Sonntag, 19. Januar 2014

Wintergesichter


Sie wirken rau und übernächtigt, blass und sepiafarben.
Wie die Natur vor unseren Fenstern.
Kantig und wie im Nebel verschwommen tauchen sie allmorgendlich in unserem Spiegel auf.
Mag man sie, mag man sie nicht?
Am Liebsten würde man morgens den Spiegel zuhängen und darauf warten bis die erste Sommerbräune erscheint.
Falten kommen zutage wo man sie nie vermutet hätte, selbst die Lippen kräuseln sich voller Entsetzen wo immer man sie erblickt.
Wintergesichter, grau und voller Leid erzählen uns von der Einsamkeit.

© Angelface

Kommentare:

  1. Liebe Angel, Wintergesichter grau und voller Leid, da hast Du aber ein trauriges Bild mit Worten gezeichnet. So schlimm finde ich es nun nicht bei mir,obwohl ich sicher auch Leid in meinem Leben genug hatte. Na gut, ein paar Falten mehr zeichnet das Leben und da können wir nichts gegen tun.Manchmal schaue ich mir dann Bilder aus jungen Jahren von mir an, dann denke ich, dass ich immer noch gut aussehe.
    Auf Deinem Banner oben schauen mich ganz junge Augen an, aber ich finde, die etwas älteren auch schön. Mit oder ohne Falten ist doch egal, der nächste Sommer kommt bestimmt auch ohne Spiegel.
    Wie ich Dich kenne hast Du es in Ichform geschrieben aber nicht Dich gemeint.
    liebe Grüße, Klärchen

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  2. z.B. meinte ich a( als metapher) die Bäume die in Gärten stehen, im Umkehrschluß meinte ich jeden menschen, auch dich und mich und ihn und sie - in solchen Zeiten ohne Ansehen der Person...
    schön dass zu mir mir zum besuch warst so spät noch am Abend und vielelicht in der Nacht...
    liebe Grüße Angel

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herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit die meinen Beiträgen gelten, denn mich interessiert auch die Meinung der anderen zum Thema das ich auswähle, lieben Gruß an Euch alle - Angelface -