Samstag, 25. Februar 2017

Kinderbilder



Heute Morgen – welch ein Zufall – hatte ich mit einem guten Freund den fast gleichen Gedanken,
KINDERBILDER
erkennt man überhaupt jemanden darauf?

wir tauschten uns darüber aus  und ich fragte mich hinterher, warum eigentlich – kommt man so spät dazu? Was bedeuten uns eigentlich Bilder? Wozu sind sie nütze, haben sie überhaupt einen Nutzen an sich?
Fast im letzten Drittel des Lebens schaut man zurück.
Ist man stolz auf etwas was man geschafft hat,
traurig dass nicht „mehr“ aus einem wurde…?
sucht man die Wünsche und Hoffnungen des Kleinkindes aus den Bildern dahinter?
Sucht man Ähnlichkeiten mit Geschwistern und Eltern?
wünscht man sich vielleicht etwas besser gemacht zu haben als sie?
trauert man etwas oder jemandem nach?
Einer Lebensgeschichte vielleicht, suche nach der alten Heimat, dem alten Zuhause?
Sucht man nach den Menschen und Gesichtern oder der Geschichte dahinter?
Sucht man vielleicht in Bildern von heute noch das letzte bisschen Kind in sich?
Das was man nie verlieren möchte..?
Den Anfang oder den Rest dessen was man einstmals war??
Oder sucht man die Wünsche dahinter in den einzelnen Gesichtszügen, fragt sich, ob  etwas davon in ihnen erkennbar sein könnte?
Was sind das überhaupt für Gedanken, woher kommen sie, wo gehen sie hin?
Okay – okay – okay – nichts von alledem muss sein,
vielleicht ist`s ja nur eine ganze normale Rückschau  - auf etwas was mal war und es steckt kein einziger anderer Gedanke dahinter, wer weiß das schon…           


Rückblicke II
Sollte ich damit  doch – was ich nie erwartet hätte,  meiner  Mutter  so sehr ähneln?
Auch diese – nun fast 96 – was einen stolzen Rückblick ergibt, bewegt sich ständig in diesem Gedanken. Von ihr gibt es allerdings kaum Kinderbilder mehr, währenddessen in meinem Altarchiv noch so einige  ( von mir und meinen  Geschwistern ) in meinen Gedanken mit schaukeln.
Von 2 – 10 – von 10 bis 18.
Dann erst würde man sich „ als nun bin ich groß und  alleine für mich verantwortlich“ bezeichnen. Dann beginnt der Weg in die Welt und keiner fragt mehr danach: wo kommst du eigentlich her.
Vielleicht will ich aber auch nur ein Bild von meinem jüngeren Bruder haben damit ich mich an ihn zurück erinnern kann weil dieser schon vor 3 Jahren verstorben ist.  Es gibt nämlich kaum welche, als er älter wurde. Oder an den anderen, älteren der so krank ist,  an ein Bild von ihm als Kind –; einer  fehlt noch in der Liste meiner "Altbilder, der, den ich leider nur einmal im Leben selbst gesehen habe, mein Halbbruder, den letzten Ableger des Papas als der sich aus dem Staub machte und nur Trümmer hinterliess aber noch einen letzten Spössling zeugte, nämlich den, von dem es leider keine Bilder gibt...also wären wir eigentlich vier Geschwister.
Ich bin sowieso sicher, sollte ich – irgendwann einmal  nicht mehr sein, hebt sie keiner mehr auf, denn dann ist keiner mehr da. Und alle Recherchen werden das nicht mehr ändern.
ich habe keine Ahnung warum ich so etwas mache, einen GRUND – warum ich das in mir trage, wird es allerdings schon haben!
 Vielleicht möchte ich auch nur die Erinnerungen in mir
"aufbewahren", wer weiss...
olle Bilder olle Kamellen = alte Bilder, Kinderbilder
mit 5 - mit 8 - mit 10 und dann ist d...
ein großes leeres schwarzes Loch der Nichtererinnerung entstanden, eines worüber ich oft sehnsüchtig schreib wenn ich zurückdenke und mir über vieles nicht ganz im klaren bin..
warum fehlen mir so viele Erinnerungen ?
  -
ein fast noch verbotener "Kinobesuch" aus alten Zeiten...da waren wir alle noch Kind.
der " Kleine" durfte natürlich noch nicht mit.
Heute sehe ich ihn mir gerne an,  auf dem Bild neben dem Fenster - mein Gott war der klein  und frech war er auch...hallo Steppke...du wärst gerne mitgegangen...und wie sähest du heute aus, so als fast alter Mann...?
das Letzte das ich von dir habe, da warst du  in den Ende 50zigern  und sahest ganz anders aus! Wenn du wüsstest wie sehr ich dich vermisse...
*                              *                        * und doch: suchen ist immer ein Thema *
Gibt das Einwohnermeldeamt etwas her? Oder ein altes Kirchenbuch>: ein Archiv in vielen Städten;  bitte sehr...wann ist  - WER - Wo - geboren - wo bitte, lebt er Heute? Lebt er überhaupt noch? Viele Menschen  sind schon  durch gründliche Recherche  noch nach Jahren gefunden worden. Man denke an die vielen Vertriebenen die keine Pässe mehr hatten, heutige Kriegsflüchtlinge haben oft auch keine!
Falsche Idenditäten sind mit genügend Geld schnell erstellt.
Nur ein Beispiel aus der heutigen Zeit, das wichtig ist wenn jemand gesucht wird: Vielleicht einer, der früher etwas "BÖSES "gemacht hat.
Wenn im Heute ein alter Mordfall aufgerufen wird, einer, der niemals aufgeklärt wurde, - denn: Mord verjährt nie  -  die heutige DNA-Analyse schafft so einiges was man sich früher nie vorstellen konnte, dann suchen die Kommissare zumindest in den Filmen immer nach alten Bildern, alten Lebensumständen und damit klärt sich auch heute noch einiges auf, man denke nur an die Nachkriegszeit, an die damaligen  Verantwortlichen die heute fast an die Hundert sind.
Gäbe es alte Bilder nicht, würde vieles, ja alles was nie digitalisiert wurde -  in der Versenkung verschwinden. Bei mir - hängen sie an der Wand, aber wir werden ja auch nicht gesucht, außer wenn ich ermordet werden würde, Gott welche Gedanken zum Morgen, das kommt sicher vom vielen Krimi und Thriller lesen, -  ich weiß ja, auf mich passt jemand auf.
Meine Brüder, der da oben und der da unten. Und vielleicht sogar der, der nicht da ist und irgendwo in der weiten Welt wohnt.
Vielleicht, aber auch nur vielleicht wird mich
ja irgendwann - irgendeiner - an meinen Gedichten  und Geschichten erkennen...
                    https://wokinisblog.blogspot.de/2016/09/das-leben-auf-dem-lande.html
                                                 *******************
                           den Gedichten und Bildern von damals...die heute in ein Buch eingebunden sind.

