Montag, 21. November 2016

der Mensch ist eine besondere Spezies. Ob er sich wohl je wieder ändert?

               Gedanken zum Morgen...Geld ist Macht, aber macht MACHT unser Leben  tatsächlich auch glücklich?
ich denke mal; nein, es lebt sich wahrscheinlich nur etwas entspannter!

Geld,  Glück und Reichtum sind im Kapitalismus zwei Händchengeber. Hand in Hand gehen sie durchs Wirtschaftswunderland.
Deutschland und die Menschen in ihm sind reich!  Das stelle ich immer mehr fest wenn ich darüber nachdenke.
Nicht alle, natürlich, aber viele, sicher mehr als es der einzelne Nachbar ahnt. Reichtum der leise und manchmal unauffällig  im Verborgenen blüht. Alles wächst, die Technik blüht, die Umwelt geht langsam aber sicher daran zu Grunde. Der Kapitalismus hat nicht nur bei uns Einzug gehalten. Mexico, Afrika,  die dritten Welt Länder eifern uns in vielem nach. Kein Wunder wo mittlerweile auch schon seit längerem Smartphone und Handy eine Selbstverständlichkeit ist orientieren sich andere auch wo man ( angeblich )  reich leben kann. Sie kommen dann zu uns und wollen daran mit teilhaben. Wirtschaftsflüchtlinge nennt man sie wenn  durch die Kriege ihre Städte zerbombt und Häuser unbewohnbar gemacht werden. Sie sehen zu uns und stellen fest: Ihre Arbeitsstellen  sind weg, aber
viele  in Deutschland haben Immobilien oder legen Geldanlage in Aktien und Fonds  an.
   Da gibt es dann gerne für den Sohn oder die Tochter  noch das Haus der Eltern, das vererbt wird, den Schmuck der Großmutter oder Großtante, keiner redet darüber was in der Hinterhand noch auf einen wartet, aber kann man es mitnehmen in die andere Welt in die wir alle irgendwann einmal  gehen. Egal ob arm, ob reich.
Die  alltäglichen „Reichen“  Deutschlands  bei deren Instinkt  es längst  nicht mehr ums reine „ überleben“,  sondern nur noch um das Anhäufen geht,  haben meist mehr an Barem als sie brauchen und ausgeben könnten. Man könnte auch sagen, sie leben im Überfluss.   Es gilt in unseren unaufhörlichen Zukunftsplänen  auf immer mehr, sich auf sinnvolle und abwechslungsreiche Freizeit  zu konzentrieren, denn Arbeit wird es nicht mehr für alle geben.  Vieles wird irgendwann selbstverständlich auf Maschinen übertragen.
Die tägliche Arbeit eher  als Hobby  als einen Broterwerb zu betrachten macht reich. Oft sind sie sich dessen gar nicht so sehr bewusst. Geld und  Gut ist da um es weiterzuvererben. Das Haus, die Aktie, die Immobilien die von alleine laufen weil sie vermietet sind, Ertrag bringen den man zusätzlich  abschreiben kann. Banken und Versicherungen blühen, die Politik macht es ihnen leicht, sie unterstützt das.
Der Unterschied zwischen reich und arm, ist eine Schere die sich immer weiter öffnet, sich niemals mehr schließt. Den Mittelstand der früher für gesunden  Ausgleich sorgte, den gibt es schon lange nicht mehr.
Ein Auto als Statussymbol  zu fahren ist etwas völlig anderes als eines zu erwerben das einen nur gut und sicher von A nach B trägt, das man sich anschafft weil man es  zum Leben braucht
Geld  bedeutet Glück, es bedeutet Macht und Zufriedenheit, aber macht es auch einsam? Oder macht es einen friedfertig und geduldig  anderen gegenüber?
