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| bin mit mir bei diesem Thema doch ein wenig im Streit °!?will ich oder will ich nicht?!° |
2016 ein neues Jahr das noch unschuldig jung vor uns liegt, es gilt es zu füllen mit neuen Ideen und Gedanken, nicht nur mit Worten sondern auch Taten.
Wir haben schön Weihnachten gefeiert, das neue Jahr begossen, nun feiern wir Geburtstage, das ganze Jahr über. Runde Geburtstage – sie sind was anderes – was besonderes - grauslich...ähhh... – irgendwie sind sie grau, man sieht deutlich - ab jetzt geht es nur noch bergab. Oder bergauf? So richtig weiß man es nicht. Eigentlich ist es egal ob es die ab dem 40. oder 50. Lebensjahr sind. Erst neulich sagte mir ein guter Bekannter, seit er 50 ist, wird er deutlich ungern älter:
Wir haben schön Weihnachten gefeiert, das neue Jahr begossen, nun feiern wir Geburtstage, das ganze Jahr über. Runde Geburtstage – sie sind was anderes – was besonderes - grauslich...ähhh... – irgendwie sind sie grau, man sieht deutlich - ab jetzt geht es nur noch bergab. Oder bergauf? So richtig weiß man es nicht. Eigentlich ist es egal ob es die ab dem 40. oder 50. Lebensjahr sind. Erst neulich sagte mir ein guter Bekannter, seit er 50 ist, wird er deutlich ungern älter:
Es ist eben nicht mehr so, wie es war, das fühlt und denkt
er:
2016-01-02
- ganz früh, ein merkwürdiges Gefühl diese noch ungewohnte Zahl zu schreiben. Und doch werden wir uns daran
gewöhnen, wie an alles- was auf uns zukommt. Genaaaaauso werden wir auf diese Welt
geschubst, ohne dass uns einer fragt; will ich das, will ich das nicht? Wir
machen was draus, oder wir schaffen das
nicht.
Im HEUTE bin ich zu einem Fest eingeladen, ein EHRENTAG und damit ein guter Anlass um darüber zu schreiben. Doch wer will schon im Februar geboren werden! Blitzeis ist gemeldet so weiß ich noch nicht ob ich fahren kann. Vielleicht komm ich zurück und es liegt dick Schnee hier in der Höh? Der Erste in diesem Jahr! Jetzt ist er da.
Einer meiner RUNDEN steht auch vor der Tür. Die Erwartungen anderer zu erfüllen ist immer schwer. Man soll lächeln und sich freuen, den ganzen Tag über ohne Pause fröhlich sein, viele Gäste einladen und auf Teufel komm raus sich feiern lassen. Dabei ist man ab einem gewissen Alter eigentlich nur ein wenig traurig,oder auch nur ein bisschen nachdenklich, dass schon wieder ein Jahr vergangen und man älter geworden ist.Vielleicht möchte man da einfach nur in sich gehen? Revue passieren lassen was bisher geschah? Feiern kann man doch das ganze Jahr.
Draußen ist es kalt und alles andere als schön. Unwirtlich, meist - so wie jetzt schon überraschend, - liegt in diesem Monat Schnee. Gehen wir in den Wienerwald, oder lieber an so einem Tag in ein Cafe?
Viele gehen ja an ihren runden Geburtstagen in ein Lokal und feiern dort miteinander um die Massen zu beherbergen, die an einem jeden Runden erwartet werden oder, um dem unvermeidlichen Besuch des Bürgermeisters zu entkommen, der ab einem gewissen Alter erscheint um dem Erdenbürger der ja dann ein Ehrenbürger ist, zu gratulieren. Dazu werden wir dann allerdings befragt ob uns das Recht ist einen Blumenstrauß in die Hand gedrückt zu bekommen, wobei wahrscheinlich vorher die Sekretärin anfragte welche Lieblingsblumen wir haben. Sehr aufmerksam und rücksichtsvoll, nicht dass Lilien und Dahlien im Strauß oder ähnliche Friedhofsblumen andere und dich auf unser Alter hinweisen.Ich hab so etwas noch nie gemacht, im Lokal gefeiert, da würde mir die Torte im Hals stecken bleiben, lieber würde ich das Geld an die Flüchtlinge hergeben, das erscheint mir in der heutigen Zeit viel sinnvoller zu sein.
