Sonntag, 31. Mai 2026

Garagen und Hofflohmärkte sind wieder im Trend, mehr denn je

Ein Dörfchen putzt sich auf...der Regen soll erst ab 11°° kommen, 


unterm Kuchenzelt kann man sich ja unterstellen, nur der Kaffee der fehlt noch...




wer selbst daran teilnimmt merkt erst
 wie viel Arbeit in den Vorbereitungen steckt...

das Schöne daran auf-dem-Dorf- oder mittendrin zu sein und zu-wohnen 

spielt sich auch auf den Sträßchen ab; - auf denen normalerweise nur Autos geschäftig durch die Dorfdurchgangsstraße von A nach B fahren um ihre Einkäufe  und Erledigungen in der Stadt abzuhalten. Zum Friseur zu gehen, Arztbesuche zu tätigen und..und..und...

denn ich habe weder Firmennamen noch Läden zum Einkauf gesehen, weder einen Metzger, einen Bäcker, Elektriker oder Handwerker, nur Wohnhäuser mit schönen Gärten säumen die Straße und an fast jedem Haus steht Kinderspielzeug, Fahrräder und den Nachweis  - hier gibt es viele Kinder.- 
Ehemalige Kuhställe wurden zu Hallen umgerüstet in denen alte Traktoren stehen,  es gelagerte Holzstämme für die Kamine und alte Elektrik - wie Strick - und Klöppelmaschinen die ungenutzt bleibt, gibt. Modernes wurde gegen Altes umgetauscht, aber aufgehoben.

Alte, gut erhaltene Sachen wie Holzspielzeug, , CD's, Filme, Spitzenvorhänge, Sachen aus altem Leinen, bestickte Kissen, Schallplatten aus Venyl, alte und neue  Bücher, alte Bilderahmen aus Silber, tolle alte Vasen  auch gut erhaltenes Werkszeug  sind so beliebt, man soll es kaum glauben, es ist weder Tand noch überflüssig sondern meist in gut erhaltener Qualität, mit dem Heutigen was man zu kaufen bekommt, -  nicht zu vergleichen. Für Opas und Omas mit kleinem Rentnergeldbeutel  die sich über viele Enkel freuen, sieht man viele Schnäppchen für jedes Alter.
Da sieht man deutlich, vieles  davon stammt noch aus früheren Haushalten von Oma und Opa die oft noch mit in den Häusern wohnen und gemeinsame Wohneinheiten bilden.

Impressionen mitten im Regen
es schüttete 2 Std. wie aus Eimern

ein Wegweiser führt durchs Dorf...damit sich keiner verläuft..

Ein oder 2 x im Jahr putzen sich die kleinen hessischen Dörfer mit bunten Farben, leuchtenden Luftballons die mit dem imaginären Hinweis an den Zäunen hängen -Hier gibt’s was was du noch nicht hast, auf. Die Feuerwehrmanschaften richten meist die Dorffeste, Garagen und Hofflohmärkte“ aus, arrangieren sie, - bunte  Flyer werden kreiert  und gedruckt und manchmal steht es auch rechtzeitig in der Zeitung.  Ein Festzelt wird errichtet für den Fall dass es regnet damit man sich auf bequeme Bänke setzen kann um was zu futtern. Für Bratwürste und Co werden schnelle Buden errichtet, meist steht ein alter Backofenherd der mit Holz und Kohle befeuert wird und bäckt in seinem lodernen Inneren bei über 300° und mehr leckere Pizza, Flammkuchen belegt mit frischem Gemüse und ganz nach Wunsch - auch mehr. Das duftet verführerisch, macht Appetit. Dann ist es als hätte dir ein Engelein auf die Zunge gepisst und riecht eindeutig nach mehr. Die Hofreiten öffnen sich, auch manche  eigenen Küchen und Nebenräume im Haus, und dort wird mit viel Liebe, Zeit, Energie und Leidenschaft angeboten was Keller, Dachböden, Kinderzimmer, Arbeitszimmer, Bücherschränke Garten und Kleiderschränke hergeben. Alles frisch gewaschen, gebügelt – versteht sich, meist bekommst du eine Tasse Kaffee oder Wasser  angeboten wenn es dir zu warm wird und die Füße sich heiß laufen. Außen verläuft sich das Sträßchen samt Bach auf dem Entchen schwimmen - quer durch den Ort, bunte Fähnchen hängen überall und es wird geschmückt auf Deibel komm raus .Hier findet jeder etwas was ihm gefällt, ob Elektronik, alte Schallplatten, Kinderspielzeug oder Spiele, Möbel die zu schade zum entsorgen sind, es herrscht ein liebenswertes Nebeneinander, du braucht nur zugreifen wenn du einen Penny zu viel in der Tasche hast.