         Fragmente
mal ist der Tag bunt
schaust du genau hin
....... nebelgrau
                          dann wieder schwarzweiß
                                            im November
Kühl, feucht und grau
steht der Tag vor der Tür
sucht man die Schönheiten
in der Natur
hat man nun weiter zu gehen
in der Ruhe liegt die Kraft
...... ich denke in den Tag hinein
                                            Zeit
                            Unsere Zeit erlaubt es uns nicht
Wir haben keine Zeit
Zeit wofür?
Zeit zu leben, zu atmen zu fühlen?
Zu denken und zu schreiben
Zu betrachten und zu reagieren
Was, die haben wir nicht?
In unserer heutigen Zeit ist Zeit etwas
Was uns ständig zu fehlen scheint
Alles hetzt und eilt und hat keine Zeit
Warum eigentlich
Sie ist doch da
Von morgens bis abends
Und von abends bis zum nächsten Morgen
Also genau genommen 12 Stunden am Tag
sind wie viel Sekunden?
                                                     Wenn wir hinsehen...
                                    Wenn wir es genau nehmen.
Es ist albern zu behaupten
Wir hätten keine Zeit
Seien wir doch ehrlich
Das ist es nicht
Es ist so
Dass uns das Interesse fehlt
Das Einfühlungsvermögen
Es ist fort, vorbei
Wenn es je einst da war
Haben wir es vergessen
Im Strudel der Zeit

                                 Der Herbst mit seinen bunten Farben
                                                                     er kommt
bringt Regen und Kühle mit..
wie ein Gesell der seinen Rucksack schultert
in dem er uns kühle Gaben mitbringt...