Meine Mutter hat mich für die damalige Zeit früh bekommen, und ist nun sehr alt, bedeutet dies nun, dass sie mir das mit vererbt hat und ich auch so alt werde? Fragt mich das überhaupt wer und WER? Darüber denke ich nach, aber sie hat mich auch nicht gefragt ob ich auf der Welt sein will, als sie mich bekam, so wie ich meine Tochter nicht in Gedanken befragte ob sie mir einmal dafür dankbar dafür ist auf der Welt zu sein.
So ist der Lauf der Geschichte immer derselbe, manches geschieht einfach. Ohne unser Zutun.
So selbstverständlich wie auf den Winter der Frühling, auf den Frühling der Sommer, auf den Sommer der Herbst und dann wieder ein Winter folgt, so richtet sich jedes Jahr auf ein neues ein und wir, jedes Jahr auf einen Geburtstag um ihn zu feiern. Liebt man das feiern, oder nicht, das ist die große Frage, jeder fühlt und hält das anders, individuell.
Ich habe nie auf die übliche Art mit Kucheneinladungen gefeiert und ganz sicher nicht so, wie es von mir erwartet wurde. Nur als ich ganz jung und unbedarft war, noch nicht viel von der Welt und dem Leben wusste und sah, mich aber immer sehr gefreut wenn die Tür aufging und einer unvermittelt hereinschneite. Die Überraschung fand ich schön, aber bitte keine Planung, kein Geschenk. Allerhöchstens ein Mitbringel und ein Lächeln. Der Besuch war das Geschenk
Warum – vielleicht nur, weil es ein Arbeitstag war, man keinen Urlaub hatte und keiner Zeit hatte zu kommen? Nun ist es anders, nun ist man daheim. Nun ist es uns bewusst, Geburtstage sind immer vermeidbar - man kann ja so tun als ob sie es nicht gäbe, was das Feiern angeht, - ein Jahr älter werden - verneinen, nicht – egal ob man es will oder nicht. Kaffeeklatsch und Plauderstunden nun an einem Runden?
Man fragt sich warum, man wird doch nur ein Jahr älter, was alle nicht mögen, aber, seien wir doch mal ehrlich: Alle wollen dabei sein.Das Ehrenkind hochleben lassen.
Wollen sie sehen ob man klüger, reifer, gescheiter, knittriger, noch hübscher oder gar endlich mal dement geworden ist und alles vergisst, sogar die Kaffeetasse mit der dunklen Brühe zu füllen, die man nie trinkt weil man sonst eigentlich Teetrinker ist?
Ich mag meine Geburtstage, auch das älter werden, irgendwie - aber nicht als Zwang zu kommen, zu kommunizieren und zu feiern, kann dem nicht viel abgewinnen. Im Grunde ist es doch ähnlich wie nach einem Begräbnisumtrunk die Frage, jetzt ist etwas vorbei und wie ging’s dir bisher so? ( dabei hat man sich das ganze Jahr nicht gesehen)
Es gibt Menschen, die gehen das ganze Jahr über gerne auf Geburtstage. Heute dieser, morgen jener, immer ist einer dran - unter anderem eventuell, um dem neuesten Klatsch zu lauschen, die hübsche neue Klamotte der Nachbarin anzusehen oder um sich zu unterhalten, durchzufuttern oder nur, um zu sehen womit das Erdenkind beschenkt wurde. Vielleicht mit etwas was man nicht will, weil man alles schon hat.
Irgendwie ist es ja wie an Weihnachten, manche feiern, andere nicht. Und wenn’s vorbei ist, ist mancher froh.
Geburtstage – und es gibt 12 Monate davon viele - es gibt Bilder in meinem Hirn - an denen 20 oder 30 oder noch mehr Menschen an einem Tisch sitzen und plauschen - festliche Kleidung, Zwang - Kuchen – Torten – Imbiss - Schlacht. Wenn man das Datum vergisst sind manche darüber böse, andere traurig, einige sind darüber freudig erregt weil man an diesem Tag besonders beachtet wird.
