Unglaublich wie einen Essen plötzlich doch beschäftigen kann. Erst wenn nichts mehr geht, denkt man wahrscheinlich daran - bewusst etwas zu tun - was früher immer eine Selbstverständlichkeit war. Hat man es vielleicht zwischenzeitlich mal etwas schleifen lassen?
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| bin kein Vogel und kann nicht fliegen auch wenn's schön war - wär' s nur ein schöner Traum. Ein Baum ist ja auch mit seinen Wurzeln am Boden dicht mit der Erde verwachsen. |
Von kleinen Sünden Abschied nehmen.
Wenn das Meer nur nicht so weit wäre, ist das eines meiner Träume.
Tut Abschied von etwas zu nehmen weh ?
Keine Ahnung ich
werde es ausprobieren!
Vor allen Dingen wird wohl nicht mehr gelten was ich im Juli 2020 über Kernobst schrieb als die Kirschenernte einbrach. Ich denke an kleine harte Kirschkerne die die Finger verfärben wenn man sie herauspopelt, an alles worauf ich Appetit hatte, an süße Marmelade, Kirschenmichel mit Äpfeln und Birnenkompott, gefüllte Windbeutel oder Pfannkuchen wozu sie ganz köstlich schmecken, an gefüllte Strudel, an Sahnepuddings mit Obst, Süss - und Sauerkirschen die mein junger "Baum der eigentlich nur ein großer Strauch ist - nun schon rosarot trägt. Die anderen großen Süß -und Sauerkirschbäume im Park sind längst der Säge zum Opfer gefallen.
(frei nach mir)
über Eis und leckere Puddings
gießt zur Haltbarkeit und zum ganz besonderen Geschmäckle
einen Schluck Kognak, Gin oder Rum darüber
Ich stehe auf dem Balkon und sehe in
die Ferne und in all mein Grün – das bleibt.
Ist das - was ich da durch die Bäume
des Stadtwaldes blitzen sehe , etwa eine Schönheit die unerreichbar
bleibt?
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| dahinten ganz fern im Stadtwald blitzt sie hervor... die weißgrüne Schönheit die alles Grün hell zum Leuchten bringt |
Wie ein Märchentraum aus einer Geschichte sind diese kleinen weißen Blüten die zu Hunderten an den Ästen hängen, mein Auge labt sich daran, fast glaubte ich einen Moment den Duft der Blüten bis hierhin zu verspüren.
Am Liebsten würde ich stundenlang
dahin sehen und träumen...
wie in dunkler Nacht von herrlichen Düften in
der Nase, dem Geschmack von leckerem Essen im Mund oder auch vom blauen Meer, an einem weißen weichen langen
Sandstrand, den Traum den ich eben begraben habe.
Ja, eine Sünde wäre es wenn ich jetzt noch während der Schonkostzeit mit meiner Freundin und deren Familie mit nach Korsika fahren würde, doch der Traum ist schon mal geplatzt.
Oft sagt man ja – geht nicht –
gibt’s nicht – aber die Wirklichkeit kommt auch mal dazwischen
und dann geht etwas tatsächlich nicht.
Aber davon träumen darf und soll man
ja auch um sich die Bonbons des Lebens auch mal aus dem glitzernden Silberpapier auszupacken.
Schon lange hatte sie vor, mit mir zusammen – noch ungewiss, aber irgendwohin ans Meer als ich schon letztes Jahr sagte – das wäre mein letzter Wunschtraum ehe ich es nicht mehr kann.
So vieles was ich mir in Sachen URLAUB erträumte hatte nicht geklappt. Entweder hatte ich die Mittel dazu nicht - oder bekam keinen Katzensitter dem ich vertrauen könnte. Entweder hatte sie keinen Urlaub bekommen oder ich war durch meinen Kurzzeitjob ganzjährig angebunden – es sollte bisher nicht sein.
Nun aber hatte sie mir einen Link geschickt, in den ich durch die 3 Tage im KH nicht hineinschauen konnte und jetzt bei meiner Heimkehr öffnete.
Durch B and B hatte sie ein Traumferienhaus in Korsika ausgemacht und ich sollte mir die Bilder ansehen. Sie schwärmte davon - wie schön es dort wäre. Meer, Strand, Sand, Felsen zum durchklettern und durch ungebändigte Wildnis fürs Auge diese wunderschöne wilde Gegend durchwandern. Der Weg zum Meer nur wenige Kilometer entfernt. Genau das, was ich schon früher in meinen Träumen sah - wenn ich vom Meer träumte. Allerdings war ich darin mindestens um 20 Jahre jünger wie sie - und topfit gesund.
