Montag, 18. November 2013

Gedichte und texte...

wie sagte Heinz Erhard so gerne - und noch ein Gedich, doch dies ist von mir am früheren Morgen
guten Morgen



Rentnerfreuden

Der Rücken zwickt
Du wirst früh wach
Es liegt vor dir - ein leerer Tag
Du wälzt dich stöhnend aus dem Bett
So – findest du es 
gar nicht nett.
Wo ist die Brille
Jo, verdammt…
wie kommt sie auf den Küchenschrank?

Die Augen kleben morgens zu
das war mal anders - das weißt du….
Wenn dann du  in den Spiegel schaust
Welch Knatschgesicht
Oh – welch ein Graus
Die Stimmung oft - Ist nun getrübt….
Du nicht mehr weißt  - was oft geübt
Ist dir entfallen
mancher Satz….
Du schreibst ihn auf …..ist dass Ersatz ?
Kommt dann ein Freund
ganz schnell herbei
fragst du ihn zögernd
…ei ..ei.. ei..
wie war das noch…als alles ging
jetzt ist es weg
oh… welch ein Schreck
du tröstest dich   -  es wird schon wieder….
und streckst ermattet Hirn und Glieder…


November Tristesse

Ewigkeiten
Selbst die vielgepriesene Ewigkeit besteht aus wenigen
Eventuell nur spürbaren Augenblicken
Die wir erahnen
Uns nicht vorstellen
Sich manche ersehnen
Niemals erlangen
...doch nie erreichen werden
selbst die Hoffnung fällt manchmal
in wenigen Augenblicken in ein Nichts zusammen
...die Zukunft in ihr ist ungewiss

aus http://www.angelface.repage.de
was ich sonst noch so schreibe?
            eines meiner ersten Bände                                               
http://www.bookrix.de/_ebook-angel-face-herbst-gedichte/
sind Gedicht und Gedankensplitter wie diese
Zwischen den Zeilen steckt oft Wut
Auf die Ungerechtigkeit
Zwischen den Zeilen lebt man
das eigene andere Leben

liegt zwischen den Zeilen
die Zwischenwelt
zwischen wachen im Wachsein,
im  träumenden Dasein
mitten im Hoffen und Bangen

http://www.bookrix.de/_ebook-angelface-petri-traeume-von-gestern/
Sind die Schönen Dinge deshalb schön, weil sie Freude bereiten, oder bereiten sie Freude, weil sie schön sind? Grau in nebelig-grau schaut die Welt zum Fenster herein.
Sind die Menschen so trüb wie das Wetter vor der Tür, oder warum ist man so schnell bereit sich dem äußeren Schein anzupassen.
Schaut die Sonne nicht um die Ecke und macht himmelblau und rosenrot nicht das Gemüt frei, sieht man allenthalben in steingraue erstarrte Gesichter, frierend, fröstelnd, fast leblos ohne innere Freude.
Freudlos ist das Adjektiv das mir dazu einfällt.
Was mache ich an solchen Tagen um mich aufzumuntern?
Ich zünde mir Kerzen an, die ersten Lichterketten sind dort wo ich sie haben möchte,  hole mir ein gutes Buch als Begleiter an die Seite  und erfreue mich an der inneren Ruhe die mich befällt.
angelface  November 2013 
angeregt durch deine letzten Worte
siehe Blog von Reiner Kranz
@ Angelface

Kommentare:

  1. Ein schönes, gemütliches Heim, Kerzenlicht, ein dampfender Tee mit Kandis und schon ist die Welt ein kleines bisschen heller.
    Schöne Novembermomente, wie gut, wenn man das Leben so genießen kann wie angel... wunderbar.

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  2. bist Duu aber schnell, lacht...
    Danke....ja...gefällt mir auch, vor allem das üben...
    allem Neuen aufgeschlossen zu sein...

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  3. guten morgen angel,

    dann mal her mit den worten: die haben ein neues kleid bekommen.

    liebe grüße - reiner

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  4. willkommen bei mir lieber Reiner, ich freue mich dich hier zu sehen, so grüßen wir uns nun in den Morgen...herzlichst Angel

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herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit die meinen Beiträgen gelten, denn mich interessiert auch die Meinung der anderen zum Thema das ich auswähle, lieben Gruß an Euch alle - Angelface -