aus der Reihe Sommergeschichten.....👿💑💙💙😐🙉
Guten Morgen Ihr Lieben..
auch wilde Tiere haben wie wir - ein Recht auf
Leben. Behütet und beschützt werden sie oft zu Haustieren - gewollt sind sie manches Mal nicht. Oft laufen sie uns zu, dann behält man sie oder nicht. Sie werden zu Freunden und Mitbewohnern.
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| fleißige Mitbewohner sind sie bei mir nicht- aber der, der Vogelsbergregion..schon seit Jahren. sie stehen unter dem Jagd-Schutz und dürfen nicht geschossen werden |
doch eben hörte und las ich etwas erstaunt:
jetzt sind Waschbären wegen der Überpopulation zum Abschuss frei gegeben!
Siedelt man sie um, kehren sie meist wieder an ihren ursprünglichen Platz zurück, selbst wenn sie weit über 100 km weiter entlassen werden...
Hier zu leben heiß man muss Eier in der Hose haben, nicht gleich aufgeben, sich durchbeißen und kämpfen um zu bleiben.
die Stadt und das Land ist voll von Tieren die
wir zum Teil nicht mehr kennen, weil wir sie ausgerottet haben. Auch
weil wir als Mensch den Platz uns zu vermehren, brauchten. Oder sollte man lieber schreiben, weil wir sie nicht mochten wenn sie uns störten im eigenen Entfalten?
Wer hier tief auf dem Land seinen Kopf aus seiner kleinen Welt heraussteckte, sich um nichts anderes kümmerte, konnte sehen wie sich die Natur vor seinen Augen auf den Feldern und in den Wäldern Jahr für Jahr veränderte.
Nun erobern wilde unbekannte Gesichter in manchen
Regionen ihre Territorien zurück indem sie in die Städte
abwandern. Dort trifft man durchaus nicht nur an den Waldrändern auf den Fuchs, der frech und unbekümmert durch die Straßen eilt, mitten auf dem Asphalt und in Parks auf Hasen und Kaninchen, Eichhörnchen tanzen über die Bäume und Friedhöfe, wir treffen auf wilde Katzen,
auch Bären mit langen Pfoten , auf Wildschwein, Igel und Reh, Wildbienen wohnen auf Balkonen, Tauben auf den Dächern der Kirchen, jede
Menge Insekten und die Fliegen sind von den Autoscheiben
verschwunden. In manch Parks gibt es noch herrliche alte Bäume, dort sieht man des Nachts die Kaninchen spielen, da scheint die Welt noch in Ordnung zu sein. Die einst wilden Tiere haben sich an die Menschen gewöhnt. Sie kennen die Hinterhöfe der Gaststätten und Pizzarias gut/ manchmal erreicht sie eine hilfreiche Hand die sie nicht laut schreiend vertreibt.
Während das Roströschen sehr begeistert in ihren Geschichten und von ihren Reisen von wilden Grizzlybären und vielen anderen Tieren in Canada erzählt, - hab ich meine "wilden Bärchen" direkt vor der Haustür. Auch sie sind wild, denn sie waren vor uns hier, wie jedes andere wilde Tier der Natur.
Wie einst die Indianer als Ureinwohner in Amerika, die von uns Einwanderen als wild bezeichnet , skeptisch betrachtet und letztendlich vertrieben wurden, als wir Einreisende - uns dort Häuser bauten und niederließen.
Irgendwie wiederholt sich alles im Laufe der Jahrhundertwende. Die Natur wird immer wieder dort wo Menschen überhand nehmen, platt und urbar gemacht und das wilde Ursprüngliche verschwindet, weil ihm kein Platz mehr zugestanden und gelassen wird. Zurück zum anschauen bleibt Beton auf den Straßen, Garagen, Häuser mit vielen Etagen und Mauern. Wo ist da noch Platz für Tiere.
*hier auf dem Land findet man viele...
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| wilde kleine Waschbären die in Hessen auf dem Land überall bekannt sind ich vermute, die Mutter hat sie mal aus der Kinderstube ins Freie gelassen weil sie ihr zu quirlig wurden.. |
Nein, ich werde meine „
Jungbärchen nicht verjagen , die seit Tagen hier durch die Gärten
wandern . Schließlich ist Sommer, das schürt ihre Unternehmungslust
und Neugierde
– sie waren lange vor – uns – hier.
normalerweise bedienen sie sich aus den Mülltonnen
klettern hinein und heraus und fischen sich
die schmutzigen Essensabfälle heraus um sie zu fressen..
letztes Jahr stellte man die Kamera an manchen Häusern auf,
um zu sehen wann sie kommen
was sie treiben - bei uns wohnen sie zum Teil in leeren Häusern
klettern durch den Kamin nach unten und machen die Einrichtung der Innenhäuser platt,
weil sie fressbares suchen!
dies ist wohl ein großer Wurf...
