Im Blick durchs Fernrohr sehe ich wie durch ein Vergrößerungsglas
übersetzt: / man holt sich etwas nah
und sieht es sich näher an/
das eigene Leben zu
entrümpeln um es etwas auszu-dünnen ist wichtig – doch nicht immer richtig.
Was für Promis oder für
Menschen des öffentlichen Interesses gilt -
ist genauso für den
Mensch auf der Straße wichtig.
Jeder einzelne von uns
ist wichtig, denn auch er hinterlässt einen Fußabdruck auf der
Erde.
Einer vielleicht nur eine schmale Spur im Sand, der nächste eventuell eine riesengroße Bärentatze, keiner weiß vorher - WAS von ihm zurückbleibt - spannend und
*
Als ich so heute Morgen in der neuen Fernsehzeitung blätterte, um mir Interessantes für mich in der neuen Woche anzukreuzen - kamen mir plötzlich diese Gedanken.
Es stimmt schon.
Würden alte Überlieferungen und Schriften entfernt und vernichtet,
würden wir
nichts über die Entstehung und Geschichte unseres Landes wissen,
auch nichts über
andere Länder und Völker
es gäbe weder Dokumentationen über
ein Land, wissenswertes über altes Handwerk,
Menschen die damals lebten, ...
Menschen und ihre Geschichten, keine Biographien über
bedeutende
und weniger bedeutende Menschen …
die vor uns - IHRE Kultur gelebt haben
da denke ich an Astrids phantastische Seite über die Great Woman
https://lemondedekitchi.blogspot.com/2022/02/great-women-290-yoko-ono.html
* das ist so aufregend und spannend zu lesen...
wäre es ganz weg und gäbe es keine Museen und Archive, keine Stammbäume und Geschichten, _ ... es wäre nichts mehr da worauf sich die
nächste Generation freuen kann
denn auch deren Lebensraum
besteht irgendwann nicht nur aus dem reinen Heute.
Sie
profitieren aus dem Wissen vergangener Kulturen und Zeiten.
*
ich schweife ein wenig gedanklich ab:
und wette, den Begriff Lagerfeuer und Indianer als
Ureinwohner eines Landes
kennt heutzutage kaum mehr ein Teenager
der in der Stadt aufwächst
und das Land nicht kennt weil er nie eine Wiese gesehen hat.
Wissen dort die
Kleinsten im Kindergarten woher die Milch kommt?
Wie eine Ziege
oder Kuh aussieht und riecht...?
dass ein Kalb nicht auf
der Welt ist um Fleisch zu geben
dass exotische Tiere nicht nur im
Zoo exisitieren
oder warum der Opa plötzlich feuchte Augen bekommt wenn er
von alten Schulfreunden,
der ersten großen Liebe und vom Krieg
erzählt?
*
Im Geschichtsunterricht
der Schulen wird früheres Wissen vermittelt um darauf aufzubauen
und die eigene Zukunft zu gestalten.
Um Fehler in der Politik
und der Wirtschaft, im sozialen Gefüge, Kriege und
Fehlentscheidungen in Bezug auf die Natur und die Klimaveränderungen
zu vermeiden,....
Gäbe es Museen, alte
Dokumentationen, Berichte , Bilder,
Filme und Biographien
früherer Zeiten nicht, -
müssten sie sich das
Wissen der früheren Erkenntnisse, auch die der Wissenschaft ,
-
mühsam selbst erarbeiten.
Entrümpeln und alles
rigoros vernichten was früher war, nur um das eigene Leben
auszudünnen damit die Nachkommen nichts mehr von einem selbst
vorfinden, in der vielleicht völlig irrigen Annahme, dass diese
davon nichts interessiert, ist also nicht immer die einzig richtige
und vernünftige Entscheidung, sondern vielleicht eine völlig
falsche Einschätzung derer -
die nach uns kommen und
eine Weile wie wir - in der Welt bleiben..
Kurzum - es ist egoistisch immer nur an uns selbst und unsere eigenen Bedürfnisse
und Wünsche zu denken..*
*
manche 👀 Gedanken 😆 entstanden aus dem durchblättern meiner frühen Gedanken
die stecke ich dann in meinen Strickstrumpf,
ziehe den Bändel zu und weg sind sie wieder..
andere kamen mir bei alten Dokumentationen; Biographien lesen , Reiseberichten und
Geschichten...
beim Blick übern Gartenzaun...
wird die eigene Welt manchmal ganz klein.
@ Angelface
| ich stricke nicht nur zur eigenen Beschäftigung . - sondern auch um einem anderen ein Geschenk zu machen |