Mittwoch, 23. Dezember 2015

so kann`s kommen wenn man zuviel denkt, in ein Hirn passt nur bedingt was rein:))


Wie ich sehe wird fleißig bei mir gelesen, also kommt die nächste Geschichte, denn das Leben schreibt sie uns ins Gesicht und wir schreiben erlebtesgehörteserfundenes und ausgedachtes nur auf und geben es weiter, das ist Lesekultur.
zur Weihnachtszeit gibts
W e i h n a c h t s g e s c h i c h t e n

sowas kann doch nur vor den Feiertagen passieren, da ist man eh wahrscheinlich etwas hektisch, hat wenig Zeit und verzettelt sich leicht.
Jetzt steckt der  Kuchen  im Ofen, die Brötchen sind vorgebacken, ich hab also wieder ein bisschen Zeit, man soll sich ja an den Feiertagen keinen Stress machen. Stress schadet, macht dick und hässlich, fördert Falten und trägt viel zu schlaflosen Nächten bei. Warum machen wir uns den dann manchmal, man sagt ja viel ist hausgemachter Stress, man ist selbst schuld, davon handelt diese Geschichte. Stress komm raus – du bist umzingelt!
Es war einmal und trug sich zu…
Vor hatte ich eigentlich für heute, Bücher abgeben, mir neue aussuchen damit genügend Lesestoff über die Feiertage im Hause ist; dann: Kuchen backen, das Gulasch vorbereiten, damit ich am heilig Abend  nicht Stunden in der Küche verbringe, schnell noch die letzte Post wegbringen;  den Nachbarn, die man grüßen will – ihren Postkasten füllen, bunte Teller vor die Tür stellen, - noch ein paar Einkäufe machen,  all solche Kleinigkeiten.
ich eile
Was davon hab ich getan? Okay, der Kuchen brummt schon im Ofen, sonst ist kaum was auf meinem Zettelchen abgehakt.
Warum? Ja warum wohl, weil ich ein Schusselkind bin, kein  Schlüsselkind – wohlgemerkt ein Schusselkind.
Ich wollte einen Bekannten auf dem Handy erreichen, der hat keine normal zu erreichende Festnetznummer, sondern nur ein Handy – wie kann man nur - , suche also an dem gewohnten Platz mein Handy und: Kein Handy da! / dazu muss ich sagen, ich brauch`s nicht viel, also meistens ist es aus, denn ich habe ja eine Festnetznummer und bin darüber erreichbar. (merkt Ihr wo ich hin willJ)
Meine Augen rollten überall hin, wo kann es nur sein?
ich s u c h e also,
Nicht in den Mänteln
Nicht in den Taschen
Nicht in den  offenen Regalen

auch in keinem Schrank, auf keiner Ablage. Mein Gott so groß ist doch die Wohnung gar nicht! Und was hätte ich alles zwischenzeitlich erledigen können!
Zum Schluss meiner Suche überlegte ich mir und meine Stirn legte sich zeitgleich in gefährlich, tiefe Falten - ob ich es vielleicht versehentlich in den Kühlschrank gelegt habe, neulich im Film sah man das ja auch, die älteren Leute sind eben manchmal etwas schusselig und vergessen wo sie was hinlegen :)) warum sollte ich nicht auch dazu gehören?
Tripp, trapp - Treppauf, treppab überall guckte ich hin, selbst zum Auto rannte ich mittlerweile etwas fahrig geworden und schaute ins Handschuhfach hinein. Auch nicht – s!!!
Mein Nervenkostüm begann langsam zu zittern und vor sich hinzuflattern. Ich rief den Nachbarn an, der findet meist was ich verlegt habe, weil er
a) logischer denkt
b) die Ruhe in Person ist und diese auch wundersamerweise für mich - beibehält
c) weil er unaufgeregt ist.
Alles ein Gegensatz zu mir. Ich flattere,werde hektisch, brauche Kaffee, am besten jetzt schon ein Schnäpschen, auf jeden Fall eine Zigarette (obwohl das schädlich ist und ich längst das Rauchen aufgegeben habe) und dringend eine Beruhigungstablette!!!  ( Man nennt das glaube ich – schnell durchgeknallt oder die Schilddrüse spinnt).
Nicht auszudenken ohne Handy! Heutzutage schon mal gar nicht. Und was hängt da mittlerweile für ein Rattenschwanz dran!
Man muss die Karte deaktivieren, die automatische Guthabenaufladung stoppen, oder umgekehrt - sonst ruiniert mich der Dieb ( wenns denn einer war) dann muss  man sich eine neue Nummer besorgen (könnte schließlich geklaut sein), kann danach sämtliche Visitenkarten ändern, alle Bekannten, Freunde und die Familie anrufen, die neue Nummer durchgeben, diese sich vorher natürlich erst mal besorgen…
ach Gott, ach Gott.Was noch? Das artet ja zum Drama aus!

Also erst nochmal suchen, was für ein Aufwand!
Der Nachbar half und impfte mir erst einmal ein Paket Ruhe ein.
Summ summm summm meditiere....schließ die Augen, beruhige dich...
Dann ging er systematisch vor:
Hast du da, und da
Und da
Und dort auch….
Hast du auch überall nachgesehen???
Ich schluchzte ein  weinerliches Ja!!!
Dann schaute ich in meinen Wochentagskalender, da steht schließlich alles drin was wichtig und planbar ist.
Wir suchten in meinem Gedächtnis das wir gemeinsm durchforsteten: wo-ich-wann-hingefahren war, es dabei hatte und abgelegt haben könnte! Landeten im November, da stand es drin und dann fiel mir ein:
Ich hatte es beim Einkauf am 25.11.dabei als wir uns trennten – er war im Baumarkt-ich woanders, da wollte ich ihn anrufen, deshalb war`s dabei. Danach brauchte ich es nicht mehr, anscheinend hatte es bis dahin niemand – auch nicht ich – vermisst.
Ich hüpfte beglückt und um 2 gefühlte Zentner leichter eine Etage hoch – nestelte an der Einkaufsfalttasche herum und zog es triumphierend aus der Seitentasche heraus, da war es, gesund und unversehrt, kühl, hübsch und schwarz lachte es mich an, ich musste mitlachen laut und erleichtert und mich schimpfte ich einen Döskopp und Depp.
Na - jetzt kann Weihnachten kommen! Stress bau wieder ab!
Nachtrag: ich denke, dieser Post eignet sich wunderbar zum Endspurt bei Rostrose: "Rettet die Lachfalte zum Jahresausklang", deshalb habe ich sie damit verlinkt, denn letztendlich hab ich HINTERHER herzlich über meine eigene Schusseligkeit lachen müssen: Euch wünsche ich ebensolche Lacher beim Lesen der Geschichte.
Hier gehts zum LINK:
http://rostrose.blogspot.de/2015/12/rettet-die-lachfalte-12-endspurt.html
© Angelface

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