Mittwoch, 3. Dezember 2014

Bücher - Gedichte - Verse und Geschichten

ein neues "Kapitel im Buch über das Leben im Grün: wäre hier für eventuell Interessierte zu finden
http://www.bookrix.de/book.html?bookID=angelface_1365135261.1508970261#71982,558,74412
ich hoffe, der Link öffnet sich an der richtigen Stelle, ..und nun:
für die LESER, die meine Art des schreibens mögen
hab ich vor Jahren Folgendes geschrieben, ich glaube, das war im August  2009

Beruf verfehlt?
Hätte - würde - wäre - könnte

oh - weh!
"Manchmal verdichtet sich ein Gedanke in meinem Hirn,
würde ich die Schrift und die Abstände zwischen den Zeilen vergrößern, alles
im Blocksatz setzen und noch hie und da ein wenig mehr hinzufügen,
dann wären meine Kommentare fast schon als Buch zu binden und jeder wär froh sie zu lesen".

Das schrieb mir eine Freundin einst auf meine Pinnwand,
wo? na in BX natürlich:))
darüber musste ich lauthals lachen.
Doch sie war nicht die Einzige die sich begeistert zum Thema "Kommentare und mehr" -  äußerte.
Ein anderer in seinem unvergleichlichen kölschen Dialekt meinte, sein Leben würde sonniger werden, seit mein engelsgleicher Kommentar unter seinen Büchern stünde und wiederum ein anderer gab ihm recht und bedankte sich freudig.
Ich sah mich daraufhin schon in Walle - Walle - Engelsgewändern durch die Hallen schweben und nur noch Gutes tun, dabei meinte ich nur aufrichtig was ich verfasste und schrieb hin, was ich fühlte, als ich las, was sie schrieben und - wie sie es schrieben.
Sie gaben ihr Herzblut dahin, schenkten mir ihren Fleiß, ihre Zeit und ich dankte ihnen, indem ich es ihnen mit meinem Kommentar für ihr Buch zurückschenkte, mehr tat ich nicht..
             Ich versuchte mich in sie hineinzuversetzen, sah sie sitzen in ihrem Kämmerlein, an ihrem PC, sah sie Nächte durchschwitzen, die Kinder vertreiben, den Hund hinaus jagen, die Ehefrau vergrätzen,...
"hinaus mit dir, - ich schreibe, ich hab keine Zeit."

Mancher Autor braucht für seinen Text, egal wie lang er ist, 10 Seiten Text, ein Gedicht, eine Erzählung, einen Bericht, eine Stunde, einen halben Tag oder eine halbe Woche, andere schütteln ihn vielleicht einfach so aus dem Ärmel, vielleicht schwitzen sie dabei nicht, man weiß es nicht.
Kommentare darüber - das war und ist mein Honorar an sie.

Doch,  da ist was dran.
Sollte ich etwa meinen Beruf verfehlt haben?
Ist das überhaupt ein Beruf?
Wenn nicht, sollte man ihn vielleicht neu ins Leben rufen, oder in Schulen und Arbeitsämtern zur Ausbildung anbieten.
Aber vielleicht gibt es den längst und man nennt ihn Rezensionenschreiber oder so ähnlich und ich kenne ihn nur nicht..
Ich schreibe gerne Kommentare zum Buch, fast ebenso gerne wie ich Bücher lese.
Wenn ich die Resonanzen auf meine Kommentare lese, dann grinse ich, denn anscheinend werden sie gerne empfangen.
Kompetent oder nicht - ein Buch zu rezensieren, kommentieren kann, glaube ich, ein Jeder. Doch die meisten tun es nicht.
Ja doch, seufz - es macht ein wenig Mühe, denn man muss sich auf das Buch  konzentrieren und zwar wieder auf den Anfang zurück, auch wenn man es längst ausgelesen hat, ...
das dauert ein Weilchen.
Ich höre da auf meinen Bauch und das was ein Text in mir auslöst. - Empfinde ich Euphorie, Begeisterung, ein winziges Hoch? Vielleicht sogar Gänsehaut? Kann ich schmunzeln, sogar lachen, muss ich weinen? Berührt es mich innerlich? Spricht es mich an...dann ist es leicht.
Doch es ist schwer, etwas dazu zu schreiben, wenn ein Text daher kommt, der an und für sich gut ist, aber an dem einiges zu wünschen übrig bleibt, der überarbeitungswürdig wäre.
Hilft man dem Autor, wenn man dazu nichts sagt, ihn in den Keller fallen lässt, oder ihn hemmungslos zerreißt?
Oder den Text gar übergeht als wäre er nie geschrieben worden?
Wenn etwas gut daran ist, ist es in meinen Augen auch erwähnenswert, und das kann, oder könnte man mit höflichen Worten tun, um dies dem Autor mitzuteilen.
In meinen Augen ist es unnötig einen völligen Verriss zu veranstalten nur um seine eigene Kompetenz zu beweisen, oft geschieht aber gerade das, und zwar mit Lust, wie man sieht.
"Daumen runter - Du bist eine Niete!
Es ist leicht ein Sternchen zu vergeben, *chen heißt: Daumen hoch und lesenswert, das reicht, liebe Leut!
Was soll man da noch groß darüber reden.
Doch ich kenne es auch anders und ihr liebe Leser ebenfalls, nicht wahr?"