Der Gedanke hatte sich heute Morgen in meinem Kopf festgefressen und ich wurde ihn nicht mehr los.
Während die Morgensonne über den Hügeln meines Zuhauses golden aufleuchtet sinne ich  der Frage nach…
"verändert Geld, Macht und Reichtum den Menschen. Wird der Mensch der sich alles leisten kann – anders?"
Ich glaube –für manche  Menschen ist es ein ja, denn Geld  ist nicht wahres für bares , es ist Macht.
Um mich herum sehe ich reiche Menschen. Reich an auch Barem,  ebenso an Erfahrung, an Lebenserlebnissen, geht es ihnen noch ums Geld, oder doch nur um das Bewusstsein genug  bis ans Ende ihres Lebens  davon zu haben
 Ich sehe auch, dass manche Reiche  meist sehr bescheiden leben, sich selbst nicht so viel gönnen wie es sich einer  wahrscheinlich gönnen würde wenn er mehr Geld hätte. Mehr als er braucht.
Nicht selten erlebe ich Menschen, die nach außen hin nicht mit ihrem Besitz prahlen, sondern eher bescheiden und einfach auf andere wirken. Was steckt dahinter? Eine natürliche Bescheidenheit,  oder ist es eher  Arroganz weil sie alle Entscheidungen die sie je treffen nicht mit dem Bauch sondern nur mit dem Verstand tun, vielleicht geht es auch um Geiz, um Ängste, dass andere es merken könnten, ihnen etwas wegnähmen?
Arm ist für mich jemand, der nicht weiß  was morgen auf den Tisch kommt, der händeringend spart, sich alles abknapsen muss, auf etwas Monate -  ja jahrelang  spart  und zurücklegt  was er braucht wie einen neuen Fernseher, einen neuen Kühlschrank,  ein neues Auto, eine Urlaubsreise. Er muss haushalten, überlegen, planen um zu überleben. Aber leben die Reichen nicht ebenso, oder leben sie anders weil sie reich sind? Reisen nach China, Mexiko, in die USA eine Selbstverständlichkeit über die keiner mehr lange nachdenkt.
Es ist so leicht und bequem die Tasche zu öffnen und abzugeben, wenn genug zurückbleibt dass man sich keinen Gedanken darum  macht, sobald man es getan hat.
Reichtum der aus Besitz besteht, egal ob  es um Häuser, Aktien oder um ein Erbe geht, macht sicher, aber macht es auch zufrieden und glücklich sich daran festzuhalten? Ist es sinnvoll immer mehr anzuhäufen?
Man stelle sich vor dass es anders wäre. Für viele ist das undenkbar.
Kein Geld im Haus, keine Sicherheit, keine Zukunftspläne die es zu verwirklichen gibt, macht dies zufrieden und glücklich?
 -  es kann, muss es aber nicht.
 - Geld als Statussymbol -  macht  reich sein einsam – schenkt es Freunde oder nur Gleichgesinnte?
Der Kapitalismus sorgt dafür dass Reiche immer reicher, Arme immer ärmer werden und es keinen Mittelstand mehr gibt.
Freunde kann man - wie echte aufrichtige Freude nicht kaufen, man kann sie beschenken damit sie es etwas leichter  im Leben haben, das macht sicher ebenso glücklich als wäre man selbst reich beschenkt worden.
Die Politik sorgt dafür dass wir gerne immer reicher werden.
Gestern Abend das Interview bei Anne Will mit der Kanzlerin gesehen und aufmerksam zugehört?
Wo waren bei Amtseintritt ihre Werte? Davon ist heute nicht mehr viel zu sehen.
Eine Meinung zur Präsidentenwahl in den USA ?
In der Welt der Blogger hört man von beidem nicht viel.

