sich abwenden oder sich zuwenden...
ist die einfache Frage - sie zu beantworten angeblich schwer...
Erst die Not behandeln, dann reden...., denken, handeln, umgekehrt wäre besser gewesen!
Sich umdrehen und den Rücken zeigen, ist die leichteste Tat.
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| ich schäme mich, wenn ich höre was viele sagen, vielen geht es nur um die eigene Haut |
Was ist zuerst dran, der Plan oder die Tat. ( ? )
Ein Thema bewegt sich rund um die Welt, das der Auswanderer oder Einwanderer, so auch
mich.
Doch wer bezieht Stellung, informiert sich wirklich und
plappert nicht nur nach was er von Dritten hört?
Vieles ist völlig sinnentfremdet. Man spricht von Braunen,
von Agressivität, von Rassisten, von Gefahr für Leib und Seele, von Überfremdung, von
Terroristen, von Menschen die uns die
Arbeit wegnehmen, viele plappern. Viele haben
Angst, Angst wovor?
In jedem Land wurde eingewandert, eingebürgert – irgendwann
und ebenfalls irgendwo ist man immer fremd!
Kein Land verfügt noch nur noch über seine Ureinwohner.
Ob in Australien, der Schweiz, USA , Kanada, viele von uns sind dort jetzt zuhause und fühlen sich alles andere als fremd. Viele wollten aus völlig unterschiedlichen Gründen das Land verlassen, ob sie – ohne Arbeit, ohne Ziel, ohne Unterkunft und Planung aufgenommen werden würden, wussten sie damals auch nicht ehe sie sich auf die Reise machten!.
Kein Land verfügt noch nur noch über seine Ureinwohner.
Ob in Australien, der Schweiz, USA , Kanada, viele von uns sind dort jetzt zuhause und fühlen sich alles andere als fremd. Viele wollten aus völlig unterschiedlichen Gründen das Land verlassen, ob sie – ohne Arbeit, ohne Ziel, ohne Unterkunft und Planung aufgenommen werden würden, wussten sie damals auch nicht ehe sie sich auf die Reise machten!.
Die freiwilligen Einwanderer: Nicht die Juden die vor Hitler und seinem
Krieg in ihre Heimat zurück und nach USA
flohen. Das ist und war eine ganz andere Geschichte, auch unsere Geschichte.
Die Menschen ohne Heimat haben sich auf den Weg gemacht, manchmal naiv, blind,
nur von eigenen Zukunftsplänen besessen. Kriege gab es damals nicht, keinen der
sie vertrieb, sie gingen freiwillig und voller Vorfreude. Wo bleibt der Blick
zurück?
Heute sind die damaligen Auswandererbei uns längst integriert, haben die
Sprache gelernt, sich einen Job ergattert, Häuser gebaut, Karriere gemacht. Das für sie einst fremde Land weiter aufgebaut..
Im HEUTE….und Hier:
Man kann so wenig und gleichzeitig so viel tun.
Gäbe es keine freiwilligen Helfer die ohne groß zu fragen tatkräftig
zugreifen, sich über die Bürokratie hinwegsetzen, statt zu warten bis der
nächste Beschluss auf den Tisch kommt, würden Kinder weiterhin hungern, in
abgerissener Kleidung am Zaun stehen und
darauf hoffen, dass einer vorbei kommt und ihnen hilft. Kinderaugen….voller
Not, warum gehst du vorbei und siehst sie nicht?
Warum erst planen statt sofort zuzugreifen, wenn man doch genau
weiß, dass morgen der Plan wieder nichtig sein wird. Und er wird es, zu viel
hängt davon ab wenn die falsche Entscheidung getroffen ist.
Warum nicht gleich helfen, sofort - nicht nur mit Wort, mit Tat.
Ich habe zwei Bademäntel zu viel, gebe einen ab, warum nicht,
kann eh nur einen tragen.
Sie flohen - und fliehen weiter - voller Angst vor der Zukunft die sie nicht
hatten, Angst vor Vergewaltigung, Morddrohung und Leid, haben nichts außer dem was sie
am Leib tragen.
Winterpullover, Schuhe, Hosen, Decken, Mäntel, es fehlt an so vielem.
Nehmen wir all die überflüssige Liebe die wir im Herzen
tragen, als Nächstenliebe an und verteilen sie an jene, die sie dringend
brauchen wie die Decken und die Kleidung, die Nahrung und all das was fehlt. Ersetzen die Sprache erst durch
Handeln.
Auch wir als Ausländer im fremden Land wissen wie schwer es
ist sich zu verständigen um eine Unterkunft, ein warmes Essen und ein Bett zu
bekommen wenn wir die Sprache des Landes nicht sprechen. Haben wir alles vergessen, die Kriege, das Elend und das Leid darin?
Haben wir tatsächlich vergessen, dass auch wir, Ausländer in jedem anderen Land sind?!
Haben wir tatsächlich vergessen, dass auch wir, Ausländer in jedem anderen Land sind?!
