiedlichen Alters, in der Jung und Alt sich gegenseitig behilflich sind, was die Betreuung der Wohnungen, der Kranken, der Jüngsten, der Tiere, der Pflanzen - angeht.
Beim Einkauf helfen, wenn ein Alter die Treppen nicht mehr schafft.
Die noch arbeitenden entlasten indem die Jüngsten in den Kindergarten, zur Schule, in den Sport gefahren werden.
Sammeleinkäufe starten um Kosten zu sparen.
Gemeinschaftliche Unternehmungen was das Freizeitangebot angeht nutzen.
Doch dazu muss sich der Einzelne auch eignen und es mögen.

Fremde, Freunde - oder Familien könnten dieses Angebot nutzen.
... doch oft sagt auch einer zu diesem Angebot:
..." nein, das ist nichts für mich, ich möchte alleine sein, mich nicht mehr anpassen, Rücksicht nehmen, das habe ich ein Leben lang in der Partnerschaft getan, ich will reisen, mein Leben erkunden, Neues kennen lernen.
Meine Freizeit selbst gestalten".
Ein anderer hingegen  kann schlecht alleine sein, hat es nie gelernt, nie erprobt und würde alleine versauern, einsam werden und sein.
Die Menschen sind so unterschiedlich gestrickt und veranlagt, haben so unterschiedliche Bedürfnisse, sodass ich glaube, die Frage kann keiner so richtig beantworten ehe er es nicht selbst ausprobiert.
Aber die Frage - was kommt für mich in Frage?
Ob für alte Menschen betreutes Wohnen, das wie - wohnen im Alter, Altenheim oder Mehrgenerationenhaushalt ist schon ein Thema, das einem oft ab einem gewissen Alter durch den Kopf geht und es auch sollte.

Mehrgenerationengemeinschaft als Thema?????????????
Ich finde, man sollte es als Wohnmodell betrachten, das - wenn es nicht klappt, jederzeit wieder auflösbar ist, in der keiner vom anderen abhängig ist, denn die persönliche Entscheidungsfreiheit des Menschen ist wie seine Freiheit unantastbar.

© Angelface

Mehrgenerationengemeinschaft: ja oder nein
irgendwann kommt die Frage auf jeden von uns zu
und irgendwie möchte ja keiner den Kindern zur Last fallen.
Gutes Thema, neues Thema, anderes Thema?- nämlich - auch
by Angelface...21.09.2010
Quelle des Artikels:  die alte  angelface.at und immer noch!

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herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit die meinen Beiträgen gelten, denn mich interessiert auch die Meinung der anderen zum Thema das ich auswähle, lieben Gruß an Euch alle - Angelface -