Montag, 7. September 2026

Wildtierrettungsstationen wie viele gibt es ...

 das nenne ich Tierschutz wie er sein sollte -  es aber oft nicht ist und man es selten findet...
sie gibt es bestimmt nicht, -  wie Sand am Meer. Jeder sollte sie auf seinem Smartphone haben um im Notfall gerüstet zu sein.  

wurden sie ausgesetzt oder waren es nur zu viele?????

die Mutter war tagelang nicht zu sehen....



https://wildtierhilfe-schaefer.de sie ist -  keine 15 km weit von mir zu erreichen...
Hotline
Wildtier Hotline: 0178 721510
 hier gibt es Bilder und Tipps zur ersten Hilfe - für Igel 
wann - wo - wie - steht unter dem LINK, der sollte eigentlich in jeder Gemeinde  die dicht an Waldgebieten  liegt  - als Aushang zu finden sein. 
Waldgebiete in dem es viele Wilde Gesellen gibt. (die auch mal verletzt oder krank werden.).
 wie die kleinen Igel de ich gefunden hatte...

bei der Ankunft bei der Wildtierrettung wurden sie erst
 einmal gewogen  - genau untersucht und vermessen - 
( sie zogen dabei nicht mal ihre Köpfchen ein )
dann bekamen sie ihre eigene Box
 -  ein ruhiger großer Raum - davon gab es noch mehr...
                                        






wer verletzt – heimatlos -oder - aus dem Nest gefallen, nahezu am verhungern ist, weil die Nahrungsquellen fehlen, braucht zweifelsohne Hilfe. Gerade die Jungen die verlassen werden, vielleicht verloren gehen oder deren  Mütter vielleicht überfahren wurden, -  sie  bleiben  hilflos zurück. Man sieht ihnen nicht an, wie viel sie wiegen oder ob sie gesund sind.
 Wildtiere aller Art haben es überall nicht leicht um zu überleben. Der Mensch ver/braucht den Platz den sie einst für sich inne hatten.

Mich wundert es überhaupt nicht, dass die kleinen Waschbärkinder bei mir gelandet sind.
das war sicher kein Zufall als sie Anfang August bei mir im Vorbau auftauchten...das gilt ebenso für die Igelkinder...

a) liege ich mit meinem Haus nahe direkt am Stadtwald

b) stehen genug hohe Kletterbäume in meinem Garten- ebenso  erdnah Büsche und Sträucher, 

c) ist der Garten selbst eine kleine Wildnis pur mit hohem Gras und vielen Sträuchern

  1. ) ist es still und ruhig ohne Lärm und lautes Geplapper

    e) man hört nur die Stille rauschen wie einen Bach der zum Meer fließt

    f) es gibt noch viele andere Tiere zur Vergesellschaftung - denn eines hängt mit dem anderen zusammen. Für den einen Beute und Nahrungsquelle, für den anderen Spielkamerad und Freund um nicht alleine durch die Welt zu wandern. Die Tiere lernen manchmal besser als wir Menschen miteinander auszukommen.

g) wie Hummeln, Bienen, Wespen, Spinnen und Insekten, Fliegen und Käfer, Larven und Schmetterlinge, Maulwürfe und Marder

…........h) Katzen und viele Mäuse, ab und zu Ratten, Salamander, Eichhörnchen und Kröten
…........I)kennt mein Grundstück die Mutter noch vom letzten Jahr und weiß, ich tu ihr nix

…........J) schreit keiner hier entsetzt auf und herum nur weil die Mutter zum gucken kommt und letztendlich ihre Kinder mitbringt. Niedlich und hübsch sehen sie wie kleine Clowns aus sind dennoch wilde Tiere die sich an den Menschen gewöhnt haben weil ihnen nichts anderes übrig blieb. Das Nahrungsangebot ist eng.