Mauern bauen, Grenzen ziehen, Zäune errichten - das haben wir gelernt um uns abzugrenzen, dabei wünschten wir uns doch so oft, dass es keine gegeben hätte. Jetzt eine Grenze und dahinter? Was
wird dahinter?
Es ist leicht vorbeizugehen und die Augen zu schließen. Das tut
nicht weh. Uns geht es ja gut. Aber was, wenn es uns so ginge? Wenn wir nichts
zu beißen hätten?
Die Bürokratie ist kalt, unpersönlich, herzlos, langwierig, überlegt und
fordert ehe sie gibt. In der Zwischenzeit leiden die Kinder weiter, hungern und
dürsten nach Aufmerksamkeit. Müssen erneut Bomben fallen, Menschen sterben um
unser Bewusstsein zu schärfen?
Asylanten – fast schon ein Schimpfwort bedeutet auf jeden
Fall Ausgrenzung – Abgrenzung – aber es sind, wie wir, Menschen. Wer erst fragt ob es
Wirtschaftsflüchtlinge oder Vertriebene sind
, Menschen voller Hoffnungslosigkeit, ehe er das Brot aus der Hand gibt, hat
vergessen wie weh der Hunger und die Kälte tut. Kein Wunder, er selbst ist ja satt.
Wer mit vollgefressenem Bauch mit erhobenem Zeigefinger voller Planung am Schreibtisch
sitzt, voller Unkenntnis Angst um die eigene Habe hat, hat sicher noch nie eine Flucht über die Berge
mitgemacht, war noch nie vorm Ertrinken bedroht, hatte noch nie die Hand des
Schleppers gespürt die drohend über ihm hing.
Jetzt wird überlegt; wer war schuld, wie ist es dahin gekommen, hätte man, würde man, hätte es nie eine Flucht gegeben.
Jetzt wird überlegt; wer war schuld, wie ist es dahin gekommen, hätte man, würde man, hätte es nie eine Flucht gegeben.
Warum reden wir wie Feiglinge, überlegen, planen statt erst zu
handeln. Wo bleibt der Mut einer eigenen Entscheidung? Wir entscheiden, wie es
weitergeht.
Wir können uns verkriechen, die Augen schließen und tun, als
ob das alles uns nichts anginge.
Wir können weiterhin im Luxus schlemmen, für unser eigenes
Wohlbefinden sorgen.
Wir können aber auch die Augen und die Herzen öffnen.
Die Not der Flüchtlinge ist groß, egal aus welchem Land sie
kommen, fragen, planen, reden, organisieren verteilen und demokratisieren können wir hinterher, wenn
sie satt sind.
Hunderte von Zeltstädten sind erst eine vorrübergehende Alternative, keine Lösung, Abschiebung in jedem Fall - auch
nicht.
Gezielte Planung tut not, aber hätte diese nicht schon lange vorher
mit am grünen Tisch der Politik sitzen müssen? Wo bleibt der bezahlbare Wohnraum, wir nennen uns Sozialstaat.
Viele haben den Schuss nicht gehört als der schon vor Jahren
nach hinten losging, nun wird palavert wer den ersten abgab, nutzt das noch was
und wem?
Deutschland das Wirtschaftswunderland, kein offiziell ausgewiesenes Einwanderungsland,
nun kann es sich - - und jeder einzelne darin - beweisen.
Es wird wieder Grenzen geben.
Wir tun schon viel, das stimmt, aber es kann nie genug sein.
Die, die tun könnten, sind still.
Es ist nun mal wie es ist, die einen haben zu wenig, die anderen haben zuviel.
Vielleicht gibt es in München oder Hamburg, in Berlin oder anderen Großstädten worauf die Politik ein Auge hat, genug ehrenamtliche Helfer, es mag sogar ein Überangebot sein, in den Dörfern merkt man davon nicht viel.
Nur ein Link - Worte oder mehr?
Wir tun schon viel, das stimmt, aber es kann nie genug sein.
Die, die tun könnten, sind still.
Es ist nun mal wie es ist, die einen haben zu wenig, die anderen haben zuviel.
Vielleicht gibt es in München oder Hamburg, in Berlin oder anderen Großstädten worauf die Politik ein Auge hat, genug ehrenamtliche Helfer, es mag sogar ein Überangebot sein, in den Dörfern merkt man davon nicht viel.
Nur ein Link - Worte oder mehr?
© Angelface
zu den Worten ein Gedicht - von Sissi Kallinger; (verfasst 2013) sie nennt es einen lyrischen Versuch - ich
"treffend einen aktuellen Zustand beschrieben", schmerzhaft der Wahrheit auf den Mund geschaut.
http://www.bookrix.de/_ebook-sissi-kallinger-fassungslos/
ich hoffe, das Buch öffnet sich auch für fremde Leser...
zu den Worten ein Gedicht - von Sissi Kallinger; (verfasst 2013) sie nennt es einen lyrischen Versuch - ich
"treffend einen aktuellen Zustand beschrieben", schmerzhaft der Wahrheit auf den Mund geschaut.
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ich hoffe, das Buch öffnet sich auch für fremde Leser...