Kein Tier aus meiner Tür
jagen das Unterschlupf , Hilfe oder im Winter Futter beim Menschen
sucht, habe ich mir hier in der Wildnis um mich herum- angewöhnt. Sie waren vor – uns – hier. Wir haben ihnen den
Platz zum Leben genommen, indem wir uns ihren Lebensraum nahmen und
in ihrem Zuhause rücksichtslos breit machten – ganz Herrscher über
Stadt und Land.
Das gilt für jedes wilde Tier, ob Jäger und
Beutefänger wie Füchse, Fluchttiere wie Rehe und Hasen,
Allesfresser wie Waschbären die wir selbst einführten, wie
Wildpferde die wir der Natur wegnahmen, die Raubkatze, den Luchs oder
Wolf den wir in manchen Gegenden längst nicht mehr sehen.
Sie alle hatten einmal
eine Heimat, die sie erobert und besiedelt hatten.
Dann kam der
Mensch und mit ihm die Stadt, in der alles platt gemacht wurde, was Leben heißt.
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| hier kannst du im Hemde durch die Wiesen laufen, da wundert sich niemand darüber |
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| nix so wie hier - wo einem die Wiese bald übern Kopf wächst in der es summt und brummt... und die Katze die Maus am Wiesenrand mit einem Hechtsprung einfängt. |
Gebaut wird oft Haus an Haus an den Straßen ohne Gärten, so nah bis nur eine Feuersbrunst sie alle vernichten kann, wie vor wenigen Tagen in einer unserer nahen Städten, dort fielen 4 alte Stadthäuser dem Feuer zum Opfer, die Menschen wurden dort evakuiert.
Wächst die Stadt uns heute über den Kopf weil zu wenig Platz für uns alle ist?
Was ist mit dem
Streuner unter den ehemaligen Hauskatzen, den wir nicht kastrierten
obwohl wir wussten , dass sie sich unkontrolliert vermehrten. Aus den
Gärten verjagen hilft nicht viel , sondern eher kastrieren lassen, ist weitaus
vernünftiger als ihn nur zu verjagen, denn er kommt immer wieder ;
wo soll er auch hin? Der halbwilde Hund am Strand der sich durch
sein Leben kämpft; _ vor der Tötungsstation bewahrenund eventuell weiter vermitteln, wenn es in
menschlichen Möglichkeiten steht - sollte eigentlich selbstverständlich sein..
Auch er hat ein RECHT auf Leben.
Man kann sooo viel tun wenn man
es will -
- den Igel der sich im
Zaun verfangen hat
den Vogel aus den Fängen der Katze retten
- die Maus die noch lebt lieber wieder ins Gebüsch entlassenden Bienen Wespen und Hummeln die Freiheit gönnen
Schmetterlinge von heißen Fensterscheiben retten
die hilflos hoch und runterfliegen um einen Ausgang zu finden- ebenso Hummeln und Bienen die sich verflogen haben
- vor dem Feind der gierigen Spinne retten
- dem Flughund der sich des Abends verflogen hat
Türen und Fenster öffnen damit er wieder ins Freie findet - kostet nur eine Sekunde Zeit und Bewusstsein
weder Spinnennester auf Büschen zerreißen
im Gegenteil der langgliedrigen Spinne einen Schubs aus der Haustür gebenkeine Maulwurfsnester - Gänge mit Chemie ein-sprühen
nicht den Käfer zertreten der sich an einen Halm klammert
der Raupe den Weg auf den Boden zeigen
nicht Erdhummeln ihre Einflugnester verstopfen
lieber zusehen wie sie leben wie wir – in Frieden und mich an ihnen freuen
wie dem Salamander auf seinem Sonnenstein zulächeln
den Pferden zuschauen wie sie elegant und geschmeidig lange Wiesen durchqueren
der Libelle nachsehen wie sich ihr durchsichtig blauglitzerndes Kleid im Flug entfaltet
als je ein Tier zu töten, verletzen oder lieblos beschimpfen, dass die gleiche Lebens - besser gesagt: Daseinsberechtigung wie wir hat...
ich werde immer wieder
den überfahrenen Fuchs oder Igel von der Straße an den Rand legen ehe er 3 oder 4 mal neu überfahren wird.die Katze zum TA fahren wenn ich sie verletzt vorfinde
ein angeschossenes Reh - oder das Wildschwein mit gebrochenem Bein vom Jäger erlösen lassen
Jeder Vogel am Himmel ist frei wenn wir ihm nicht die Freiheit nehmen..die Katzen die keine Heimat und keine Besitzer haben, haben weder ein Klo auf dessen Brille sie sich setzen kann„ sie kacken meinen Garten voll“ ist ein Satz, den man leider oft unbesonnen hört.
