Posts mit dem Label melancholia eine Filmempfehlung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label melancholia eine Filmempfehlung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 14. August 2023

melancholia...

oft denke ich ja ,   es passiert hier nicht allzuviel  weltbewegend aufregendes in meiner kleinen Abgeschiedenheit weil ich niemand bin,  die ständig auf Achse sein muss um etwas zu unternehmen. Und dann - doch plötzlich unerwartet,  wird der Tag  durch andere  unversehens voll, bunt und lebendig.

Welch ein hübsches Bild von den beiden ist das geworden, als sie bei mir hereinschneiten mit blanken braunen Beinchen, Fahrradhelmen und lächelnden Gesichtern...

es sind ja treue Seelen die meinen gestrigen Sonntag plötzlich durchbrachen. Ich freue mich tierisch darüber denn sie sind mir immer willkommen.

Wir saßen im Garten unter dem roten Sonnenschirm, der ein so schönes zartes rosa Licht auf die vertrauten Gesichter warf, tranken Kafffe und plauschten.

Dreizehn Jahre Mietverhältnis und sie haben mich bis heute nicht vergessen. Ich wohne ja jetzt schon 10 Jahre hier, das ist schön...

 celinchen hat es auch schon mitgekriegt und hüpft promt herbei um sich zu produzieren...zeigt sich dem Besuch freudig gegenüber, sie kann es eben nicht lassen

schön auch über die beiden Ponys zu sprechen, die es jetzt nicht mehr gibt, all die Schäfchen auf dem riesigen Grundstück, unter deren Bäuchen Merlin einst herumturnte. Über all das was wir zusammen hatten und lange miteinander teilten..den Hund, den Garten, die Gemeinsamkeiten wie kaputte nicht anspringende Autos in den verschneiten Winterabenden oder die Kühe auf der Weide gegenüber die nie genug Wasser  in heissen Sommern hatten, für das wir dann sorgten.

Der Film vom Samstag der mich so mitnahm war ein anderes Thema über den Weltuntergang der so eindrücklich Freud und Leid zwischen zwei Schwestern beschrieb und deren erschütterndes Ende
zum Schluß.
- Melancholia – ein Kunstdrama von Lars von Trier.  Kinostart 6.10.2011 -  ein langer, sehr ruhiger Film der durch die  phantastische Art wie er photographiert und gezeigt wurde, alle  Schrecken vor dem Ende nahm und die Zuschauer still zurück ließ..
 mich hat er trotz des Themas sehr beeindruckt.Wunderschöne Bilder in einer Stimmung die nicht bedrückt sondern eher gelassen lässt..wie der Himmel über uns der so strahlte...

Sie hatten ihn auch gesehen und sich Gedanken darüber gemacht wie es wäre wenn dies kein Film, sondern Realität wäre wenn ein Planet auf die Erde fällt..

Philosophieren darüber wie es am Ende eines einzelnen ist und was davon wichtig ist und bleibt.

Die Erde ist einfach für uns alle zu klein und Menschen müssen sterben damit für die nächste Generation genug neuer Raum geschaffen wird.

Mein Erbe war danach ein Thema und wer es bekommen soll, ob ich schon vorgesorgt hätte.


Er fand es auch für sich  richtig, dass ich immer noch in alten Sachen herumgrabe, aussiebe, verteile und aufschreibe und nicht die Augen davor zumache, nach dem Motto: nach – mir – die Sintflut – mir ist alles egal, Hauptsache, ich hab vorher ein gutes und unbeschwertes Leben“.

"Vermach alles dem Tierheim deiner Wahl , dann tust du ein gutes Werk" - war sein Rat, dann landet nicht alles auf dem Flohmarkt oder in der Tonne, als er hörte dass ich sogar noch in einigen Stapeln Briefe und Bilder meiner Großeltern und Eltern fand.

es ist egal ob es nur einen persönlichen emotionalen Wert hat, wie alte Zeitungsausschnitte die regelrechte Zeitzeugen früherer Zeiten sind..

es gibt Dinge daran hängt man ;  ob man nun selbst noch Erben hat oder nicht und ich habe keine mehr-  wusste er, seit mein Kind unter der Erde ist.

Unsere Blicke wanderten zum Himmel und die Gedanken waren minutenlang dort...
ich sah ein paar leise Tränen in seinen Augen, und denke, er dachte dabei an seine Mutter die in seinen Armen starb.


 

 

meine Mutter hätte heute ihren Hundertsten Geburtstag
vielleicht sollte es so sein, dass ich gerade da  in diesem Moment
als ich an sie denke ....
- Besuch kriege...

Ein Sonntag der ein wenig länger in meinen Gedanken haften bleibt...den nehm ich in meine neue Woche mit.

 ... Stimmungen
als ich  am nächsten Morgen noch ganz schlaftrunken erwache liegt ein zarter Schimmer über dem Raum - rosefarbenes Licht bricht sich durch die weißen Wolken am Himmel und aus der Ferne ertönt leises Donnergrollen. Der Wind spielt leise mit dem Vorhang an der Tür und lässt ihn tanzen.

Es regnet, ganz sacht und leise...im sonnigen Morgenschein
so könnte ich mir vorstellen, würde der letzte Tag in deinem Leben sein.

er wäre nicht schlimm, nicht erschreckend....
sanft, sacht und leise...er würde dir  und mir nichts Böses tun...*

@ angelface

 

Filmempfehlung: von TV Today :  vom INHALT -
Der depressiven Justine ist das sowieso egal: Am Wochenende vor der Apokalypse versaut sie gar ihre eigene Hochzeitsfeier. Ihre Schwester Claire hat da massiv mehr Angst, denn sie führt ein durchaus glückliches Familienleben und hat viel zu verlieren.

Lars von Triers Mittelteil seiner „Trilogie der Depression“, nach „Antichrist“ (2009) und vor „Nymphomaniac“ (2014). Glorios bebildert und famos besetzt, kontrastiert von Trier die Schwestern bestechend: die eine depressiv und im Angesicht des Todes gelassen; die andere gefestigter, jedoch durch die drohende Apokalypse aus der Bahn geworfen. Zurzeit arbeitet der Däne an „Études“, einer zehnteiligen Kurzfilmreihe in Schwarz-Weiß.

( schreibt TV-Today : ) sehenswert....*

https://www.fbw-filmbewertung.com/film/melancholia