Sonntag, 9. August 2026

Alles verändert sich, auch die Natur.

 

                                          eine ganze Halde voller Totholzabfälle versperrt nun die Sicht


die Axt kracht laut durch den Tag

morsch und trocken sind die Wurzeln

Der August 26 wird uns wahrscheinlich lange im Gedächtnis bleiben. Er zeichnet unsere Spuren auf. Spuren, die unübersehbar sind.

Beton, Mauern, Kies , und Unkrautvernichter lässt nichts Neues mehr wachsen.
Es ist das Erbe dass wir hinterlassen.

Was in 13 Jahren seitdem ich hier bin - sichtbar gewachsen ist, geht nun Tag für Tag immer mehr geliebtes oft noch wildes Grün kaputt.

Äxte hacken sich durch das Grün...
die Schubkarren bekommen viel zu tun

Noch im letzten Monat konnte ich schreiben
„grün-grün-grün wächst das Gras“
und freute mich dankbar über den Schatten der Bäume. Weiden und Birken grüßten mich jeden Morgen und mittags legte ich mich in ihren dichten Schatten..

Jetzt schaue ich in die Wipfel der Bäume und sehe wie Stamm für Stamm der alten hohen Bäume

langsam aber deutlich mehr und mehr der Dürre zum Opfer fällt.

Auch hier in der Höhe ist die Trockenheit spürbar deutlich, von den Wurzeln her angegriffen, schimmligweiß das frei-gelegte Holz, es ist trocken und tot. Wo ist das Wasser des vielen Regens hin - hier befeuchtet es den Boden nicht mehr.







bleibt Holz zurück zum verheizen.. -?um Zäune zu bauen
 -  Abdeckmaterial - ?

Wie viel Zentimeter sind diese alten Wurzeln seit unendlich vielen Jahren unter der Erde und sorgten für den gesunden Wuchs des Stammes ? Schon lange hatten die dicken knorrigen Wurzeln der Bäume die Steine durchbrochen und bekamen keine Feuchtigkeit mehr. Wir dachten, wir könnten sie noch retten und gossen sie anfänglich noch aus den Tonnen, doch irgendwann hatte das alles keinen Sinn mehr. Stück für Stück fallen die Gärten der Dürre zum Opfer, zum Großteil auch ein Opfer der Rasenmäher und Sensen die alles erbarmungslos bis zum Erdboden abmähten was grün heißt. Wenn es regnete kam junges Grün und wollte sprießen, hatte jedoch wenig Chancen.

Die Schäden die überall deutlich zu spüren und zu sehen sind, haben nun auch den Park erreicht.






Als wäre es schon Herbst fallen die Blätter der Bäume, tanzen im Wind und taumeln zu Boden . Selbst die zarten Blätter der wilden Birken fallen der Trockenheit zum Opfer.
Welch ein trauriger Anblick, wo vorher sattes Grün das Auge erfreute ist nun nur noch gelb-graues trockenes Gras zu Heu geworden durch das die Mäuse schlüpfen um sich im Boden zu vergraben.

Eine leichte Beute für die Katzen, die damit was zum spielen und Fressen haben.

Der Platz für Unkraut, Heu und wilden Gräser, Brommbeersträuche und trockenen Äste der kaputten Bäume wird durch das Totholz immer höher und höher. Als  Erhöher für die Frühbeete nicht mehr brauchbar,  wer weiß - was sich darin alles an Schädlingen verbirgt.(?)

Die alten Bäume die seit 1984 still und unbeweglich -hoch und stolz die Straßen umsäumten sind zum Teil nicht mehr Bestandteil des Parks und ich schaue zu wie sie mehr und mehr der Dürre weichen.

Im Sommer 2026 des heißen August' s verändert sich die Welt spürbar laut und deutlich.

Wie lange bleiben uns die letzten gesunden Bäume noch erhalten?




was von den Bäumen übrig blieb
ist ein trauriger Blick in den Artikel und die Natur
*
@ angelface

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Vielen Dank für Euer bisheriges, sehr reges Lesen bei mir, für eure Besuche und das Interesse an meinen Beiträgen.
Lieben Gruß, bleibt gesund und Adieu, > bis zum nächsten lesen.. @ Angelface