Auch jedes andere Tier braucht dazu eine Wiese, einen Straßenrand, Erde um sein Fell zu reinigen und sich darin zu wälzen, wie das Pferd, der Wolf und der Löwe in der Wüste. Das Rind und die Kuh auf der Weide – das Wildschwein das sich im Schlamm wälzt – ist seine und ihre Natur – warum lassen wir sie nicht einfach leben, statt sie zu bekämpfen. Wir sind doch kein Zoo., in dem Wir die Tiere die uns jetzt fehlen ausstellen - als wären sie ein Ausstellungsstück und keine Lebewesen.
Jedes Tier auf ERDEN hat seine Berechtigung am Leben zu sein und oft eine Aufgabe wie wir.- wir haben es nur oft - vergessen.
Meine ersten Sätze im Post waren:
Hier zu leben heißt, man muss Eier in der Hose haben, nicht gleich aufgeben, sich durchbeißen und kämpfen um zu bleiben. Die Waschbärchen zeigen wie das geht.
Ein wenig bewundere ich diese kleinen Kerle , wie sie sich durchbeißen.
Keiner will sie obwohl der Mensch doch dafür gesorgt hat, dass sie einwandern indem er sie aus dem fernen Amerika wegen ihres schönen Fells mitbrachte.
Nun da sie kaum natürliche Feinde haben, vermehrten sie sich, sind jetzt in der Überzahl und sind damit in den Augen der Menschen ein Dorn, eine Plage, unnütz und sollen möglichst wieder verschwinden. Wie die streunenden Katzen und Hunde auf den Straßen, die auch keiner will.
Das ist wieder so typisch Mensch. Er schafft etwas an, um es dann wieder zu vernichten.
Erst will er was, besorgt es sich und wenn es ihm nicht mehr gefällt und passt, schafft er das Unliebsame einfach wieder ab oder sich vom Hals.Wir haben hier Menschen in den Ferienhäusern kommen und auch wieder gehen gesehen , die genauso dachten. Erst war alles schön, man wollte es unbedingt haben, dabei sein und andere möglichst zu seinen Ansichten umerziehen. Dann wurde es schwierig, das Wetter nicht durchgehend angenehm, es klappte vieles nach seinen Vorstellungen nicht, man müsste damit seine Komfortzone verlassen , auf einiges verzichten, dann wollte man wieder gehen.
So geht das Leben hier nicht.
So können nur Menschen denken die nicht bereit sind sich zu arrangieren.
Hier heißt es Anpassung an die Möglichkeiten die da sind. Auch mal etwas aus dem Hut zaubern und machen, Ärmel hochkrempeln und sich durchkämpfen gegen Wetter und Wind, umgefallene Bäume, lange Fahrten um zu einem anderen wichtigen Ziel zu kommen. Schlechte Verkehrsanbindung wenn man kein Auto hat, wenig Einkaufsmöglichkeiten, geschlossene Läden, nix zum sinnlosen shoppen, keine Kneipen, wenig Gasthäuser, der Arzt ist nicht zu erreichen, aber die Menschen sind nett, die damit zurecht kommen und ihre Ansprüche ein wenig herunterschrauben. Dafür haben sie viel Natur, weite Ausblicke, Wald-Wiesen und Höhenwanderungen, eine Sternwarte, viele viele Bäume zum umarmen und im Waldfrieden zu-baden, den weiten Himmel über sich und die Stille, die Stille des Nachts, die man auch am Tag hören kann, ist nicht zu vergessen, sie ist so kostbar wie ein Stück Brot dass man vergessen hat einzukaufen.
Das alles wissen die kleinen Bärchen und deshalb sind sie hier. Sie lieben es hier zu sein, auf den Bäumen zu turnen und ihre Freiheit zu haben. Sie tun keinem etwas.
Ebenso die Streuner und Ausgesetzten , die über die Straßen und Wiesen huschen und hoffen, dass sich jemand findet, der sie im Ernstfall, wenn sie aus Nahrungsmangel krank werden, aufnimmt oder wenigstens ärztlich versorgt.
@ angelface










