Keine Ahnung Wer irgendwann behauptet
hatte, Katzen wären immer Allein - oder Einzelgänger!
Die Katze das entzückende Raubtier bleibt innendrin wild und Außen wird sie zum Schmusetiger. Das rätselhafte Wesen das unergründlich bleibt und uns Menschen deshalb oft fasziniert - wie vieles was wir als Mensch nicht begreifen.
Wer sagt das? Etwa Katzenversteher? - Katzenversorger oder Halter? Nun ja - ich hab im Moment eigentlich nur zwei davon - ein Junge fast 3/ ein altes Mädchen mit ca 17 Katzenjahren. - Manchmal sind 's aber auch Drei wenn sie Lust darauf haben zusammen zu sein.
Vielleicht ja - wenn sie von klein auf dazu erzogen und gehalten werden, werden sie es und passen sich nicht mehr an Geschlechtsgenossen an, kann dies aber von meinen nicht behaupten.
Klar ist es schwer, zu einem schon lange bestehenden Wurf- einen neuen Spielkameraden dazu zu vergesellschaften. Die Annäherung und Gewöhnung aneinander muss mit viel Geduld und Spucke, langsamer Achtsamkeit und Beobachtung der Probanden vonstatten gehen. Manchmal muss man sie einfach „nur selbst machen lassen.“ Zu alten Katzen die immer alleine waren, ein Kleinkind hinzuzusetzen ist allerdings oft Stress für eine alte Katze – ( habe ich bei meiner alten Mimi nicht nur einmal gesehen)...für sie war es lästig. So kam Carlos /als Katerchen auf Probe wieder in sein Zuhause, aber einen Versuch war es wert.
,Manche Katzen sind von Natur aus freundlich und kommunikativ und suchen den Kontakt zu anderen, andere lehnen ihn rigoros ab und haben ihre eigenen Gründe dafür.
Katzen sind - wie wir Menschen sehr
unterschiedlich.
Überhaupt gibt es wohl kaum einen
größeren Unterschied zwischen (meinen) beiden Katzen,
Jung oder alt - Kater marschieren, Katzen tänzeln sich eher durchs Leben.
Jeden Abend erlebe ich das gleiche.
Während Nero still und unauffällig
leise jeden Abend die Treppen hoch marschiert um sich auf dem
Gästebett abzulegen, fordert dieses * wie vom anderen Stern kleine
grazile-.fragile Katzenwesen* ihr Recht ein, - immer im Sommer draußen im
Sessel zu schlafen nachdem sie mir gnädig gute Nacht in meinem Bett
gesagt hat. (Kopfschüttel - ) aus ihrem Tiefschlaf muss ich sie dann morgens erst wecken.
Erfreulich ist es wenn sich Tiere tatsächlich annähern und – ich merke: „ das Hinsehen bringt viele überraschende ja sogar spannende Momente.
Der uns zugelaufene Gastkater Paulchen hat es mir mit
Merlin und umgekehrt vorgemacht, dass durchaus geht was gewollt ist, a b e r manchmal lange Zeit dauert. Wenn es dann funkt und sie sich lieben, dann auf ewig. ( Seine Geschichte steht hier auch auf dem Blog.)
Merlin folgte ihm aus Trauer nach 10 Tagen als Paulchen ging. Das war schmerzhaft schwer für mich zu ertragen und zu begreifen.
Nun erlebe ich es mit meinem Nero und Carlos, - der nicht in meinem Haushalt lebt, aber oftmals zu Gast ist –
wieder und freue mich sehr daran, weil das Zusammentreffen beider Kater keinerlei
Stress mehr ist. Jetzt scheinen sie keine Konkurrenten mehr zu sein.
Erst gingen sie sich – „ aus dem Weg – du Bube, mach Platz-hier komm ich “!.
dann umschlichen sie sich - näher und näher „...sichernd – guckend- sich verfolgend halb Spiel halb ernst.
Dann hopsten sie hintereinander
her..
die Neugierde aneinander war größer als alles andere. Plötzlich hatten
sie nur noch Augen füreinander...