Topfit gesund und fit genug um die Wildnis zu durchstreifen , abends in urigen Kneipen die Landbevölkerung kennen lernen, oder auch - um durch fremde Märkte im langen Schlabberlook zu streifen – oder lange Wanderungen am Strand zu machen und abends am Feuer im Garten zu grillen. Nachts im Pool zu schwimmen. So kann ich mich im Moment nicht sehen, zumal ich noch einige wichtige Termine habe, die genau zum Zeitpunkt der beabsichtigten Reise zusammen fielen und noch vor mir liegen um wieder zumindest gesund genug zu sein - um irgendwann wieder normal zu essen. Zu viel Verzicht auf vieles auf der Reise - und nicht nur für mich - würde dazwischen liegen .
Die Wirklichkeit zeigt mir ein ganz anderes Bild.
Zu viel spricht einfach dagegen.
Kein
Meer vor dem Balkonfenster – Traum ade..
Aber dafür Celinchen, die mit
batschnassen Füßen vor mir auf dem Schreibtisch hockend versucht
mir auf den Schoß zu springen um mein Nachthemd mit ihren nassen
Tatzen zu verschönern.
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| das Geschenk ist längst abgelaufen hat aber noch genug Aroma |
Real ist auch - meine vielen kleinen Süden in meinen Schränken zu entdecken. Da gibt es Nusstüten die ich angebrochen und nicht zu Ende ver/schnabuliert habe. Angebrochene Schokoladentafeln mit leckeren Nüssen und Obst, woran ich mal nur genascht habe und dann wieder mit dem Gedanken:
“kann man noch gut als
Glasur für den nächsten Sonntagskuchen „ - beiseite legte.
Ungesüßtes und ungesalzenes Knabbergebäck was mir nicht schmeckte - ich aber nicht gleich wegschmeißen wollte. Sozusagen Vorrat wenn
dich der Appetit bei einem spannenden Film packt, all das muss
weg.! -
Körner und Ballastreich hat erst mal lange Sendepause. Die
Meisen vor dem Fenster werden sich freuen und mein Vorratsschrank ist
erst mal leer wie der gähnende Kühlschrank der mich trübe
anschaut.
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| das ist ein Witz was da darauf steht selbst wenn sie schmecken sollte, ergibt das mal gerade für einen gesunden Esser ein Tellerchen |
Real sind - pfth...Schande über Schande getrocknete Tütensuppen im Schrank. Vorwiegend Cremetomatensüppchen für Kranke die im Bett bleiben sollen. Die waren mal so für zwischendurch angedacht wurden, wenn ich weder Lust noch Zeit zum kochen hatte, die ich nun verbrauche. ( weil sie dem Magen etwas geben.) Der Inhalt ist ja getrocknet - das Wasser dem Gemüse entzogen und damit haltbar. Richtig gekochte Gemüsebrühe wird es sicher erst ab nächster Woche mit Frischem geben, aber dann durchpassiert bis zum Brei für kleine Kinder, bis ich hin zur Schonkost wechsle. Schonkost ist für mich bisher immer Krankenhausessen gewesen.(passiert, püriert - durch den Wolf gedrückt - nix zum kauen, aber die Kauwerkzeuge wollen ja auch was zu tun haben)..
Ob ich wohl irgendwann wieder so eine Nudelpfanne auf der Induktionsplatte dünsten kann, das wäre ja auch sanft gedünstet und damit schonend für den Magen.
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| ein feines zartes Nudelgericht mit leckerem Gemüse schwebt durch meinen Traum |
was soll's -
Der Magen/Darmtrakt dankt' s – die Zeit heilt. Da kommt der Galgenhumor wieder bei mir durch.
Kleine Sünden ade. Träume aber auch für eine Weile – wer weiß schon was der nächste Morgen bringt.
Sicher finde ich noch mehr in meinem Haushalt was nun überhaupt nicht mehr in meinen Speisezettel passt. Ich bin mir sicher, wenn ich tief in den Annalen meines Gehirnes krame, entdecke ich noch mehr kleine Süden, die ich abbauen kann. Zum lernen ist man nie zu alt.
Verzicht und Umstellung ist nicht so einfach, aber auch das kann man sicher üben. Träume dürfen bleiben. Denn ohne T r ä u m e ist der Mensch uralt und ohne Wünsche. Außerdem soll es ja immer wieder mal kleine Wunder geben, wer weiß...
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| mein Grün ist real- wunderschön wild und kein Traum |
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| hier blüht unauffällig leise die Heckenrose der Nachbarin wie kommt sie wohl dahin? ich hab ihr mal eine Stange zum Halten gebaut... damit sie nicht fort-fliegt |
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| die Gänseblümchen lächeln beim wachsen |
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| hier haben Blümchen und Kräuter auch ein mittlerweile w i n d s c h i e f e s Dach... |
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| zumindest bekommt die Tomate ein Häubchen auf wenn sie die Schnecken nicht fressen |