So freundliche Häuser wie meines findet sie kaum mehr hier im Park, wie auch keine Bäume hinter denen sie sich verstecken kann. Die kleinen engen Straßen zu den Häusern sind fast alle abgeholzt und die Gärten auf schön getrimmt von Zäunen umgeben was sie aber nicht vom Besuch abhalten kann.

doch sie weiß und sieht wo noch Bäume sind die in die Höhe wachsen, dort geht sie als erstes hin wenn sie die fremden Gärten nachts durchstreift und an Türen schnuppert, sich auf Tonnen hockt um sie zu öffnen. Sie ist ein kluges Tier- weiß, hier bekommen die Vögel ihr Futter und Wasser ist immer in den Trögen und Wassereimern an denen sie sich nachts mal bedienen kann auch wenn die Biotonnen verschlossen und zugebunden sind, weil dort außer verdorbenes Essen die toten Mäuse der Katzen mit Maden bedeckt fast wieder herausklettern würden , wenn sie noch lebten – was sie aber nicht tun, denn Beute lebt nicht lang wenn man Katzen hat..

So hat sie bei ihrem letzten Wurf zu viele Jungen bekommen. Sechs zähle ich wenn das Licht im Vorbau länger angeht und sie im Geländer neugierig herum klettern. Die kann sie wahrscheinlich nicht alle genügend säugen. So hat sie  ihre Rabauken die sicher anstrengend für sie sind, zu mir kommen lassen und erlebt die Dürrezeit des Sommers hier, denn vieles an Beeren und Früchten sind unterentwickelt oder verdorrt, weil überall das Wasser fehlte.

Die jungen Waschbärkinder die auch kommen, - ohne etwas zum fressen vorzufinden sind Bestandteil des Parks - damit muss man sich hier abfinden und darf sich nicht wundern weil wir in einem großen Waldgebiet leben und abseits vom Dorf recht einsam hoch liegen .

 Hier sind die Wildtiere Zuhause und wir nur Gast.

es ist schon eine ziemliche Rasselbande
die seit Wochen jeden Abend bei mir auftaucht

Leider hatte ich die Lebendfalle von Pit für das  Einfangen der Mutter meinem Vorbesitzer letztes Jahr schon übergeben, sonst wäre die Mutter der vielen Jungen längst schon kastriert.

Da ich nun aber durch die Rettung der kleinen Igel vom letzten Wochenende weiß, es gibt eine Tierrettungsstation ganz in der Nähe, die Wildtiere aufnehmen, aufpäppeln und dann kastriert wieder in die Freiheit entlassen, ist sie dort schon „angemeldet“ zur Kastration um die Überpopulation der Waschbären etwas einzudämmen. doch sie sind nicht die einzigen die ich als Besucher des abends sehe, - da läuft ein junger Fuchs vorbei und steckt seine neugierige Nase an mein Fenster,  dort steht ein Reh und äugt, dann ein Dachs oder Marder der an der Camera wie eine Katze  vorbei läuft -  und dann wackeln die die kleinen Igel die nun frisch geboren sind - durch das Bild wenn es zum Boden gerichtet ist.. Manchmal ist es wie eine Fernsehschau...und ebenso unterhaltsam.

  als k e l l e r f u n d   im Regen-  eines drin, das andere Außen 

viel zu klein und schwach um zu überleben wenn die Mutter fehlt
                                 

Igel hatte ich schon einige Jahre nicht mehr im Garten. Jetzt tauchte plötzlich ein ganz junges Tier auf und zeigte sich piepsend im Abend vorher im Vorbau, robbte sich bis an meine Schuhe und kletterte darüber, - suchte im Heukastel der eigentlich für Celinchen oder Carlos angedacht war, die Mutter, Wasser oder Nahrung - keine Ahnung-ich fand ihn recht untergewichtig und extrem klein, stellte ihm eine Schale Wasser hin aber die fand er nicht und als dann  endlich der große ersehnte Regen kam – verschwand er wieder durch die Lücken im Vorbau,  sodass ich ihn nicht mehr sah. 

Es goss in Strömen die halbe Nacht hindurch und ein wenig machte ich mir Sorgen um ihn.

Am nächsten Tag hatte ich so ein blödes Gefühl als sollte ich extra noch einmal nachschauen, es ließ mir keine Ruhe. Ich öffnete die Tür des Erdkellers in dem der Strom abzulesen ist, sich  die Wasseruhr befindet und schön dick umkleidet ist; - und fand eine angeknabberte Eingangstür die mit Styropur innen abgedichtet war -  und ein heilloses Durcheinander- die dicke Putzwolle zum abdichten der Leitungen war völlig zerrissen - darin vor.