dann fingen sie an, sich gegenseitig zu begleiten – er zum Haus – der andere um die Ecke links herum und hinterher, dabei aber so zu tun, als wäre nix....und jeder unschuldig wie ein Engel mit dem Blick zum Himmel und dann schnell putzen...lalalala..war nix....
Phase leitete sich ein – die ist heute...
geruhsames aufeinander zugehen – guten Morgengruß austauschen...
fehlt nur noch ein Küsschen auf Backe links - Backe recht`s und die Frage ganz groß in den Katzenaugen:“ was hast du du denn zum Frühstück gegessen, lass mal schnuppern“? Das macht Nero nämlich immer beim Celinchen.
Bewunderung im Blick- aha du kannst das – aaha guck, ich kann das aber besser
Fröhliches aufeinander warten – kommt er denn endlich der Depp – oder kommt er nicht..
warte Mami – ich geh schnell mal gucken“...
dann wird gespielt – 💗
miteinander und aneinander – und plötzlich hast du Drei Katzen statt nur zwei an der Backe....
sie sind mir ein Trost in vielen trüben Stunden - heitern mich auf und schieben die dunklen Gedanken weg - oft ein Balanceakt zwischen dunkel und hell -
Entweder sind sie danach müde und pennen in irgendeiner Ecke, oder der Gast trollt sich wieder um Stunden später nochmal vorbei zu schauen ob noch was im Napf ist was schmecken könnte....
da steht dann einer daneben schubst ihn an und murrt :" Hey, - gibste mir noch was ab“?Morgenbilder wie sie sich oft ereignen...ob Sonne ob Regen – ob nass oder trocken sie teilen das Wetter, den Tag, den Garten und mich miteinander...und gehen miteinander stundenlang spazieren... Baum hoch und Baum runter und ich bin froh, dass hier wenige Autos über die Sträßchen fahren. Denn auch miteinander spielende Katzen sind gefährdet wenn sie nicht aufpassen., - ebenso wie alte wackelige Leute mit Hüftschaden und Kleinkinder auf Fahrrädern..
also hab ich keine Zeit um in Urlaub zu fahren, mir Museen oder Städtchen anzugucken. Auch manches Mal nicht genug Zeit um ein ganzes Buch am Stück auszulesen. Ich hab Urlaub und Unterhaltung jeden Tag...ob ich 's will oder nicht – außerdem viel zu tun, wenn ich auch noch die Geschenke der Katzen wieder entsorge. ( Maus, Salamander, Heuschrecke oder Grasreste - auch ab und zu kommt ein Maulwurf hinzu) Ich sehe mich bestimmt als keine Katzenhelikopter-mama- aber weiß schon ganz gerne, wenigstens einmal am Tag - wo sie sind. Das wissen sie alle.
Das kleine alte Mädchenkind kann anscheinend ohne mich und meinen Schoß nicht leben,
Kaum erblickt sie mich, sitzt sie auch schon auf mir drauf.

💗
Dann kriege ich vielleicht ein paar Märchengeschichten erzählt..
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einmal kraulen ist 💗viel zu wenig...

sie ist schon sehr kritisch und direkt die Kleine ... sie besteht energisch darauf und braucht tagtäglich morgens und abends ihre Schmuseeinheiten auf meinem Schoß um nachts dann wieder auf die Pirsch zu gehen - während die Buben sich anders vergnügen.

putzig so ein alberner Kerl der so groß und selbstständig geworden ist
er sucht Anhang und jemanden zum spielen,
anders kann ich mir seine ständige Anwesenheit nicht erklären..
so entstehen unzählige Geschichten - die ich als Nutznießerin nur noch aufzuschreiben brauche. Im Grunde ist es wie ein Fass ohne Boden, das kann dir jeder Katzenbesitzer und Halter nur bestätigen.
aus der Reihe:
Katzengeschichten von früh bis spät-

in warm- weicher Erde liegt ja jeder gerne.
auch mitten im Grün hat er seine Ruhe.....
@ angelface