Eine Freundin die ich mitgenommen hatte- war für alles - als es anfing zu regnen  gewappnet, und lief ein paar Straßen noch weiter  hoch und runter während ich lieber schnell  ins noch leere Festzelt huschte um mich unterzustellen - während sich rund um uns - die Tische mit Comics und Büchern altem wunderhübschem Geschirr und allerlei Rund  füllten..

Comicbuch




So gesehen heute in Helpershain Nähe Ulrichstein, das zum ersten Mal auch diese Idee hatte und ganz wunderbar umgesetzt hat. Das üppige Kuchenbuffet hat uns fast erschlagen das im strömenden Regen unter riesigen Platten versteckt herbeigefahren und aufgetischt wurde. Alles in Handarbeit,  jeder Kuchen war wie ein kleines Gemälde - die Hausfrauen haben sich geradezu überboten wer den schönsten, den  am leckersten oder einfallsreichsten kreiert hat, damit alles was probiert wird, mit  hallo Ooho begrüßt wird.

 


Das liebe ich so wenn man es entdeckt, nur Privates verkauft und angeboten wird und die sonst so üblichen Händler fehlen. So manches habe ich dort erstanden was mir später noch jahrelang Freude gemacht hat. 

ich sag nur, siehe meine bunten Kinderstühle und so manches was bei mir im Garten als Deko zwischen den Bäumen hängt, selbst bemalte Schilder, Fimoschmuck aus den 70zigern, alte Broschen bemalte Tassen,Teller und ziselisierte Gläser  inbegriffen. Wir alle können nur hoffen, dass dieser Brauch privates zur Freude anderer zu veräußern und damit seinen eigenen Haushalt zu verjüngen, noch lange bestehen bleibt.

Gute Laune, schöne Gespräche, viel Lachen und Interesse aneinander machen diese alte Tradition die damit wieder auflebt so zu einem netten Miteinander auf dem Dorf.
 -  .................Das hat man  wahrscheinlich eher seltener in einer Stadt...

  

 
 
alte Häuser mit Nebengebäuden -
Ställen und Höfen mit viel Platz gibt es auch...
meist liegen sie in den Nebenstraßen versteckt...

Die Dörfchen die sonst viel im Tiefschlaf liegen werden damit auch als alte Kulturschaffende  und bewahrende auch wieder interessanter und mittlerweile zum Besuchermagnet der Stadt. Durchs Dörfchen zu wandern, sich die alten Fachwerkshäuser anzusehen, sich auch mal die herausgeputzten Höfe anzusehen wie viel Liebe darin steckt, dem quirlenden Bach zuzuhören der sich quer durch das Dorf zieht, macht sogar im strömenden Dauerregen Spass wenn man die richtige Klamotte, - nämlich eine Regenjacke wie zur See - dazu an-hat. Es war ja warm, denn es ist Mai und die Flohmärkte erwachen wieder die es im Winter nur in den Hallen der Städte gibt..



gut, dass nach einiger Zeit der Regen sich wieder davon machte und die Sonne vom Himmel schien, die alles wieder schnell trocknete was vorher nicht abgedeckt war.
Was mir persönlich auffiel war, dass hier ein großer Kinderreichtum heranwächst, was man an vielen Tischen sah. Ob diese in 20 oder 30  Jahren einmal  in ihrer weiteren Entwicklung Firmengründer, Handwerker, Künstler, Entwickler oder Schauspieler,, Arzt oder Friseur, Landschaftsmaler werden, in die Stadt auswandern  oder einfach nur Bauern eines Dorfes werden oder bleiben, weiß man ja heute noch nicht so genau.

