Dienstag, 7. April 2015

Spontangedichte



Schwatzen ist ja ganz schön, aber auch manchmal gefährlich,
recht schnell kann es zu einem Missverständnis kommen.
Ei, ei ei ei, Ostern und Eier verstecken  ist doch schon vorbei“ such mich, versteck dich, such mich, ich hab dich“.
Führe ich ein vertrauliches Gespräch mit einem Freund oder Bekannten, will mich vielleicht mit ihm beraten, dann sollte das immer im Haus und unter vier Augen bleiben. Das gehört sich so.
       Würde ich es anders meinen, nämlich das Gespräch für die Öffentlichkeit  bestimmt sein, könnte ich mich gleich auch mitten auf die Straße stellen, es rausschreien oder dem Nachbarn übern Gartenzaun flüstern.
Es gibt tatsächlich ab und an auch Männer, die sind schwatzhaft wie die Raben, können nix für sich behalten, die Motivation bleibt unklar. Da wird geschwatzt und verfälscht, die eigene Meinung mit dazugegeben, wie man das selber sieht, kurzum, es entsteht ein ganz anderes Bild, das man dann später wieder freundlich korrigieren oder richtig stellen soll.
Können die denn  nicht einfach nur die Klappe halten?
Und dann aber meckern, die Frauen  seien die Plaudertäschchen…..tssssssssss….
aber manchmal isses gar nicht sooo schlecht, dadurch kommt etwas in Gang - oder ins Rollen - was man vielleicht noch vermieden - oder sich davor noch gedrückt hätte....
© Angelface


Zum Gedichte schreiben
Muss es einen treiben.
Manchmal kann man sie auch singen damit sie klingen.
Man kann die Worte nicht planen wie einen Roman
Ein Buch, einen Einkaufszettel
Auf den man das schreibt was man braucht
Ganz  spontan.
Zum Gedichte schreiben braucht man
Bauch, Herz, Sehnsucht und Gefühl
Phantasie, Poesie
auch gelbe Brühe wie Gallenfluss oder Ärger
Dann kommen Zorngedichte heraus wie bei Erich Fried, der mein Lieblingsdichter blieb.
Er schrieb vom Krieg, den Soldaten
Dem Ärger und Zorn der ihn befiel
Auch befreite
Während  er dichtete
Aus dem Herzen heraus.
Er schrieb von der Liebe
Zum Menschen, zur Frau
Dichtete über die Bäume, den Wald
über viel viel mehr
Viele wissen es nicht so genau
Lasen es aber bald.
Gedichte sind Worte
Die das Herz in uns schreibt
Worte die bleiben
Im Gedächtnis
Oft gebunden, gelesen, gebündelt, manchmal vergessen
Wieder hervorgeholt
Bis in die Ewigkeit..

     Kommentare zu einem Gedicht von mir kam in der abenteuer Literatur...
Gedicht Titel: Lug und TRug
http://abenteuer-literatur.de/1/texte/viewstory.php?sid=139&PHPSESSID=e7cd726190012159940d42704be3b656
© Angelface

Kommentare:

  1. Bevor ich gleich noch den Link anklicke, lasse ich schnell noch ein paar Worte hier. Es kam mir so vor, als hättest du von einem Mann erzählt, den ich sehr gut kenne. Er kann auch nichts für sich behalten, dabei nimmt er eine Position ein, die es ihm gebieten würde. Nun ja, so ist es und wenn man es weiß und erkannt hat, dann behält man halt die Dinge für sich, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind. LG Martina

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    1. hallo liebe Martina....du auch wieder hier, wie schön...Ostern ist vorbei, die Sonne scheint und die Wortblüten spriessen...
      du hast ganz recht, was man erkannt hat und nicht gut findet, wiederholt man nicht wieder, daraus lernt man jeden Tag neu.
      dir einen schönen Tag und Abend.
      herzlich Angelface....mal schauen ob ich auch bei dir etwas neues finde....