© Angelface in Gedanken auf das Morgen….🌲🌲🌲🌲🌲

Kommentare:

  1. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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    1. ich danke dir zu deinen Gedanken in meinem Morgen...
      herzlichst (war nicht da )...Angelface

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  2. Liebe Angel, mit Deinen Gedanken am Morgen, hast Du schon vieles gesagt, was der Wirklichkeit entspricht.
    Deine Frage ist, "ob der Mensch sich je wieder ändert"? Was heißt wieder ändert? Wir sind ständig dem Wandel der Zeiten unterworfen, man muss nur in der Geschichte zurückgehen.Es gab viele Kriege, es gab friedliche Zeiten und immer wieder zeigte der Mensch ein anderes Gesicht, den Zeiten angepasst!
    Zu wünschen wäre, das der Mensch ein friedliches Individuum bleibt, Toleranz, Menschlichkeit und Nächstenliebe zeigt, denn das fehlt vielen, die Kriege führen und auch denen, die egoistisch nur an sich denken.
    Arm und reich gab es auch schon immer.In jungen Jahren wenn man eine Familie gründet, oder Kinder hat muss man immer für bestimmte Dinge die zum Leben gehören sparen.Das haben wir auch getan.Von nichts kommt nichts, sage ich immer meinen Enkeln. Bildung ist sehr wichtig bei Kindern, und da muss investiert werden.Oft werden Kinder sich selber überlassen, dann hängen sie rum und haben keine Zukunft.
    Manche können auch nicht mit Geld umgehen. Wer sein Leben lang für sein Geld gearbeitet hat, sollte im Alter von dem Geld gut leben können. Das gönne ich jedem, je nach Bildung, wird das Geld sicher unterschiedlich verdient
    Man nur etwas verändern kann, fängt man bei sich selber an, ich liebe diesen Spruch, aber manchmal ist er schwer umzusetzen.
    In schwierigenn Zeiten zeigt der Mensch oft sein wahres Gesicht in die eine oder andere Richtung.Man muss wissen was man will vom Leben und in sich selber hinein horchen, da liegen die Antworten oft gut verpackt!Da kann man eigentlich besser unter Freunden philosophieren als im Netz. Wer liest das schon, einige wenige!
    Liebe Grüße, wundert mich, das noch keine Kommentare da sind.
    Liebe Grüße, Klärchen

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  3. Der Mensch - ist wie er ist, keiner ähnelt dem anderen. Wir sind alle anders, genau so wie unsere Fingerabdrücke alle individuell sind. Den anderen so annehmen, wie er ist; zumindest versuchen, den anderen in seinem Anders sein zu verstehen, wäre sicher ein Schritt in eine gute Richtung. Und ja: Die meisten von uns jammern auf sehr hohem Niveau - und wer ist wirklich reich? Der, der mit wenig zufrieden ist oder der, der mit viel unzufrieden ist? - Da hast du eine ganze Menge an Gedanken los getreten. Danke dafür! LG Martina

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    1. liebe Martina, Gedanken "lostreten" ist genau mein Ding, ich denke im Netz geht es manchmal viel zu seicht, zu gedankenlos und oberflächlich zu,
      facebook - da gibt es einen Satz: fertig;
      Instagramm genügt ein Bild um bekannt zu werden..
      Homepages werden nicht mehr gelesen, zu lang, zu speziell, zu langweilig und anstrengend dort zu lesen ( ist so die übliche Meinung, warum nicht im Blog SPRECHEN womit man sich gedanklich bschäftigt, mich
      juckts manchmal, ganz doll..
      schön dass du mitgelesen hast..
      herzlich Danke
      Angelface

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  4. Ein Hallo zu Dir,
    ich lese ja meistens nur mit, aber nun will ich Dir einfach mal wieder einen Gruß hinterlassen und Dir sagen, dass ich Deine Gedanken sehr mag und sie mir immer wieder einen Denkanstoss geben, wo ich eigentlich bei diesem Thema stehe.
    GLG zu Dir
    Manu, die sich manchmal ganz arm, aber meisens doch ziemlich reich fühlt und damit meine ich nun nicht die materielle Art!

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    1. "Manu" welch hübscher Name, eine Abkürzung? da muss ich doch gleich nochmal in Dein "über mich" reinlesen, ich freue mich sehr dass du nicht nur heimlich mitgelesen hast...
      lieben Gruß Angel...

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  5. Liebe Angel,

    meiner Meinung nach ist Gier (nach Geld, Besitz, nach mehr und immer NOCH mehr ...) das größte Übel auf dieser Welt. Dadurch wird unsere Erde ausgebeutet und zerstört, dadurch gehen Frieden, Nachgiebigkeit und andere menschliche Werte zugrunde.