Darin fiepte es laut -  hoch und schrill. Der kleine Igel kam auf mich zu. Mit Hilfe des Nachbarn schlüpfte ich auf Knien hinein und befreite ihn aus dem Gefängnis der Nacht und steckte ihn ins Heu einer dazu passenden kleinen hohen Kiste die ich mit einem Netz abdeckte , während der Nachbar die Umgebung nach dem Nest absuchte. Sekunden später hatte er das nächste Igelkind entdeckt,  dass sich nicht einrollen konnte weil es wahrscheinlich noch nicht wusste wie das geht. Ich steckte es zu dem ersten und fütterte beide mit Nassfutter der Katzen mit einem Plastiklöffel was sie beide begierig annahmen. Im Bewusstsein  - die bekomme ich alleine nicht durch - ,  rief ich- obwohl Samstagabend den Tierarzt an - und meldete es seinem AB -  um zu erfahren was ich am besten mit ihnen mache.

* wieder aussetzen *- meinte er beim Rückruf , wenn sie satt sind.(die Mutter muss ja irgendwo sein.)

Aussetzen kam für mich überhaupt nicht infrage bei diesem Untergewicht und vor allem weil ich nicht wusste was die Waschbärkinder mit ihnen anstellen würden wenn sie sie fänden.  Ihre weichen Bäuche sind völlig ungeschützt.

Ein Biss vom Waschbärchen beim spielen und schon sind sie ernsthaft verletzt.

Für die großen  Waschbären sind sie sogar  Nahrung und BEUTE!
Als sie satt und beschützt in ihrem Kästchen ruhten um sich unter dem Heu zu vergraben und sich schlafen zu legen, suchte ich abends noch im Internet jemanden als Futter- und Versorgungsstation und fand ziemlich schnell eine Wildtierrettungsstation in meiner Nähe und rief sofort am nächsten Morgen dort an.

 "* sofort vorbei kommen und mitbringen hieß es nach meinem Bericht wie ich sie gefunden hatte. Zwischen 8 und 10 füttern und säubern wir die Käfige und versorgen die Tiere, danach haben wir Zeit für sie"*
"*

                                        


Was ich dort vorfand hat mich sehr begeistert. Kompetente gut ausgebildete Tierpfleger die sich mit allen Arten von Wildtieren auskennen, sie aufnehmen und aufpäppeln bis sie wieder in die Freiheit entlassen werden können.

Meine beiden jungen Igelkinder waren ein Junge von 175 gr und
 ein Mädchen mit 178gr...als ich sie abgab zum  ersten wiegen                                               

Weder entlassungsfähig sind sie mit Katzenaufzugsmilch gefüttert erst dann, wenn sie ca 600 gr aufweisen. Dann erst  dürfen sie wieder in die Freiheit und damit zurück in die Gärten die dafür geeignet sind. Ohne entsprechendes Futter, Untersuchung auf Krankheiten, Entlausung und sorgfältiger 24 Stundenpflege  - hätten sie bei diesem Gewicht keine zwei Nächte bei mir überlebt.                               


in weißer Vorrausicht hatte ich schon mal gefütterte Täschchen zum schlafen gestrickt, vielleicht nehmen sie die ja an, drinnen ist es schön kuschelig -warm für die ersten Tage, - war meine erste Idee..
 

ansonsten muss noch mal ein Brutkasten her...
 
Wärme ist wichtig und völlige Ruhe

Was ich dort gesehen und erlebt habe ist nicht ohne Spuren und Eindrücke bei mir zurückgeblieben.
Die Station nimmt nach entsprechender Voranmeldung und Kapazität alles auf was wild - verletzt oder zu klein ist, um in der Wildnis allein zu überleben. Im Jahr sind das weit über 1000 Tiere egal ob Waschbär, Eichhörnchen die aus dem Nest gefallen sind, oder verletzte Vögel, Enten die in Brutkästen wieder gesund gepäppelt werden sowie Tag und Nacht zu versorgen ist eine unglaubliche Leistung die dort erbracht wird. Beim füttern eines Winzlings von Eichhörnchen - kaum so groß wie eine Handinnenfläche - das ein Schädel-Hirntrauma und ein verletztes Auge nach dem Sturz aus dem Nest auswies, - aber durstig und geschickt aus der Flasche trank bis sein Bäuchlein sanft massiert wurde damit es abkoten konnte, war ich mit dabei und konnte mich kaum trennen. Die Käfige selbst sind alle individuell mit Schlafhängematten , Bäumen zum klettern und Häuschen ausgestattet und offensichtlich fühlen sich die Tiere darin wohl.