Ich muss sie nicht haben, diese Tage obwohl sie schön sind – wenn sie familiär sind - was an sich schon ein Widerspruch ist - doch die Gegeneinladung soll ja höflicherweise folgen und dann geht der Sermon von neuem los – Geburtstage und die große Frage; was schenke ich nur zum Runden der ja ein Besonderer ist, und kann ich statt Kaffee auch bitte eine Tasse Tee haben und mich still und gemütlich in eine Ecke setzen um zuzuschauen was in all den Jahren aus dem Ehrenkind geworden ist?
Jedenfalls sträuben sich mir ein klein wenig die Haare nach oben - weil ein Runder ein Geburtstag ist, den man gefälligst zu begehen hat, ob man`s nun will oder nicht.
Im HEUTE bin ich zu einem Fest eingeladen, ein EHRENTAG und damit ein guter Anlass um darüber zu schreiben. Doch wer will schon im Februar geboren werden! Blitzeis ist gemeldet so weiß ich noch nicht ob ich fahren kann. Vielleicht komm ich zurück und es liegt dick Schnee hier in der Höh? Der Erste in diesem Jahr! Jetzt ist er da.
Einer meiner RUNDEN steht auch vor der Tür. Die Erwartungen anderer zu erfüllen ist immer schwer. Man soll lächeln und sich freuen, den ganzen Tag über ohne Pause fröhlich sein, viele Gäste einladen und auf Teufel komm raus sich feiern lassen. Dabei ist man ab einem gewissen Alter eigentlich nur ein wenig traurig,oder auch nur ein bisschen nachdenklich, dass schon wieder ein Jahr vergangen und man älter geworden ist.Vielleicht möchte man da einfach nur in sich gehen? Revue passieren lassen was bisher geschah? Feiern kann man doch das ganze Jahr.
Draußen ist es kalt und alles andere als schön. Unwirtlich, meist - so wie jetzt schon überraschend, - liegt in diesem Monat Schnee. Gehen wir in den Wienerwald, oder lieber an so einem Tag in ein Cafe?
Viele gehen ja an ihren runden Geburtstagen in ein Lokal und feiern dort miteinander um die Massen zu beherbergen, die an einem jeden Runden erwartet werden oder, um dem unvermeidlichen Besuch des Bürgermeisters zu entkommen, der ab einem gewissen Alter erscheint um dem Erdenbürger der ja dann ein Ehrenbürger ist, zu gratulieren. Dazu werden wir dann allerdings befragt ob uns das Recht ist einen Blumenstrauß in die Hand gedrückt zu bekommen, wobei wahrscheinlich vorher die Sekretärin anfragte welche Lieblingsblumen wir haben. Sehr aufmerksam und rücksichtsvoll, nicht dass Lilien und Dahlien im Strauß oder ähnliche Friedhofsblumen andere und dich auf unser Alter hinweisen.Ich hab so etwas noch nie gemacht, im Lokal gefeiert, da würde mir die Torte im Hals stecken bleiben, lieber würde ich das Geld an die Flüchtlinge hergeben, das erscheint mir in der heutigen Zeit viel sinnvoller zu sein.
Meine Mutter hat mich für die damalige Zeit früh bekommen, und ist nun sehr alt, bedeutet dies nun, dass sie mir das mit vererbt hat und ich auch so alt werde? Fragt mich das überhaupt wer und WER? Darüber denke ich nach, aber sie hat mich auch nicht gefragt ob ich auf der Welt sein will, als sie mich bekam, so wie ich meine Tochter nicht in Gedanken befragte ob sie mir einmal dafür dankbar dafür ist auf der Welt zu sein.
So ist der Lauf der Geschichte immer derselbe, manches geschieht einfach. Ohne unser Zutun.