    Arm ist meiner Meinung nach nicht unbedingt der, der wenig besitzt - interessanterweise haben sich ja gerade die Menschen im armen Bangladesch als die glücklichsten überhaupt bezeichnet - sondern derjenige, der angehäuft hat um des Anhäufens Willen - und letztendlich nichts damit macht: Nichts um das eigene Leben interessanter und lebenswerter zu gestalten und auch nichts, um anderen zu helfen. Was für ein trauriges, nutzloses Dasein... Ich glaube übrigens nicht, dass es keinen Mittelstand mehr gibt, ich würde mich genau dazu zählen - wir besitzen zwar viel, viel mehr als die Armen, die wir schon kennengelernt haben, aber auch viel, viel weniger als die Reichen, die es gibt. Hätten wir mehr Geld, wären wir bestimmt nicht noch glücklicher als wir jetzt schon sind, aber wir würden es sinnvoll nützen, für uns (z.B. indem wir bei unseren Langstreckenflügen nicht in der engen "Schweineklasse" sitzen, sondern uns angenehmere Sitze - mit der Möglichkeit, sich auszustrecken und vielleicht sogar zu schlafen - gönnen würden) aber auch für andere, indem wir einen Fonds anlegen, mit dessen Zinsen wir z.B. Hilfe-zur-Selbsthilfe-Projekte sowie Tier-und- Umweltschutzprojekte finanzieren würden. Ich glaube, nur auf diese Weise kann man Besitz auch aus tiefstem Herzen zufrieden genießen. Nur auf diese Weise macht es Sinn, reich zu sein.

    Alles Liebe, Traude

    http://rostrose.blogspot.co.at/2016/11/out-of-africa.html

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    1. Ich schweife mal ein wenig ab ... vielleicht in das Jahr 1956.
      Die Großmutter, alleine mit 3 Kindern, der Mann im Krieg gefallen. Eine Kuh im Stall, vielleicht ein Schwein und der Garten. Ein Kampf um das Überleben, kaum Rente, kein Kindergeld. Ein gutes Gewand im Schrank für den Kirchgang, die Beerdigung, die Konfirmation der Kinder. Alltagskleider, mitunter geflickt, gestopfte Strümpfe.
      War sie arm, was empfand sie dabei, wenig zu haben.
      Sie dachte darüber nicht nach, denn die Nachbarn hatten vielleicht noch den Ernährer, doch mehr als sie hatten die auch nicht.

      60 Jahre später.
      Die Großmutter, 2 Kinder, 4 Enkel. Ein Einkommen, das sie ernährt. Ein kleines Häuschen, fast bezahlt. Weihnachten vor der Tür, sie überlegt, wieviel Geld sie zur Verfügung hat für ein paar Geschenke unterm Baum. Sie hat genug zu essen, sie hat es warm, sie fährt ein Auto, dass sie sicher zur Arbeit bringt.
      Einen Fernseher hat sie nicht, die Elektrogeräte sind alt und sie sorgt sich und hofft, sie laufen noch eine Weile.

      Nun zum Thema.
      Wer von diesen Großmüttern ist nun glücklicher, über reich möchte sie nicht nachdenken. Reich sind beide zu dieser Zeit. Sie sind gesund und jede sorgt sich darum, denn Kindern mehr als nur das Leben geschenkt zu haben.

      Sie wird für die Großmutter eine Kerze anzünden, ihr danken, dass sie dem Vater das Leben geschenkt hat und er dies an sie weiter gab.

      2 Frauen, 2 Großmütter ... zu verschiedenen Zeiten aufgewachsen, eng verbunden und doch mit einem ganz anderen Leben.

      Fazit:
      Wir haben heute mehr als vor 60 Jahren an Geld zur Verfügung. Wir haben ein anderes Leben kennengelernt und möchten nicht wieder so leben wie seinerzeit. Wir haben mehr Wünsche als warm und trocken zu leben und genug zum essen zu haben.

      Etwas aufzugeben, was wir besessen haben, ist schwer. Doch es lehrt uns auch, bescheidener zu werden und den Blick auf das zu legen, was wirklich wichtig ist, auf das, was wir haben und nicht auf das, was vielleicht andere mehr haben.

      Am Ende gehen wir alle den gleichen Weg und wir nehmen nichts mit außer uns selbst. Dieses bisschen Asche wird dann irgendwo verrotten und was bleibt, ist die Anhäufung all dessen, von dem wir meinten, wir bräuchten es.

      Ich konnte die Gedanken nur unter rostrose stellen, sie sind kein Kommentar auf ihr Gesagtes. Mein PC öffnete kein eigenes Fenster für meine Gedanken ... losgetreten von angels Gedanken....

      Danke, liebe Angel.