Man sieht deutlich hier wird alles für die Tiere getan was nur irgend möglich ist und auf meine Frage: „ wie viel davon bekommen Sie durch“? - erfuhr ich, fast alle - auch anscheinend hoffnungslose Fälle. Liebe Sorge , viel Wärme und Zuwendung, Fürsorge mit viel Professionalität ist deutlich spür - und sichtbar. Hier wird sich Zeit genommen um die Tiere zu versorgen. Hunde die sichtlich nicht mehr vermittelbar sind konnte ich dort gemütlich im Schatten liegen sehen, die mich alle freundlich begrüßten.

Die Station besteht dort jetzt mitten auf dem Land seit 3 Jahren, gewirkt wird aber schon seit über 20 Jahren unter gleicher Leitung,  doch ohne viele zusätzliche ehrenamtliche freiwillige Helfer ist das nicht möglich.💓💓💓💚💚💚💞

 zum ersten Mal wünsche ich mir von ganzem Herzen dass dieser Post zumindest in Hessen und im Vogelsberggebiet viele Leser erreicht - denn er ist eine wichtige Information für die Menschen die hier leben und nicht wissen wo sie mit verletzten Tieren hingehen sollen.

 * Die Waschbärchen dort, die schätzungsweise ungefähr so alt wie meine jungen Hüpfer sind,  haben einen großen Zwinger im Außenbereich , witzigerweise und ein untrügliches Zeichen,  dass da Menschen zu Gange sind die wissen was eine bestimmte Rasse braucht um sich wohlzufühlen - mit einem kleinen * Waschtrogswimmingpool *  ausgestattet -  in dem sie planschen können und sich die Pfötchen waschen*  -  haben zusätzlich mitten im Zwinger dort einen hohen Baum zum klettern und ein Häuschen zum schlafen und werden dann wenn alles mit ihnen wieder stimmt, * kastriert* und gesund erwachsen genug -  wieder ausgesetzt und nicht abgeschossen wie es mittlerweile leider üblich ist wenn die Jäger auf die Pirsch gehen um die weitere Population der Waschbären im Vogelsberg einzudämmen. Leider haben diese hübschen Tiere einen ausgesprochen schlechten Ruf weil sie Allesfresser sind, keine natürlichen Feinde *haben und mittlerweile hier in Hessen verstärkt auftreten. ( Woran wir selbst  einen großen Anteil haben)!! Damit breche ich für sie ganz bewusst eine Lanze...


Ich bin froh, nun eine entsprechende Adresse zu haben -und sollte ich wieder ein wildes zu junges oder verletztes Tier wie Fuchs, Igel, Hase oder Reh auf den Feldern finden- weiß ich nun wo ich mich als Erstes hinwende. Auch die jungen Waschbären gehören dazu.


 

es ist ein richtiges Tierkrankenhaus mit Brutkästen und einem kleinen individuellen Zuhause bis das Tier wieder ganz gesund ist. Dann kann es entweder wieder in die Freiheit entlassen - und wenn dies nicht geht, gut vermittelt werden.





 @ angelface

Vertreibung aus dem Paradies

härter als Stahl
kälter als die Antarktis
falscher als ein Reptil
arroganter als der Hochadel
gierig nach allem - was er nicht hat
berechnend wie eine programmierte Maschine
grausam wie ein wildes Tier.
Aber auch ebenso…..
warm wie ein flackerndes Feuer
süß wie wilder Honig
weich wie ein Federkissen
freundlich wie Mutter Theresia
genügsam wie ein dankbares Kind
geduldig wie die Kreatur
dankbar wie ein streunender Hund
demütig wie ein gläubiger Engel
was hat Gott da erschaffen ?
die Menschen dieser Erde
die uneigennützig anderen helfen...