Es gibt Menschen, die machen aus deinem mühsam erarbeiteten Text erst einmal Pflücksalat,
danach sieht er zwar völlig anders aus, aber das ist ehrenhaft, sie geben sich viel Mühe,
damit du lernst, was du falsch gemacht hast.

Dann gibt es andere, die sagen dir:
"Bei mir war das so...
Ich würde das anders machen...
Haste ganz gut gemacht...
Grammatik schlecht, Stil Scheiße!!
Achte auf die Fehlerteufelchen und räume sie aus..."

dann kann man es so lassen, das sind die Gönnerhaften, die glauben, es besser zu  können, aber es gut mit dir meinen.

Andere Kommentare:
"Hmmm...
Na ja...
Ganz gut...
Grottenschlecht...
A h a, so hast du das gemeint!
Nicht lesenswert"! Basta und Ende - Gelände.


"Ohne Worte...
Ohne Kommentar...
Durch permanente Nichtbeachtung untergegangen.."
Das tut dem Schreiber natürlich ein wenig weh...
Denn auch er saß die gleiche Zeit am PC,
jagte die Kinder aus dem Haus, vergrätzte die Hausfrau, vernachlässigte die Hunde, fütterte keine Katzen,
schwitzte und dachte und hoffte und lachte und meinte,
während er bitterlich weinte, er könnte den Leser irgendwie unterhalten und erreichen.

der Begriff"Beruf verfehlt?" ist natürlich scherzhaft gemeint, könnt aber auch so sein.Beruf verfehlt?
wer weiß das schon....

2 . Geschichte. ( im obigen Buch)
Autodidakt

"Maama...was ist denn das?"
"Kind, das weiß ich selber nicht...
es ist halt so“.
Durch die Tür der Sprache muss man selber gehen
vielleicht findet man von Zeit zu Zeit wie durch ein Wunder
durch Zufall auch ein Wortgebilde, eine erschaffene Kreation die/das einem selbst und auch anderen gefällt.

Eingänge können Türen sein
durch die man hindurch und wieder hinaus geht.
Auch Posteingänge nennt man so.
Türen, durch die man hindurchgeht und dort Menschen kennen lernt.
Wenn ich mir meine Posteingänge ansehe, dann wundere ich mich oft,
welche Gesichter und Namen dort auftauchen.
„Kenne ich die?“ frage ich mich oft, schüttle den Kopf und verneine es.
was wollen sie?
A h a, gelesen wollen sie von mir werden.
W a r u m eigentlich?
Ich selbst bin doch angeblich nur ein kleines Licht.
Unmaßgeblich - eigentlich gar nicht, besser gesagt nur von mir selbst gefordert, nicht gefördert,
kaum bekannt, nur durch meine etwas individuelle,
sehr widersprüchliche Art zu schreiben als aufmüpfig und ein wenig eigenwillig in den Augen anderer erkannt
von einigen laut benannt. Oder sollt ich sagen schon bekannt?! - na egal..Wu´rscht is..!°
A c h , j a – .(Achtung erfundene Wörter)
Da liest mich einer gerne,und klickt mich öfters an, der wird dann gleich von den andren  als Miesmacher,
Drückeberger, Schleimscheißer, sich Einschleicher
oder sich Heranschleicher bezeichnet und benannt

Nun denn
Dann nähere ich wieder der normalen, allgemeinverständlichen Sprache an
und damit meinem Lieblingsziel

Den unfreiwilligen
P o e t e n und DICHTERN
Sind sie nicht wie
schreiende W ü r s t c h e n v e r k ä u f e r:
"Wollen Sie ne warme
Ach nein, ich glaub, das war
ne arme Wurscht haben?
Sich an ihr laben?"
"L e s e n  S i e  m i c h
damit ich mich freuen kann
Sie bekommen den Senf und wenn
Sie wollen auch das Ketschup
gerne noch gratis hinzu, aber bitte nicht vergessen am Ende zu blättern!"