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  2. Durch den kommentar bin ich nicht so richtig durchgestiegen, aber macht ja nichts. ich kommentiere hier und finde Dein Spontangedicht spontan ganz gut.
    Männer sind die größten Tratschtanten und dann auch noch laut und singen falsch.. Da kommen wir Frauen nicht mit.Lug und Trug, jaaa manchmal
    Lieben Guß, Klärchen

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  3. freut mich, dass mancher meiner Beiträge so einen Widerhall bekommen, scheine also - wie unter dem Eingangsbild schon erwähnt - Themen hin und wieder zu wählen, die auch andere beschäftigen und interessieren.
    "Lug und TRug" liebes Klärchen wurde schon 2008 von mir geschrieben, aber ich würde es bis heute nicht korrigieren...lächelt, manchmal liegt man in seiner Einschätzung doch nicht ganz falsch....
    schön, dass du es mitgelesen hast, das setzt ja auch Interesse für früher Geschriebenes voraus.

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  4. Und manchmal kommt etwas in Gang.... genau.

    Lyrik schreiben - bei mir immer ein Versuch - bei anderen eine Gabe.
    Ich denke, der Mensch kann fühlen was er schreibt, ohne dieser Emmotion selbst ausgesetzt zu sein. Erich Fried, ja, den mag ich auch, vor allem seine Liebeslyrik. Nun werde ich mein Gedicht für den heutigen Tag lesen. Da gab es doch mal eine schöne GedankenLyrik ...

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    1. Liebe sissi, dir einen schönen Morgen...die Kommentare kommen manchmal so an, dass ich sie nicht gleich selbst finde, ohne Benachrichtigung, nur immer der Erste, deshalb verzeih, wenn mal einer überlesen sein sollte.
      Du bist sehr wohl eine LYRIKERIN, wenn dies auch eine hochtrabende Bezeichnung in meinen Augen für einen Gedichteschreiber ist, ich würde mich nicht so beschreiben.
      ich kenne deine Gedankenlyrik die voller Poesie ist, hab ein Auge und ein Gespür für den Wohlklang der Sprache, die Musik darin, die Bildbezeichnung der Emotionen, da brauchst du dein Licht nicht unter den Scheffel zu stellen. Viele versuchen es, oftmals kommt gequirlte Sch..dabei heraus und nur Wortgehoppel und schlechte Satzstellung - andere widerum sind Meister darin, ich könnte Namen dazu nennen...ohhh....Augen rollt, die erreiche ICH nie. Bleib ein Schreiber im Kleinen und kenne meine Grenzen sehr wohl.
      Die "Zorngedichte von Fried" sind heftig, sie hab ich mal durch Zufall auf dem Flohmarkt fürn Appel und ein Ei gefunden und holte mir danach sämtliche Bände von ihm, doch die Liebeslyrik ist wahrlich eine seiner Schönsten....

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  5. ja, Gedichteschreiberin im Kleinen, eine schöne Formulierung.
    Lyrik ... ein Versuch wäre meine Beschreibung und trifft doch dasselbe.
    Viele lyrische Gedanken weiterhin wünscht dir die sissi

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    1. liebe sissi, es kommt und geht und genauso schnell wieder vorbei, ich nenn es immer; Huch, da trifft mich die Muse, was will sie hier, hat sie sich verlaufen?" und lache...freu mich aber auch drüber, bei mir und bei dir....
      auf jeden Fall freue ich mich immer, wenn ich so etwas Außergewöhnliches bei dir entdecke, denn dein spezielles Gebiet ist ja ein ganz anderes, wie bei Klärchen die Fotografie....grinst....

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  6. Liebe Angel,
    ich muss grinsen, denn Tratschonkels scheint es wirklich mehr zu geben als man denkt -. ich kenne jedenfalls auch so ein Exemplar!
    Was das Gedichteschreiben betrifft, da hatte ich ebenfalls eine sehr intensive Phase, wo alles spontan bekritzelt wurde, aber diese Zeit ist bei mir offenbar vorbei. Kurz, es treibt mich nicht mehr dazu... ;o)
    ☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼
    Danke für deine lieben Zeilen und
    herzliche Rostrosengrüße
    von der Traude
    ☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼

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    1. Hallo liebes Röschen, aha...da hab ich wohl wieder ins Wespennest (mit dem Thema ) gegriffen..grinst und liebt das sehr,
      zu Diskussionen damit auffordern und dann auch welche kriegen belebt das Bloggergeschäft umsomehr. So macht es besonderen Spass zu schreiben....

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herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit die meinen Beiträgen gelten, denn mich interessiert auch die Meinung der anderen zum Thema das ich auswähle, lieben Gruß an Euch alle - Angelface -