                            Melancholisch könnt man werden..
schaut man aus dem Fenster
die Wiese ist nass..
schon färben sich die Spitzen der Grashalme
und erste Blätter fallen von den Bäumen.
ich träumte so vor mich in...
                                  Der Herbst naht...man spürt es in allen Knochen..
Morgens ist es schon empfindlich feucht, auch ein wenig kühl
auch wenn es sich im Laufe des Tages wieder gibt

Kein Morgentau mehr und danach ein wolkenloser Himmel...
schon türmen sich nicht nur Kumulus und Schäfchen
die Abenddämmerung kommt früher
der Abendhimmel selbst nicht mehr, wie im Sommer Afrika - rot.
Nein, blass eher, wie es die Welt ringsum wird......
wir warten nicht, wir erwarten ihn, den Herbst...
mit seinen Farben,.....
Nun kommt die Zeit, in der wir uns wieder etwas länger
 im Bette verkriechen
um von dort aus in den Himmel zu sehen...


                                Schaust du genau hin
                                     dann siehst du sie
                                     die Farben entzückt,  beglückt an
rot Gold grün
sie streicheln dich
im bunten Rotgold der Blätter
im kahlen Ast des Baumes
wie ein kühler Hauch
fliegen meine Gedanken im Wind

gefühlt
gesehen
ersehnt
gedacht

                               Morgennebel bedeckt weiches Moos
                                      graubrauner Stein verschläft die Zeit
                                            trunken vor Müdigkeit unter weichem Moos
zerzaustes Gras
dort nur ein Blatt gelbgrün
da ein Strauch verknittert und verbogen
wie die verbrauchten Hände einer Frau
beschützende Mutterhände

bunte Sträucher schütteln
ihre Arme auf schütteren Boden
als wären sie satt
sanft schmiegen sie sich
gelbbrauner Erde an

Vertrauen im sanften Atem der Natur
verblasst im Morgengrauen
die warme Haut des Windes
so warm und vertraut als wäre es deine
tiefe Augenblicke der Stille
die mich trägt

                         Um mich herum ist
                           Licht
                            Sonne
                                 Wärme
                                      ein einziges Begehren
Gefühl
und Intensität
wenn ich an dich denke
ich fühle, atme
singe in mir
und
fühl dich und
deine Nähe
ist wie ein Samt rock
der mich umhüllt
ich schmiege mich in ihn
und spüre dich
der See träumt im Nebel vor sich hin
                                             im flackernden Schein einer Kerze
                                             spiegelt sich dein und mein Gesicht
                                             Zeit der Besinnung
                                              Inne Halten
                                             Eile und Hektik
                                                 vergessen
                     getragen vom Wind
sanft streicheln Kumuluswolken
zärtlich deine Wangen
streckt sich weit vor deinen Augen
unsichtbar die Unendlichkeit
fächelt sich summend Wind
um Nase und Ohren
du träumst einen süßen Traum
und wirst wach in der
Wirklichkeit
                                        sich sehen
                                       und nach innen horchen
ist nicht immer leicht
ich guck dem Wind zu
wie er wild bläst
ich schau den Blüten zu
wie sie sich zärtlich zueinander neigen
ich sehe die Natur
wie sie sprießt
ich sehe zu wie sie
sich alle voreinander verneigen
alles wird schöner
wohin ich auch sehe
doch ein bissel
tut`s manchmal auch weh
doch vielleicht ist das nur so
weil ich dich
nicht immer versteh`
                                       Unter der Decke kuschelt sich
                                                    vertraut Bein an Bein
                                                          warme Haut duftet vor sich hin
                                                                  ganz zart nach Kamillenblüten

                             Musik liegt in der Luft
                             wie deine streichelnden Hände
                             berührt sie mich sanft
ich denke träumend in die Wolken
dämmre schläfrig ein
                       Glück ist oft nur ein kleiner Augenblick
Momente...nur einer
sekundenschnell verglüht
kaum gefühlt
schon wieder weg

                          wenn ich so mittendrin stehe
wünscht ich mir
oft wieder in der Zeit zu sein
in der das Leben langsam lief
um zu sehen
was ich damals versäumt habe...
                                   mein Kinn
das ich dem Wind zärtlich entgegen recke
wie einst deiner Hand
vergisst dich nie

                             schau mich an
                             wispern leise die Wolken
                             schütteln emsig murmelnd ihre Arme
                             und fliegen vorbei

                      ich bin nicht da
nicht für ihn
nicht für dich
nicht für andre
weil ich bei mir bin

                  der süße Leberfleck an meiner Schulter
er küsst meine Haut
obwohl er dich atmete
hat er dich längst vergessen
                        ich atme in meine Haut
erinnre mich
das war doch ich
dereinst ..... so jung und schön
das Bild an der Wand
sieht in vergessene Zeiten
                       zerbrochen blickt mich mein
ICH im Spiegel an
was hab ich ihm alles angetan

                    das Knistern der Holzscheite im Kamin
erinnert mich an deine Stimme
so rau manchmal
gebrochen vor Leidenschaft
auch trunken vor Glück
dann wieder zart und nah