23 Kommentare:

  1. Schön, dass es noch Menschen und Organisationen gibt, die sich um notleidende Tiere kümmern. Wir Menschen haben leider oft vergessen, dass wir nur Gast auf dieser Welt sind und Tiere wie wir ein naturgegebenes Recht auf Leben, Leidfreiheit und Lebensraum haben. Die Empfehlung des Tierarztes kann ich nicht nachvollziehen.
    Liebe Grüße
    Antje

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    1. Leider vergißt der Mensch viel zu schnell über dem eigenen manchmal hektischen Leben dass Tier und Mensch zusammengehören und dass - einer ohne den anderen - nicht geht"! Kaum einer, sehe ich am Beispiel hier, schaut genau hin und überlegt wie es zu verbessern ist - eine Gemeinschaft entsteht. Oft ist das Gegenteil der Fall was nur traurig machen kann. Dabei sind Tiere immer noch Nahrungsquelle vieler Menschen, Mitbewohner der Erde und oft Trost für den Menschen der sonst niemanden hat den er gern haben kann. Verkehrte, verquere Welt "wie ich schon im letzten Post festgestellt habe. Würden sich mehr Menschen um Tiere statt um das eigene tägliche Wohl und möglichst viel Macht und Geld kümmern, hätten wir sicher eine gesündere Welt ohne Kriege zu führen.( Den tA habe ich erst einmal aufgeklärt und informiert dass es eine Rettungsstation im Vogelsberg gibt, damit er die Info an Patienten in der Praxis weitergeben kann.?) Dieses Wissen kann vielen helfen und die Grundlage für Hilfe im Notfall sein.
      liebe Grüße zu dir herzlich Angel

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  2. Hach das ist so wichtig! Angel du hast alles goldrichtig gemacht. 💕 Der Tierarzt, na dem kann man ja nicht vertrauen, so klein wie die Igel sind, den Rat zu geben, sie wieder rauszusetzen! Sowas
    Schön dass du Hilfe gefunden hast, du weisst dir halt zu helfen. Die Waschbärfotos sind wirklich süß.
    Ich wünsche Dir einen schönen Tag, liebe Grüße Tina

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  3. Obwohl ich das Smartphone nicht gerade zu meinem Lieblingslebenspartner erkoren habe, in so einem Fall ist es eine Super-Hilfe um schnelles Handeln überhaupt erst zu ermöglichen, dazu braucht man nur noch zwitschen und schaun!!! Mehr nicht.-
    diese kleinen hilflosen Wesen ihrem Schicksal zu überlassen, wer kann das ? ich nicht! Ich finde * Mitmenschlichkeit fängt bei den Tieren an. Es sollte an Respekt ihnen gegenüber im Alltag nicht fehlen, sie haben niemandem etwas getan.(und mir war und ist es* ein Bedürfnis ihnen zu helfen wenn ich welche in Not sehe*
    liebe Grüße an dich herzlich Angel

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  4. Was für ein Glück für die beiden Igelkinder, dass sie bei dir gelandet sind! Und dass du nicht auf diesen Vet gehört hast- wo hat DER denn sein Diplom her? Man muss nicht studiert haben um zu erkennen, dass die Beiden nicht überlebt hätten..... Ich hatte auch mal so einen Kümmerling im herbstlichen Garten und hab ihn dann bei uns ins Tierheim gebracht, die kümmern sich dort auch um solche Fälle. Im Frühjahr konnte ich den Igel dann abholen, um ihn wieder auszusetzen. Meine Güte, da hat mich ein ordentlicher Brummer erwartet- nicht zu vergleichen mit dem mageren, kleinen Igelchen, das ich abgegeben hatte!
    Ich wüsste hier jetzt grade nicht, wo es hier eine Wildtierstation gäbe. Das müsste ich mir auch erst "ergoogeln". Aber ich würde mich in solchen Fällen an unser Tierheim wenden, die einem i.d.R. mit entsprechenden Adressen weiterhelfen können- oder den Job, wie erwähnt, gleich selber tun.
    Da gehts dir wohl wie mir: es scheint sich in der Tierwelt rumgesprochen zu haben, dass es bei uns Hilfe, Futter und Zuwendung gibt. Nur so kann ich mir erklären, dass ich mich ständig mit kranken, verwaisten oder sonstwie lädierten Tieren konfrontiert sehe..... 😉
    Grüss mir die Waschbärchen! Und auch dir einen angenehmen und erfreulichen Tag!