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    2. so schöne lange Antworten und so ein großes feed back bekomme ich hier,- auch wenn ich runterscrolle und die Antworten der anderen Leserinnen entdecke; - :)) ein großes Danke Euch allen. Oh, ich liebe das als Schreiberin der alten Schule und Gebräuche:)), ein Zeichen für - dass doch noch längere Texte auch gerne gelesen werden, das wird oft unterschätzt und nicht erwartet.
      Klärchen, Sissi, Rose, Heidrun, sara, Martina und am Ende von der STrasse ( hab ich auch niemanden vergessen?:)) Ihr macht mir alle eine große Freude.
      herzlichst Angel...

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  6. " Jahr 56 " warst du da schon geboren? die Geschichten, Lebensbereiche der damaligen Großmütter im Vergleich zu heute, interessant und äußerst lesenswert sind deine Gedanken dazu, ich danke dir dafür, deine sind meinen sehr ähnlich obwohl ich damals schon auf der welt war, doch ohne die Mutter meiner zu kennen, sie verstarb ehe meine Mutter groß und erwachsen war.
    ich denke lange über dise deine Gedanken nach...sage einfach nur noch mal Danke...

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  7. Da braucht man nur einmal die Weltgeschichte zu betrachten, liebe Angel - es ging immer nur um Macht und Reichtum, um Kriege - ich glaube nicht, daß sich da viel ändern wird. Es hat nie eine wirklich friedliche Zeit oder rein friedfertige Menschen gegeben, wenn man die Weltgeschichte als Ganzes betrachtet, nicht einzelne Menschen.
    Ich glaube allerdings nicht, daß Geld zwingend einen Menschen schlechter macht, das kommt ganz auf die Persönlichkeit an!

    Sissis Gedanken sind auch sehr kluge - ich denke auch oft darüber nach denn das was bleibt, ist wirklich ein Haufen "Müll", Dinge, die der Mensch erzeugte im guten Glauben an deren Wichtigkeit - nichts von alledem können wir mitnehmen.

    Ganz sicher sind jedoch die sog. Reichen und "Schönen", Promis etc. nicht zwangsläufig glücklicher, im Gegenteil, man schaue nur, was diese Leute für Probleme haben! Allein die vielfältigen "Schönheits"maßnahmen erfordern immer mehr Geld, einige müssen Bodyguards beschäftigen, da arbeitest Du allein schon, um Dein Vermögen auch wegen Deiner Sicherheit immer weiter zu vermehren, ein Teufelskreis! Natürlich gibt es auch die Wohlhabenden, die understatement leben und ich glaube, so manche auch aus Überzeugung und echter Sparsamkeit und Vernunft, nicht Geiz! Und doch ist diese Tugend heute selten geworden. Jeder 10. Haushalt in Deutschland ist überschuldet, den Mittelstand gibts durchaus, aber auch er ist von der Überschuldung betroffen. Die Maßstäbe haben sich heute gewaltig verschoben, doch zurück wird der Mensch auch nicht mehr wollen .... alles was wir kennen, hat sich eingebrannt ... keiner will freiwillig zurück! So etwas funktioniert leider nur durch Krisen, Katastrophen ... hoffen wir das Beste ...

    Politiker versprechen immer viel ... kein Wunder, denn sie wollen gewählt werden - später sieht vieles anders aus!
    Allerdings werden die, die in diesen Positionen stehen, mit den wirtschaftlichen Mächten konfrontiert, in deren Hand unsere Geschicke eigentlich liegen, da brauchen wir uns nichts vorzumachen. Wer gegen den Strom schwimmt, erlebt vielleicht das wie J.F Kennedy.

    Alles Liebe auch hier
    Sara

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  8. liebe sara, du hast "zurückgeblättert"und gelesen, das geschieht relativ selten, Zeitmangel und/oder Desinteresse, das anders beschäftigt sein und Prioritäten setzen verhindert dies oft(auch bei mir)und so geht manchmal manch guter Beitrag "verloren und wird nicht gelesen", ich danke dir dafür.
    Mögen diese Gedanken,auch die in den Antwortkommentaren in unseren Köpfen bleiben.
    herzlichst Angelface

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    1. Das mache ich wirklich gern und ab und zu mal bei Blogs und Themen, die ich interessant, wichtig oder spannend finde.
      Jeder Mensch hat die selbe Zeit zur Verfügung, die Frage ist, wo wir unsere Prioritäten setzen. Natürlich kommen Blogs bei mir an eine andere Prioritäten-Stelle als Familie oder Freunde aus dem RealLife oder Arbeit. Aber wann immer ich mir die Zeit nehmen kann, sehr gern!