                         schlanke Hände hämmern auf der Tastatur
ich schreibe und denke an dich
erinnre mich
an deine Stimme dein Geruch
deine Augen
alles an dir
hat mich beglückt
Gott, wie verrückt
mechanische Zeitschaltuhren
steuern meine Morgen und meine Abende
wenn die Morgennebel steigen
wenn die Abendröte sich neigt zur Nacht
hab ich oft an dich gedacht
im Dunkel der Nacht
spielen die Wolken verstecken
vergessen ist der Sommer
mit seinen blühenden Farben
die Farben verblassen im
grauen Nebel der Nacht

die Tage sind kurz
die Nächte zu lang
schlaftrunken sind die Träume
während der Wind schläft

                           die nasse Bettwäsche schwankt
wie ein betrunkener Soldat aus der Kneipe
kotzt ihre Nässe auf den grauen Boden
und ergibt sich dem Wind

                                            und immer wieder
                                                 wallen die Morgennebel
                                                          dick aus den Tälern
                                                               ergießen sich über die Felder
ich stehe still
und sehe zu
erinnre mich an den Sommer
und immer wieder an dich

Novembertage
Kühl feucht und grau

© Angelface

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wer mehr lesen möchte wie dieses kann sich heute noch ansehen was ich am Morgen frisch geschrieben habe, nicht hier natürlich, ich möchte ja meine Leser nicht "überfluten"!:-)
hier  auf der eu
http://www.angelface.homepage.eu/das_lutherjahr_30596267.html
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Kommentare:

  1. Angel,
    wieder einer deineer nachdenklich stimmenden Einträge.
    Ohne Bilder wäre unser Leben eigentlich nichts. sie halten Erinnerungen wach und rufen neue hervor. Leider habe ich mich schon von vielen Fotos und Dias getrennt. Bei mir ist niemand da, der sich dafür interessieren würde. So ist das Leben.
    Einen guten Start ins närrische Wochenende wünscht Dir
    Irmi

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    1. liebe >Irmi, keine Tanten,Nichten, Neffen,Onkels, Geschwister? Irgendwie schade, man kann ja froh sein wenn man noch jemanden hat, das Kind, die Mutter oder einen? den man nicht mal "kennt"?!
      Heut bin ich froh doch so einiges aufgehoben zu haben, wärs nicht so, hätt ich die alten "KInderbilder" nicht.
      Närrisches WE...!!!! nee, niemals nicht, lacht Angel - ich schreib lieber was wie dieses!...:-)
      dir einen schönen Samstag

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  2. von früher ich habe aus meiner Kindheit kaum welche aber ich habe meine Kinder sehr viele Fotos und das wird der Jüngste mal bekommen.Ich find schön wenn wie du so Erinnerunsfotos da sind man schwelgt darin. Deine Gedanken damit kann ich gut verstehen!
    Schönen Samstragabend
    Lieben Gruss Elke

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  3. Scheinbar ist mein Kommentar von gestern nicht angekommen. Nun nochmal verkürzt. Der Kontrast von der Fahrt ins Nirgendwo zu den Erinnerungen ist schon krass.
    Da hast Du tief in die Erinnerungskiste gegriffen und auch noch ein ganzes Gedichtband veröffentlicht. Aber Erinnerungen nehmen nun mal ihren Lauf, wenn man dabei ist.
    Ich schaue mir gern , soweit vorhanden die alten Fotos und Kinderbilder an, auch bei anderen finde ich es manchmal interessant.Ich denke unsere Kinder werden sie nicht wegwerfen, denn heute schauen sogar unsere Enkelkinder , wer ihre Ururoma oder Uropa waren, wie sie aussahen, fragen was sie gemacht haben und wie sie gelebt haben. das freut mich dann.Filme denke ich, werden weniger geschaut,weil sich die Technik auch ständig verändert,aber ein Fotoalbum.
    schon.Wenn man natürlich niemanden hat, der sich dafür interessiert, na ,dann können die Erben ja immer noch alles entsorgen.Ich schaue mir gern Bilder an, die ja auch Geschichten erzählen. Liebe Grüße in den Abend