So selbstverständlich wie auf den Winter der Frühling, auf den Frühling der Sommer, auf den Sommer der Herbst und dann wieder ein Winter folgt, so richtet sich jedes Jahr auf ein neues ein und wir, jedes Jahr auf einen Geburtstag um ihn zu feiern. Liebt man das feiern, oder nicht, das ist die große Frage, jeder fühlt und hält das anders, individuell.
Ich habe nie auf die übliche Art mit Kucheneinladungen gefeiert und ganz sicher nicht so, wie es von mir erwartet wurde. Nur als ich ganz jung und unbedarft war, noch nicht viel von der Welt und dem Leben wusste und sah, mich aber immer sehr gefreut wenn die Tür aufging und einer unvermittelt hereinschneite. Die Überraschung fand ich schön, aber bitte keine Planung, kein Geschenk. Allerhöchstens ein Mitbringel und ein Lächeln. Der Besuch war das Geschenk
Warum – vielleicht nur, weil es ein Arbeitstag war, man keinen Urlaub hatte und keiner Zeit hatte zu kommen? Nun ist es anders, nun ist man daheim. Nun ist es uns bewusst, Geburtstage sind immer vermeidbar - man kann ja so tun als ob sie es nicht gäbe, was das Feiern angeht, - ein Jahr älter werden - verneinen, nicht – egal ob man es will oder nicht. Kaffeeklatsch und Plauderstunden nun an einem Runden?
Man fragt sich warum, man wird doch nur ein Jahr älter, was alle nicht mögen, aber, seien wir doch mal ehrlich: Alle wollen dabei sein.Das Ehrenkind hochleben lassen.
Wollen sie sehen ob man klüger, reifer, gescheiter, knittriger, noch hübscher oder gar endlich mal dement geworden ist und alles vergisst, sogar die Kaffeetasse mit der dunklen Brühe zu füllen, die man nie trinkt weil man sonst eigentlich Teetrinker ist?
Ich mag meine Geburtstage, auch das älter werden, irgendwie - aber nicht als Zwang zu kommen, zu kommunizieren und zu feiern, kann dem nicht viel abgewinnen. Im Grunde ist es doch ähnlich wie nach einem Begräbnisumtrunk die Frage, jetzt ist etwas vorbei und wie ging’s dir bisher so? ( dabei hat man sich das ganze Jahr nicht gesehen)
Es gibt Menschen, die gehen das ganze Jahr über gerne auf Geburtstage. Heute dieser, morgen jener, immer ist einer dran - unter anderem eventuell, um dem neuesten Klatsch zu lauschen, die hübsche neue Klamotte der Nachbarin anzusehen oder um sich zu unterhalten, durchzufuttern oder nur, um zu sehen womit das Erdenkind beschenkt wurde. Vielleicht mit etwas was man nicht will, weil man alles schon hat.
Irgendwie ist es ja wie an Weihnachten, manche feiern, andere nicht. Und wenn’s vorbei ist, ist mancher froh.
Geburtstage – und es gibt 12 Monate davon viele - es gibt Bilder in meinem Hirn - an denen 20 oder 30 oder noch mehr Menschen an einem Tisch sitzen und plauschen - festliche Kleidung, Zwang - Kuchen – Torten – Imbiss - Schlacht. Wenn man das Datum vergisst sind manche darüber böse, andere traurig, einige sind darüber freudig erregt weil man an diesem Tag besonders beachtet wird.
Ich muss sie nicht haben, diese Tage obwohl sie schön sind – wenn sie familiär sind - was an sich schon ein Widerspruch ist - doch die Gegeneinladung soll ja höflicherweise folgen und dann geht der Sermon von neuem los – Geburtstage und die große Frage; was schenke ich nur zum Runden der ja ein Besonderer ist, und kann ich statt Kaffee auch bitte eine Tasse Tee haben und mich still und gemütlich in eine Ecke setzen um zuzuschauen was in all den Jahren aus dem Ehrenkind geworden ist?
Jedenfalls sträuben sich mir ein klein wenig die Haare nach oben - weil ein Runder ein Geburtstag ist, den man gefälligst zu begehen hat, ob man`s nun will oder nicht.
2016 © Angelface