R o m a n t i k e r oder Dichtende

werden oft als sehr schwülstig angesehen
wie feuchte Zungen und Sabberküsse
so, als würden sie gerne
und stundenlang
heftig und glitschig
in Schmierseife wonnig
gern in Worten  baden gehen

D i v e r s e s

ja, was legt man dort ab ?

am Besten sich selbst
da kann man nix verkehrt machen
aber verkehrt herum
erkennt man sich so schwer


G e d i c h t e und VERSE

Viele wollen sie schreiben
die Wenigsten
finden den richtigen Ton
oder gar den Zugang dazu
obwohl
Zugang den hat
eigentlich ein Jeder
aber das Finden...
das Finden
Seufz
das ist schwör...
Manche suchen sie ein Leben lang
und kommen nie am Anfang  an

Die Ringgröße stellt der Juwelier
im Laden fest
tragen musst du ihn
Was ist
wenn er sich verrechnet hat
wer zahlt dann
Du oder Er?

Begabung ist das
was von Innen heraus
aus dem Bauch
aus dem Herz
der Seele
aus dem Leib gekrochen kommt
das liest man sich weder an
noch kann man es
von der Schulbank l e r n e n
das müssten Sie doch auch wissen
das gibt ne - 6 - setzen -
Herr Direktor

mit den Jahren bekam ich Muskelschwund
Manche sagten auch Arthritis dazu.
vor Schreck ist mir die Milch im Kühlschrank
sauer geworden
ich wollt’ sie zurückgeben
doch die im Supermarkt sagten
sie könnten nix tun
für mein schwaches Bein
da ließ ich dann vieles aus Verzweiflung sein

wo wollte ich heute Abend
mein müdes Haupte zur Ruhe legen
ach ja, ich glaube
das war mein Bett
doch als ich nach sah
wo es stand
da war es weg
da war nur der Boden
wo einst stand mein Bett

G e d a n k e n s p l i t t e r

sind eigentlich
nur warme Worte
in einer kühlen Nacht
wohl durchdacht
nie ausgesprochen
aber mich haben sie
wach gemacht

ich überleg nicht lang
ich setz mich einfach hin
und schreib
andere konstruieren
was soll’s
jeder hat so seinen Zeitvertreib

P o e s i e
T r ä u m e r e i e n
B i l d h a f t e W o r t g e w a l t e n
sind sie alles
Einbildungen eines Geisteskranken...oder netten Phantasten
manchmal schafft das sogar eine Hausfrau
Hirn hat jeder
nur nicht jeder
geht damit
mit erhobenem Zeigefinger
hausieren
kopieren kann jeder
das geht mit strg Alt + c
nachsagen auch
sich ausdenken
dazu braucht’s schon ein bisser’l Hirn.
Besser... noch ein wenig Phantasie
aber die Professoren  die Lehrer die Besserwisser und Konsorten
die*s immer besser wissen würden, oder glauben, dass sie +S HÄTTEN und täten
brauchen nur einmal nachzuschlagen
dann haben sie es mit einem Klick -  Klack

danke fürs L e s e n
das lege ich gerne unter H u m o r ab...

B e r u f s w e c h s e l  HIMMELSGUCKER

Habt ihr heut Morgen
schon mal herzlich gelacht
den Himmel bewundert
die Liebste gekost
die Hunde gefüttert
den Einkauf gemacht
die Pferde gestriegelt
jeden Tag
alles gut gemacht
habt ihr der Alten und Kranken gedacht
selten so gelacht
denn ich hab's nicht nur gedacht
sondern auch noch gemacht


© Angelface

Kommentare:

  1. Hallo Angelface,
    gelegentlich wage ich mich auf meinem Blog auch an Rezensionen heran. So habe ich in meinem Post vom 28.11. zwei Krimis rezensiert. Das fällt mir allerdings schon etwas schwer, einerseits nicht zu viel zu verraten und andererseits so viel Neugierde zu erwecken, dass potenzielle Leser das Buch lesen möchten. Und dann auch prägnante Punkte aus all den Seiten des Buches heraus zu finden, die das Buch treffend zu beschreiben. Seitdem lese ich jedenfalls andere Rezensionen in Tageszeitungen usw. sehr aufmerksam.

    Gruß Dieter

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  2. lieber Dieter, schön dass du meinen betrag darüber so aufmerksam gelesen hast, danke; - außerdem macht es Spass, gerade das was du beschreibst herauszufiltern, den Leser damit herauszufordern, zu aktivem lesen u bringen, neugierig zu mchen und doch nicht zu viel vom Inhalt zu verraten, ja das sollte eine rezension sein.
    Mir gefällt es so darüber zu schreiben...ich schau mal nach bei dir und suche wie das bei dir klingt.

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herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit die meinen Beiträgen gelten, denn mich interessiert auch die Meinung der anderen zum Thema das ich auswähle, lieben Gruß an Euch alle - Angelface -