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  4. na Klärchen du kennst doch das gedichtbuch FRAGMENTE in dem diese alten Gedichte sind..
    da es meine ersten waren
    ich immer noch zu den Texten stehe
    sie nach wie vor gut finde weil sie mir damals so unverbrüchlich aus dem Herzen brachen wenn man verliebt oder traurig ist
    wollt ich sie nicht in der Versenkung verschwinden lassen und du weisst ja zu BX geht kaum einer hin!:-))

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  5. Nur kurz, Angel, natürlich steht man zu Gedichten sie sind nicht vergänglich wie die Liebe, es sei denn es ist ganz persönlich, das veröffentlicht man ja auch nicht. ich habe gedichte geschrieben die heute noch Gültigkeit haben weil sie zeitlos sind, da geht es mir bei manchen wie Dir.
    es ist in einem Blog viel zum lesen, ich habe mir die Zeit genommen, obwohl ich sie schon kenne, aber man vergißt ja die Gedichte von anderen, die eigenen behält man.
    Nun ist Feierabend habe schon viel gelesen heut, Klärchen

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  6. Ich gestehe, dass ich gestern schon einmal hier war - und ich bin leise wieder gegangen, um heute weiter zu lesen. Eine wahre Flut an Gedanken, Emotionen - wunderbare Gedichte. Ich konnte sie nicht alle auf einmal aufnehmen - bin gerne zurückgekehrt, um sie in aller Ruhe zu lesen. --- Was du zur Zeit schreibst, hat mich sehr berührt - aber nicht nur das, auch andere Gedichte. - Zeit ist schon da. Wie recht du hast - und wir haben auch Zeit - für DIE Dinge, die uns wichtig sind. - Und da setzt wohl jedermann eigene Prioritäten! --- Danke dir, dass du wieder einmal zum Stöbern bei mir warst! --- Hab einen glücklichen Tag! LG Martina

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  7. das ist sehr schön Martina, für Gedichte muss man sich Zeit nehmen, man liest sie nicht oberflächlich schnell, denn dann bedeuten sie nichts.
    Erst in der Ruhe der Stille entfalten sie ihre eigene Lebendigkeit...
    ich lese meine alten gerne auch noch heute...
    sie sind ein Teil meines Ich`s...
    ich freu mich dass du sie gefunden hast
    lieben Gruß angel

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  8. Liebe Angel,
    für mich waren "Bilder von einst" schon immer wichtig; das mag daran liegen, dass ich nach meiner Tante benannt wurde, die mit 16 Jahren beim letzten Luftangriff über Wien getötet wurde. Da ihr Vater, mein Großvater, ein begeisterter Fotograf war, gibt es ungewöhnlich viele Fotografien von meiner Tante und meiner Mutter aus den 1920er und vor allem -30erJahren und eines, das war meine hübsche Tante Traude 15 und wußte nicht, dass sie nur noch kurz zu leben hatte. In diesen Bildern habe ich immer nach mir selbst gesucht, nach Ähnlichkeiten. Und entdeckte ein paar, entdecke sie auch heute noch, wenn ich mir meine Tochter und Tante Traude ansehe. In alten Fotografien zu stöbern ist wie Geschichten erzählt bekommen; ich habe sogar einige alte Fotos auf dem Flohmarkt gekauft, mit Menschen, die ich überhaupt nicht kenne - einfach weil ich die Geschichten interessant fand, die mir die Fotos erzählten ... Ich finde es schön, dass du dich mit euren alten Fotos und dem, was dahinter steht, beschäftigst... du gibst den Bildern und den Geschichten dazu auf diese Weise mehr Wert und Bedeutung, indem du dich an Menschen oder Begebenheiten erinnerst, die sonst in Vergessenheit gerieten. Mit deinen Gedichten schaffst du ebenfalls "Bleibendes" - Gedanken, die einen Nachhall erzeugen!
    Herzliche Rostrosengrüße,
    Traude

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    1. Hier muß ich direkt auch einmal antworten. Liebe Traude, schön Dich zu lesen und wie Du über die alten Kinderfotos denkst. Das wußte ich zwar eigentlich schon, aber es gibt immer wieder ein gutes Gefühl, wenn Menschen all das auch heute noch zu schätzen wissen. Denn so manche werfen alle Fotos nach dem Ableben der Eltern oder anderen Verwandten achtlos auf die Straße - in den Müll!
      Leider bin ich z.Zt. stark eingespannt durch meine schwer erkrankte Mutter und komme daher nicht so in den Blogs herum, wie ich gern würde, wenn ich könnte.

