" brenn -- brenn mein Öfchen und mach es schön warm im Winter."
Ist mein Mantra ab Mitte September/Oktober, wenn die Stürme ums Haus kommen und es kalt wird.
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| dann bin ich meist wieder mehr drinnen als Außen. |
Strom – Gas – oder Öl - geschnittenes Holz und Kohle, oder Pellets im Sack..
(Was ist günstiger beim einheizen.? - das fragt sich hier jeder) Wer es besitzt und sein Haus umbaut - , legt sich Fußbodenheizung hinein.
Hier stellen mittlerweile fast alle
Bewohner auf Pelletsheizungen um.
Mich hat vor dem Einzug der Architekt
und Besitzer des Hause gefragt: „ wollen sie auch einen“?
Ich bejahte natürlich, nachdem ich in
Peters Haus damals gesehen hatte wie es funktioniert und wie
praktisch das ist. Ich hab mich beim Umzug nicht unbedingt Holz hacken gesehen.☺
- „ Nicht natürlich mit einer Förderschlange und losen Pellets, denn dazu müsste man den Keller ausbauen und einen zusätzlichen Raum schaffen. Aber den Ofen, den setzte ich ihnen“ hörte ich beim Abschied mit der Unterschrift, dass ich anmieten wolle. Gesagt, getan. Als ich einzog stand das gute Stück , der sofort den Namen Oskar bekam. Einen Monat später baute er mir noch das Gartenhaus hinzu damit ich die Pellets in Säcken trocken lagern konnte. Den Rest mache ich – bestellen, schleppen und hineinbringen ist meine Sache. Die Wartung auch. Nur eventuelle Reparaturen gehen auf Kosten des Vermieters.
Seitdem ( 2013) brennt Oskar fast 8 Monate im Jahr und leistet mir gute Dienste. Der alte Herr hat also schon viele Jahre auf dem schwarzen Buckel. Er ist noch einer der ersten Sorte dieser Öfen, die nachfolgenden haben außerdem noch Schnickschnacks die keiner wirklich braucht.
Ohne ihn müsste ich mir ein Feuer Außen in der Wiese anzünden um mich zu wärmen -wäre also aufgeschmissen. Das hat der Häuslebauer wahrscheinlich nicht beabsichtigt - sie sind ja auch nur Ferienhäuser.
Doch oft schon habe ich mir überlegt was ich
machen würde oder kann wenn der Strom komplett ausfällt . Nichts
kann und werde ich ändern können ist das Ergebnis meiner Überlegungen. Denn alles
läuft hier unter Strom. Egal ob es die Waschmaschine, der Herd, der
Pelletofen, die Kaffeemaschine oder das Licht, der Toaster oder das Wasser aus dem Warmwasserzubereiter aus der Kanne ist.
Was ich tun kann ist – diese nützlichen Dinge zu pflegen, sie zu warten und auf sie zu achten.
Dazu gehört beim Ofen die Arbeit des Schornsteinfegers in Intervallen, die Entfernung von Ruß und Asche aus dem Kamin und aus Oskar. Das Füllen mit Pellets wenn es der Ofen braucht. Auch das Reinigen des Sichtfensters, - schließlich möchte man das Feuer auch sehen und nicht nur spüren. Es schafft wohlige Wärme im Raum und zieht bis nach oben durch das ganze Haus, denn die Treppen sind an ihrer Rückseite offen.....
Oskar mein Held war heute mein Plan, denn im Sommer muss nicht geheizt werden – was nicht heißt dass sich nicht um den Ofen gekümmert sein will - so das Wetter nett mitspielt, - so kam der Techniker nach Anmeldung zum Zuge, denn um tief hineinzukriechen muss der Ofen aus sein.
Wer annimmt, das könne man alleine
bewerkstelligen hat noch nie das Innere eines Pelletofens gesehen. Da
gibt es vorne - oben und seitlich schwere Eisenplatten die abgehoben werden müssen, viel Elektrik ist verbaut, Zuleitungen und Ableitungen für die Luftzufuhr, einiges an Kabeln von denen man wissen muss welche Funktion sie - wo - erfüllen müssen. Dazu jede Menge Schräubchen die in
die Löcher auch noch hinterher passen wenn alles in Einzelteilen
zerlegt ist. Das kostet Zeit sowie höchste Konzentration und
anschließend für die Arbeitsstunden - entsprechende Rechnung - Geld.
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| das hat der Techniker sehr gründlich gemacht - er wusste genau was er tat. |
Die komplette Reinigung, einschließlich Wartung, Kontrolle der Funktionen und das anschließende wieder zusammenbauen erfordert höchste Konzentration und Wissen das nur durch regelmäßige Schulungen seitens der Firma vermittelt wird. Eine Berufsbezeichnung dafür gibt es für die Techniker nicht, erzählte er mir während er Oskar gründlich auseinander- nahm und in seine Einzelteile zerlegte. Bewundernswert was darin alles verbaut ist.
" M a n n" muss sich zumindest gut auskennen denn, ein Schräubchen vergessen, eine Dichtung nicht richtig eingesetzt - die Lüftung nicht richtig ein- oder nachgestellt und kontrolliert, - schon kann zwar das Öfchen nicht in die Luft gehen , - aber es funktioniert einfach nicht.
Bei der Arbeit, die nicht von Pappe ist wird genau durch Bilder mit dem Smartphone dokumentiert wo was hin muss – damit er später beim Einsatz wieder Funken sprüht.
Zwei Stunden für die Wartung muss man schon an-setzen. Genügend Kraft in den Armen um die Eisenplatten rundherum abzuheben sollte Mann auch haben , ich hätte sie nicht, auch nicht das Wissen wie etwas funktionieren soll.
Nun ist Oskar wieder sauber und kontrolliert bis auf die Scheibe des Ofens , die ist - in der Mitte „ blind“ durch die Zeit in der Oskar steht geworden und rußt deshalb stärker und vor allem schneller als ein neuerer Ofen..
jetzt soll bitte der Sommer bleiben – und ich bin froh, dass die gründliche Reinigung von Grund auf erledigt ist. Sicher ist sicher. Und Sicherheit ist lebenswichtig.
Wer von Holz und Kohle, Gas oder Öl weil immer noch günstiger - auf einen Pelletofen umstellen möchte , wird schnell wissen was er von ihm hat. Angenehme Wärme im Herbst und Winter und die Programmiermöglichkeit dies genau auf die Stunden die man zuhause ist, entweder mit Hand oder Fernbedienung einzustellen. In der Zwischenzeit darf er schlafen und sich ausruhen. Je nach Auffüllung noch frischen Pellets -brennt er sich durch den Tag und verbraucht nur einen Sack mit 15 kg bei normaler Außentemperatur.im Herbst..
Bei mir wurde schon etliche Male nachgefragt wie das mit den Pelletöfen ist, deshalb hab ich' s hier ein wenig genauer erklärt -
- Strom zu haben ist natürlich Voraussetzung. -
„Hallo
Oskar - geht ’s dir jetzt wieder gut?“
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| eine Höhle voller Geheimnisse gibt sich preis... |
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| die Brennkammer der Pellets ist großer Hitze ausgesetzt deshalb verschleißt sie unter Umständen in wenigen Jahren... |
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| die Seiten aus Eisen, der Boden aus Stahl der Stein als Rückseite hält die Hitze im Brennraum |
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| Pinsel, Schlauch, Staubsauer, Bürsten all das braucht man um in alle Ritzen zu kommen |
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| jede Menge Kabel sind darin verbaut... |
weil:







