# Träume und Gedanken
Gut, dass
ich die Polster auf dem Balkon rechtzeitig vor dem Gewitter
hereingeholt habe. Wäre es nicht so, wären sie ständig pitschnass..
das wiederum mögen die Katzen nicht - besonders gerne
sie würden sich ja nasse Hintern abholen..
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| das sagt er auch... |
Gut, dass es den Vorbau mit den
Schlafstellen für die Katzen gibt. Ich wüsste nicht, wo sie sonst, bei den Stürmen, dem Gewitter und dem prasselnden Regen außer
innen, - schlafen würden.
Aber - nicht zu vergessen - da bekommen die Katzen abends oft Besuch und mich wundert es sehr, dass der Besuch so unverschämt frech ist und dass die Katzen sich nix daraus machen. Gestern Abend war es mal wieder soweit. Ich lag noch etwas erschöpft im Sessel und versuchte mich -von der Tagesprozedur und der Narkose bei der Untersuchung zu erholen, da kam die Waschbäreninvasion. Deshalb kam jetzt noch ein kleines Kapitel hinzu...
s i e h e unten....einen Tag s p ä t e r ...
nicht alltäglich und bei den anderen Nachbarn recht selten, aber der bunte Garten scheint sie anzulocken und regelrecht zu verführen. Meine Vogelhäuschen im INNEREN sind ja anscheinend sehr interessant, also könnte man als Waschbärchen auch mal den Kopf hineinstecken - es könnte ja ein Körnchen noch darin vergessen worden sein. Dann wird erst mal im Vorbau alles ein wenig durchwüstet, verwüsten macht so viel Spaß dass die * Bärenmutter am nächsten Abend ihre ganze Bande im lautlosen Überfall mitbringt -- ich dachte, na - das halte ich mal im Bild fest! - und knipste sie ehe sie fix durchs Fenster - verschwanden
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| Handybilder - ich denke ich seh' nicht recht... die hat ja Nerven...das ist die reinste Invasion |
- Freche Rasselbande - da muss man aufpassen, dass sie einem nicht die Bude stürmen...
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| irgendwann ist es auch ihr genug... sie haut ab.. |
nachdem Celinchen lange im Sessel saß, obwohl ihr der kleine Waschbär buchstäblich auf die Pelle rückte, sie lässt das kalt...ich finde das unglaublich frech..so ist das im wilden Vogelsberg - an allem nah dran...so entstehen kleine Anekdoten - die keiner erwartet am wenigsten ich.
Gut, dass ich nie lange vor einer weißen unbeschriebenen Seite lange sitze, meine Sätze aus dem letzten Traum, gäbe es nicht...
nun sprudeln die Gedanken in meinem Kopf ständig umher...
warum denke ich im Traum an eine Person die es lange nicht mehr gibt. Ihr Gesicht verschwindet im Nebel der Zeit, aber ich weiß, es gab sie einmal in meinem Leben....ich blicke kurz zurück und denke, was dachte ich damals über sie, mit deren drei Kindern meine Tochter aufwuchs`?
Das alles hat bestimmt mit dem Alter zu tun, das mir ständig vor Augen ist mit all den Krankheiten die bei mir bekannten Leuten plötzlich ausbrechen. Früher starben die Menschen oft schon reihenweise in ihren 60 zigern, wie sie auch. Die mussten sich damit über ihre folgenden Jahre - die sie nicht mehr erlebten, nie den Kopf zerbrechen...Was ist wohl aus den damaligen Kindern in all den Zwischenzeiten die man sich aus den Augen verlor, - geworden.?
Nicht so prickelnd fand ich vor wenigen Tagen
durch Zufall gemerkt zu haben, dass eine gute Bekannte mir jahrelang
ein falsches Alter vorgeschwindelt hatte. Warum machte sie das, was
hatte sie davon? Ist doch völlig wurscht ob man fünf oder sieben
Jahre älter ist. Das macht doch kaum einen Unterschied, sind
höchstens ein paar Falten im Gesicht und am Körper ein paar
unerwünschte Dellen mehr.
So sinnierte ich heute morgen vor mich
hin, als ich aufwachte und dachte, warum träume ich das alles?
so spät und ausgerechnet jetzt?
Träume sagt man im Volksmund sind unbewältigte Probleme, die man am Tage nicht als Problem empfindet. Nachts kommen sie heraus und halten dich vom Schlaf ab.
Im Gegensatz dazu, träume ich nicht davon was vor mir als Termin auf meinen Kalenderseiten steht ( obwohl der für mich ein kleines unbequemes Problem bedeutet, weil ich mich vor ihm graule)...
# * ich habe doch tatsächlich vergessen, mich rechtzeitig daran zu erinnern, dass Vorbereitungen zu der Untersuchung nötig sind und nun muss ich heute schon zum Vorgespräch hin, was bedeutet, - einen Tag mehr wo ich mich um Dinge für mich kümmern muss. Oh jemine - 4 Liter Flüssigkeit auf einmal mit dem Strohhalm trinken stelle ich mir schwierig vor..
Satzfetzen schwirren vor mich hin...was
frage ich ihn? Komme ich rechtzeitig hin und brauche ich zwei Tage
später einen Fahrer dafür, weil du sediert wirst und selbst nicht
fahren darfst oder es vielleicht sogar wieder eine Kurznarkose
bedeutet. …. Mist ...
Leute die schon mit 60 versterben brauchen sich um ihre Vorsorge nicht mehr zu kümmern.
Die Vorsorge die die Krankenkasse übernimmt und dich dazu informiert und auffordert sie nicht zu vergessen, erlischt nämlich spätestens mit 65 – also völlig unnötige Gedanken deinerseits, denn du bist weit darüber.
Der dichte Nebel steht bis dicht an den Balkon, schickt die nächsten Regentropfen an das Fenster, und ich denke mir, warum machst du dir all diese Gedanken?
Ich sehe das Bild meiner Tochter an, sie lächelt darauf und ich sage zu ihr, hör auf zu lächeln, du brauchst dir längst keine Gedanken darüber zu machen, dir steht eine Vorsorge nicht mehr bevor. Du hast sie mit deinem Tod glücklich umschifft. Vielleicht ist deshalb ihr Lächeln auf dem Bild erstarrt. Bilder lächeln nicht – nur die Personen darauf., deshalb heben wir sie ja auch auf.

Gestern war jemand bei mir, der mich wahrscheinlich unbewusst an all das erinnert hat, lächelte freundlich und ging dann wieder ohne dass ich überhaupt wusste warum er da war und was er von mir wollte, vielleicht hat ja das all meine Gedanken und Träume ausgelöst?
Jetzt klart der Nebel auf und verschwindet langsam hinter den Wolken - das heißt, ich sollte mich sputen um zum Termin auch da zu sein, wünscht mir Glück.
aus Alltagsgeschichten und Erzählungen @ angelface
P.S. - meine Empfehlung für euch zu lesen wäre für heute die Wortperlen von Anne mit ihren wunderschönen Geschichten, ich mag sie sehr die Geschichten aus dem Leben die wir hatten oder weiterhin haben.
@ angelface








