Fortsetzung
zum letzten Post...wenn sie von uns gehen...
Mit Katzen zu leben ist oft wie ein Spannungsbogen zum Krimi zur Nacht
wo man sich sagt: hab Acht. Man weiß nie was passiert.
bedeutet aber auch
Abschied zu nehmen.
Gut - wenn man es nicht erleben muss.
meine Hände sind da um sie gut zu versorgen
mein Verstand um mit ihnen rechtzeitig zum Tierarzt zu gehen
auf sie achten meine Aufgabe wenn ich sie aufnehme
mein Herz für sie bereit sie ohne Einschränkung zu lieben
Abschied
nehmen ist schwer..
er kommt irgendwann immer auf uns
zu, ob durch Mensch oder Tier.
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| Paulchen II trug ohne dass es jemand wusste wohl einen Virus in sich der erst nach Jahren ausbrach und ihn niederstreckte |
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| er war schwierig , sperrig, misstrauisch und vorsichtig als er uns fand... und ich ihm sagte: " Klar - du darfst bleiben... |
Es ist leicht, und fast selbstverständlich ein unproblematisches Tier zu lieben, eines, das keine Schwierigkeiten macht, eines das ständig innerlich lacht, fröhlich ist und zufrieden aufgewachsen , beschützt und geliebt war.
Wie mit einem Partner, der alles ohne
zu meckern mit einem mitmacht.
Viel komplizierter ist es, mit einem
zu leben das sein gesamtes Leben schlechte Erfahrungen in sich trug,
dessen Bilder sich auf Dauer einprägen. Verluste erlitt und dem
Leiden sehr nah war muss vom Mensch erst verstanden werden um richtig
mit ihm umzugehen.
Paulchen II der Gastkater war so ein kleiner Unglücksrabe, er hatte wohl sehr viel Pech und lernte aus seinen Erfahrungen jedem erst zu misstrauen, ehe er sich überhaupt einem Menschen anschloss. Lange bestand er nur pur aus Ängsten. Wer da keine Geduld entwickelt – hat schon verloren ihn vom negativen Bewusstsein zum positiven umzupolen. Als er sich uns endlich anschloss, Vertrauen fasste, wurde vieles leichter für uns.
Dann aber liebte er bedingungslos und dankbar und es war rührend mit- an- zusehen wie er lernte mit den Menschen anders umzugehen..
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| ein sehr menschelnder Kater der vieles verstand... er kannte die Furcht - die Flucht und Einsamkeit Ablehnung und Misstrauen ihm gegenüber |
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| das war das erste Mal entspannt innen... |
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| das war schon spielen - turnen, klettern - entdecken und vertrauen |
Sicher fand er dies unglaublich.
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| hier entspannte er sich, brauchte nicht mehr wegzulaufen... |
Sein bisheriges Leben – von dem keiner wusste was er alles erlebt und mitgemacht hatte , spielte sich nur im Außen ab, wo er sich ungewollt ungeliebt unbeachtet durchs Leben angelte. Von vielen fortgejagt wurde, keiner ihn aufnehmen wollte obwohl man wusste, dass er allein zurückgelassen worden war. Seine Besitzer waren ohne ihn umgezogen. Als ich nachfragte wer ihn kannte, kannten ihn fast alle die hier wohnten, aber keiner wollte ihn als wäre er räudig wie ein Stinktier. Das zu sehen tat mir weh.
Kumpelhaftes miteinander lernte er bei uns durch Mimi und Merlin kennen.
Als er dann – im Juni 2021 als Erster
unvermittelt schwer krank wurde, und innerhalb von 5 Tagen verstarb war es wie ein Schock für mich
und vor allen Dingen für Merlin der ihn heimlich tief ins Herz geschlossen
hatte - im Nachhinein dessen Todesurteil, der ihm 10 Tage danach folgte. Unser Tierarzt der beide Tiere immer versorgte war ähnlich geschockt wie ich, weil er deren Schicksale und Leben bei mir gut kannte..
Merlin trauerte sich zu Tode, er fraß nicht mehr, wusch sich nicht mehr, war - sah, registrierte mich nicht mehr und folgte ihm 10 Tage später aus
Trauer, er gab sein Leben innerlich auf. Der Abschied vom Garten mit ihm zusammen erschütterte mich tief. diesen Sonntag vergesse ich nie. Welch einen starken sensiblen
Charakter hatte dieser wunderschöner Kater.
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| die beiden hingen wie Kletten aneinander, waren ständig zusammen und teilten sich viel... 13 Jahre Beisammensein |
| als Kasimir verschwand wurde Merlin sehr nachdenklich und verlor sein kindliches Gemüt für eine lange Weile bis Paulchen auftauchte... |
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denn auch Katzen frieren wenn Eisklumpen an den Patschpfoten sind _ hi MERLIN - da fehlen nur noch die gestrickten bunten Strümpfe wenn er in den Schnee geht.. |
Mimi als Letzte zu verlieren war
schrecklich weil ich sie so lange hatte und seit sie Baby war bei mir war.
Ein Stück von mir starb ich mit ihr und hab mich lange nicht davon
erholt.
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| So macht man – jeder für sich seine Erfahrungen mit Tieren die einem am Herzen liegen. |
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| als Kleinkätzchenkind Merlin albern und verspielt |
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| ernst und nachdenklich... |
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| fast könnte man sie ja von weitem verwechseln aber das sind eindeutig die weißen Pfötchen von Merlin |
| Füchschen Celine im Sonnenschein wechselte das Haus und zog bei mir ein. |
Wenn heute mein altes Mädchen mit einem so lieben Gesicht vor mir auf dem Schreibtisch sitzt , mich fast andächtig mustert, dabei liebevoll mit ihrer Kehle sanft schnurrt und mir durch ihren Gesichtsausdruck erzählt, dass sie mich mag, ja liebt > wie nur eine >Katze < lieben kann kommen mir oft vor Rührung und Dankbarkeit die Tränen und dabei lächle ich. Sie schenkt mir täglich ein kleines Glück.
Ich wäre dumm , wenn ich darauf auch nur einen gelebten Augenblick verzichten würde...
und doch, - jede Art von Abschied tut
immer weh .der vom Frühling des Lebens zum Sommer, von diesem zum Herbst und der dann dem Winter Platz macht.
Ansonsten ist jeder hier
am - umräumen – wegräumen-sortieren – bevorraten & winterfest
machen – was ja auch zum Thema Herbst und Abschied
passt.
Die sonnigen Tage werden
kürzer und weniger was mich ein wenig melancholisch macht.
Ich pflücke die letzten Himbeeren vom Strauch die sich vom Regen erholt haben, daneben hängt noch ein längst vergessenes Osterei das nun an den Fikus nach innen kommt wo schon die Engelchen und Glöckchen zum glitzern warten dass sie Gesellschaft bekommen und wünsche Euch allen einen schönen Herbsttag.
@ Angelface