                                              

Gerne weitersagen.....wer dies einmal kennenlernen will...es lohnt sich wirklich.

Artikel @ angelface




17 Kommentare:

  1. Oh ja, das stimmt, die sind wieder richtig beliebt!
    Oder Dinge werden an die Straße gestellt, zu verschenken.
    VG
    Elke

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    1. Wer ausmistet versucht natürlich auf unterschiedlichste Arten seinen Kram los- zu werden...-))
      ob durch Floh-und Garagenmärkte, Sperrmüll der lange steht, in Kästen verschenkt oder ins Internet stellt...liebe Elke, gibt es bei Euch so etwas ähnliches...?
      Herzlich angel

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  2. überall auf den einzelnen Dörfern sieht man sie, da wird man gerade in kinderreichen Familien vieles los, was andere Familien noch gut für ihren Nachwuchs gebrauchen können, denn Kinderklamotten sind meist sehr teuer und da sie so schnell wachsen, sind sie meist wie neu...so kommen manch Omas und Opas mit kleinen Rentnergeldbeuteln zu günstigen Geschenken zum Enkel ausstaffieren. Das ist doch ein Ansporn auch mal zu gucken.
    Schön dass einer mitliest...lächelt ein Danke... herzlich Angel

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  3. Flohmärkte, egal welcher Art, sind doch immer im Trend. Man nimmt Dinge mit nach Hause, von denen man gar nicht geahnt hat, dass man sie benötigt. Wenn man dann nach einiger Zeit feststellt, dass man sie tatsächlich nicht braucht, kann man das Schnäppchen immer noch zum Mitnehmen vor die Tür stellen.
    Schlechtes Wetter gibt es nicht solange man entsprechend gekleidet ist. Kompliment an deine vorausschauende Freundin für das fröhliche Outfit und an dich für diese interessanten Eindrücke von dem Städtchen. Ob die baufällige Garage noch vermietet ist?
    LG Christiane

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    1. liebe Christiane seit 2.6. war bei mir unfreiwillige PC-Pause, jetzt kann ich wieder berichten, schön, dass wir in lockerer Verbindung durch das Smartphone - der einzige Weg nach außen - "!!!°geblieben sind - ich denke, ich wurde nicht allzusehr vermisst - was nur wieder zeigt - machst du nicht /mehr mit -- wirst - du - wie es schon vielen Vorgänger*innen ging, - schnell vergessen. Man gewöhnt sich an alles, das Leben geht ohne anzuhalten - weiter.
      es war schön dich in der Zwischenzeit zu hören und zu lesen als ich es wieder konnte und danke für deine wertvollen Tipps bei meinen Fragen. herzliche Grüße - siehe Kommentare - jetzt funktioniert bei mir alles wieder...Angel

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  4. Was für ein Tag, lächel, doch der Regen kann keinen aufhalten. Würde ich in deiner Gegend wohnen, wäre ich sicher dabei...
    Herzliche Grüße,
    Edith

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    1. liebe Edith - wenn aus den unterschiedlichsten Anlässen nichts mehr geht, sind Flohmärkte eine Abwechslung im Alltag um sich abzulenken und zu zerstreuen. ich hoffe auch in deiner Umgebung gibt es ähnliches im Angebot was man nutzen kann.
      leider bist du sehr weit weg, dich hätte ich gerne mitgenommen...ganz liebe Grüße angel

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  5. ...und das Schönste daran: so hat second hand sein verstaubtes Image verloren, ist nicht mehr nur für jene, die sich Neues nicht leisten können. Es ist en vogue, aus 2. Hand zu kaufen, weil es nachhaltig ist, günstig obendrein, und weil es einfach ganz viel Spass macht. Die Menschheit (oder zumindest ein Teil davon!) hat erkannt, dass die Ressourcen endlich sind und wir endlich anfangen sollten, die Dinge zu wertschätzen. So wie unsere Altvorderen, die alles benutzten, bis es auseinanderfiel. Und es dann auch nochmal mit Hingabe repariert haben.
    Wenn dieser Gedanke zu einem gesellschaftlichen Anlass wird, umso besser!
    Herzliche Grüsse!