      Bis bald hoffe ich und alles Liebe auch Dir!
      Sara

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  9. liebe Rostrose, so ist es. Du möchtest mir tatsächlich sagen,dass du all diese Gedichte fleissig runtergescrollt gelesen hast?.-) danke für diese deine Aufmerksamkeit, denn es waren ja viele ,eigentlich alle die" im Buch" standen.
    Ich sehe das wie du, dass Bilder auf Papier von früher für den dem sie etwas bedeuten viel aussagen, all die geschichten die dahinter verborgen sind-wieder auferstehen zu lassen indem man sie wachruft in Gesprächen und der eigenen Erinnerung ist eine schöne Rückschau auf Leben das vergangen ist, aber nie an Wert verliert.
    wir werden erleben oder auch nicht ob unsere Kinder und Nachkommen auch bestrebt sind dies "erhalten", ich freue mich sehr darüber dass du dir die Zeit genommen hast bei mir hinzuschaun.
    liebe Grüße in deinen Tag
    Angelface

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  10. Liebe Angelface,
    ich mag alte Fotos sehr. Sie erinnern an Menschen und Ereignisse. Fast noch am schönsten sind die nicht eingeklebten Fotos. Meine Mutter hat einen Schuhkarton mit alten Fotos. Diesen nehme ich fast noch lieber heraus als das Fotoalbum. Und dann lasse ich meine Mutter erzählen.
    Danke für den Einblick in Dein Fotoalbum und in Deine Gedankenwelt.
    Ich schicke Dir ganz liebe Grüße
    Astrid

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  11. liebe Astrid, du hast zurückgeblättert obwohl du doch z.Zt. viel um die Öhrchen hast, ich weiss das, deshalb ein besonderes Danke für dein stöbern.
    ja die alten Kinderbilder, hät ich nicht in den Alben meiner Mutter gestöbert sie durch Zufall gefunden und abgeknipst - hät ich sie nicht.
    Heute fragt mich meine Mutter woran ich mich bei deren Anblick erinnere und oft weiss ich es nicht, so entstehen die vielen Geschichten...
    durchs erzählen und damit bewahren...
    schön, dass du das auch mit deiner Mutter hast, grüß sie lieb von mir, - bitte,
    herzlichst Angel

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  12. Ich denke, wichtig ist ja nur, daß die betreffenden Personen sich erkennen. Die anderen nehmen die Bilder so, wie sie sind.
    Und ich glaube, jeder wurde an den Platz gestellt, wo er gebraucht wird. Wir haben ja recht unterschiedliche Gaben und Begabungen und das was für andere nach "mehr" aussieht, kann ein sehr schweres Leben sein. Dabei denke ich immer an die Geschichte vom Kreuz. Da kam jemand zum heiligen Petrus, dem sein Kreuz zu schwer geworden war. Er fragte Petrus, ob er sich ein anderes Kreuz aussuchen dürfe. So wurde er in einen Raum geführt, in dem zahlreiche Kreuze lagen. Doch das erste, das er griff, war viel zu schwer, das nächste zu lang, eines viel zu kurz, ein anderes aus dem falschen Material, wieder ein anderes rauh und zu grob - doch irgendwann entdeckte der Man eins ganz hinten in der Ecke, er nahm es auf und siehe da, es passte perfekt! Als er dieses Kreuz zum Heiligen Petrus brachte, sagte dieser: "Das ist Dein Kreuz, das Dir zu schwer geworden war!" Und so sehe ich das auch! :-)
    Niedliche Bilder übrigens!

    Alles Liebe
    Sara

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  13. so spät noch liebe Sara warst du bei mir zum lesen, wie schön.
    Auch die Gedanken die du dazu geschrieben hast, nachdenklich lese ich sie...
    liebe Grüße zu dir und auch deine Mama vergesse ich nie, drücke sehr die Daumen dass sie sich wieder erholt..
    angel

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    1. Ich komme immer gerne einmal vorbei, liebe Angel, doch augenblicklich habe ich sehr wenig Zeit fürs Internet, da ich durch meine kranke Mutter sehr viel anderes um die Ohren habe.

      Danke für die lieben Wünsche für meine Mutti! Sie ist schon sehr alt, wird dieses Jahr 88 und sehr krank. Man kann nur hoffen ....

      Alles Liebe
      Sara

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herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit die meinen Beiträgen gelten, denn mich interessiert auch die Meinung der anderen zum Thema das ich auswähle, lieben Gruß an Euch alle - Angelface -