      Viele bloggen heute im Schnellverfahren und wenn man nicht im aktuellen Post kommentiert, fällt man schnell aus deren Raster. Mir egal! Ich blogge noch nach alter Schule und wer mein Freund nicht sein will, auf den kann ich liebend gerne verzichten, denn das ist keine wahre Freundschaft, in diesem Falle Blog-Freundschaft.
      Und Freunde halten es auch aus, wenn man nicht immer sofort springt oder jederzeit Zeit hat, da jeder auch sein eigenes Leben leben muß.

      Danke auch für Deine lieben Zeilen und liebe Grüße
      Sara

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  9. liebe sara, "Freunde halten es auch aus, wenn man nicht immer sofort springt oder jederzeit Zeit hat, da jeder auch sein eigenes Leben leben muß".
    wie wahr deine Worte, so ist es. Die "Schnelligkeit oder auch Schnelllebigkeit in der wir alle leben verhindert oft dass wir uns dem für uns wichtigem zuwenden,inne halten und es betrachten, es fällt durch das Raster im alltäglichen Leben das uns antreibt und beschäftigt.
    ich danke dir für dein Interesse, dein Inne halten und lesen bei mir, ich schätze sehr den Kontakt mit dir.
    herzlichst dir eine schöne Adventszeit.
    Angel

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  10. ...viele Gefühle in jedem Post, liebe Angel. Vorne angefangen beim 8. Dezember und bis hierher zurückgelesen...

    Wieso fordert gerade die Advents- und Weihnachtszeit so zum Grübeln auf und fordert über gerechte respektive ungerechte Verteilung auf diesem einmaligen blauen Planeten zu diskutieren?! Das ganze liebe lange Jahr ist es nicht abgegrenzt anders. Jeder Tag ist unverrückbar gleich. Erst in Epochen gedacht würde vermutlich eine Differenz sichtbar.

    Wir, mein Mann und ich distanzieren uns seit mehreren Jahren (trotz dem Widerstand in der eigenen Familie) von der Geschenkewelle rund um den 24. Dezember, die dann im neuen Jahr eventuell in den Umtausch mündet.

    Stattdessen - und es klappte in den letzten Wochen(!) unerwartet gut - suchten wir Gespräche mit Menschen, die uns vollkommen fremd sind, denen wir vermutlich auch nie mehr begegnen werden. Zuwendung! Eine Ware, die mit einem Lächeln verpackt, als Schleifchen mit einem Zwinkern, aufgedröselt die netten Worte einer kurzen Unterhaltung preisgibt.

    Lebkuchensüße Grüße von Herzen aus Augsburg, Heidrun

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    1. toll liebe Heidrun, sowohl die Gesprächssuche zu Fremden als auch die Tatsache dass du soo weit zurückgeblättert und bei mir gelesen sowie geantwortet hast.
      ich freue mich sehr darüber und lese deine Gedanken zu meinem Post sehr lange.
      da ich immer mehr lange Texte als kurze knappe schreibe ist es mir eine Ehre wenn auch sie gelesen werden, denn mir ist schon klar, dass das Zeit erfordert, auch Interesse am Thema..
      nicht nur der Advent ist es ja der uns zum nachdenken bringt sondern auch das nahende Ende des Jahres das man Revue passieren lässt..
      hab herzlichen Dank für dein feed back...
      angel...

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    2. Du Lieb, das gehört zu meiner Seelenpflege und das verstehe ich auch unter der staden Zeit...

      ...es bereichert der Austausch!

      Honigselige Grüße aus Augsburg

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  11. so..viele Antworten hier, wie schön.... *.*★v . ✶•´ ☆´,•*´¨★ Ձ๏16 da kommt gleich mal ein "Permanentpunkt dran...:))

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herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit die meinen Beiträgen gelten, denn mich interessiert auch die Meinung der anderen zum Thema das ich auswähle, lieben Gruß an Euch alle - Angelface -