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    1. stimmt liebes Hummelchen - second hand wird immer beliebter, was früher oft als Zwischenlösung verkannt wurde- wird fast schon zum Trent. Hast du auch vor in diesem Sommer einen Stand zu machen? dein letzter ist doch schon eine ganze Weile her...liebe Grüße.. angel

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  6. Wunderschön beschrieben liebe Angel und ihr habt trotz Regen das Beste daraus gemacht .Toll,das solche Tradition noch bewahrt werden, in der Stadt gibt es oft so etwas nicht mehr und Zusammenhalt ist eher selten.
    Liebe Grüße
    Pippi

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    1. leider kennt die Stadt solche Traditionen fast nicht mehr, fehlt auch der Platz und das Angebot auf den Strassen vor - den - Häusern- ist meist nicht- ohne Genehmigung erlaubt, was auf den Dörfern noch geht..das sehen wir an den vielen Besuchern...dir liebe Grüße angel...

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  7. ach ist das schön.. nur schade dass es so geregnet hat.. aber du schreibst ja das später die Sonne raus kam
    solche Dorfflohmärkte mag ich (kenne hier aber nur einen entsprechenden Weihnachtsmarkt)
    hier sind zwar auch kommerzielle Märkte
    aber da war ich lange nicht mehr
    hier ist nächste Woche einer von einem Verein
    ich habe mich aber nicht angemeldet
    das ist mir etwas zu stressig und wer weiß wie das Wetter ist
    heiß oder nass??Aber hingehen werde ich mal
    liebe Grüße
    Rosi

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    1. Wie lange ist das her, als ich dies noch schreiben konnte, - dann kam das große Gewitter ...und ich wurde ausgeknockt.....
      mittlerweile ist viel Zeit vergangen und es hat sich einiges ereignet...was gleich geblieben ist, - nach den schönen Sonnentagen im Mai hatten wie hier Regen...Regen, Regen und dann kam die Schafskälte...
      herzliche Grüße liebe Rosi, angel

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  8. Antworten
    1. liebe Rosi nach dem das Gewitter im Mai mir den Bildschirm zerschossen hat, - ging nichts mehr bei mir./.erst jetzt ist es mir gelungen den Schaden zu bereinigen - eine späte Erfahrung zeigt allerdings - es geht auch - nach einiger Zeit des Umgewöhnens - ganz ohne PC, ohne Festnetzanschluss und nur mit dem Handy wenn dies synchronisiert mit deiner E-mail Adresse "geschaltet ist - findet sogar ab und an ein Kontakt und entsprechende Kommunikation statt. Jetzt ist wieder alles in Ordnung und okay....liebe Grüße zu dir...herzlich Angel...

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  9. Ja ich kenne auch viele die gerne auf Flohmärkten stöbern. Bei uns in den Dörfern gibt es sie auch. Ich schaue gern aber kaufe nichts mehr. Deko habe ich genug, und wer soll das später entsorgen wenn ich nicht mehr bin. Es steht dann nur rum. Früher habe ich auch etwas gekauft wenn ich es gebrauchen konnte. Heute habe ich eher etwas zu verschenken. Liebe Grüsse und viel Spass auf dem Flohmarkt (Märkten), Klärchen

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  10. Wir hielten lockere Verbindung trotz fehlender Geräte zu kommunizieren, ich danke dir dafür...
    auch wenn es ungewohnt ist wieder zu schreiben...
    mal schaun wie ich den Anschluss wieder finde...
    liebe Grüße angel...

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Vielen Dank für Euer bisheriges, sehr reges Lesen bei mir, für eure Besuche und das Interesse an meinen Beiträgen.
Lieben Gruß, bleibt gesund und Adieu, > bis zum nächsten lesen.. @ Angelface