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  5. und das obwohl du auch - * soweit ich weiß - *autoverkehr um dich hast - (im Gegensatz zu mir - die völlig abgelegen liegt)? das ist dann ja doch etwas erstaunlich, aber schön - ja dass die Tiere praktisch r i e c h e n wo sie willkommen sind und nicht gleich verdammt verteufelt oder ge-und verjagt und erbarmungslos erschossen werden!
    ja - dem Bub und dem Mädel gehts gut und die Mutter ist hier weit und breit nicht zu sehen...aber der Garten ist ja bei mir auch eine kleine Wildnis und hat viele Versteckmöglichkeiten...
    Für die Igel aber hab ich shon sit Jahren immer 1-2 Totholz - Heuschober kästchen hinten an den Gartenhäusern für den Winterschlaf stehen, die sie auch nutzen...
    doch wenn die Kleinen auf Wanderschaft gehen - sieht man sie sind erstaunlich schnell auf den Füßchen und unschuldig neugierig wie es junge TIere nun mal sind auch überall zu entdecken, so wie die Natur es ja ursprünglich für sie vorgesehen hat!*
    siehst ja auch mir war das mit der Wildtierstation völlig neu und auf meine Frage wo - konnte mir hier keiner eine Antwort geben...
    gut dass der Vogelsberg dies so eingerichtet hat wo es sich anbietet eine einzurichten und diese ist einfach nur phantastisch, ich plane mich als ehrenamtliche helferin dort auch stellenweise anzubieten...wenn sie Bedarf haben.*Weil ich es eine tolle Sache finde!!!* Gruß richt ich aus ...lacht angel und das gerne....

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  6. guten Morgen liebe Angel, ich muss mich immer wieder wundern über Aussagen eines Tierarztes. Zum Glück hast du jemanden gefunden, der sich mit kümmert und aufpäppelt und umsorgt. Solche Tierhilfen sind so mega wichtig und sie zeigen, das ihr Herz am rechten Fleck sitzt. Vor gut 3 Jahren hab ich mal einen Igel an einem Parkplatz eines Einkaufscenters gefunden ( angrenzend gleich ein chaotisch neu erstelltes Wohngebiet was noch pure Baustelle war, also die ehemals brach liegende große Fläche wo sich Tiere zuvor frei tummeln konnten ) und mir gleich eine Kiste besorgt und ihn mit Heim genommen hab. Es war zur Herbstzeit. Hab recherchiert und fand gleich einstolle Egelstation in nur 20 km. Entfernung. Er wäre für mich zu schwach gewesen um ihn aufzupäppeln die Verantwortung war mir da zu groß. Er hat Glück gehabt ist gesund geworden und ist allerdings über die Winterzeit dort geblieben und wurde später ausgewildert. Noch heute bringe ich regelmäßig Spenden hin. Hab deinen Beitrag wieder gern gelesen. Ich wünsche dir eine angenehme entspannte Septemberwoche. Ganz liebe Grüße schick ich dir, Moni

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    1. damit liegst du sicher richtig liebe Moni, über alle Tiere ist sicher auch ein TA nicht präsent, das ist ganz gut zu wissen -( dann sollte er es aber auch sagen).Gerade in neu bebauten Wohngebieten wo die Igel früher ihr Revier hatten - sind sie hilflos unorientiert nicht in der Lage zu überleben und wie so etwas aussieht weiß jeder, gut - *dass du ihn mit nach Hause genommen hast. Es gibt auch private Igelmamas die sich mit viel Wissen zur Aufnahme und Pflege mit einbringen, nur ob diese genug Werbung dafür machen ?In so einem plötzlichen Fall sollte ja gleich Hilfe da sein, sonst ist's u.U. zu spät.
      Als Spendenadresse ist die Rettungsstation bei mir auch eingetragen denn sie finanzieren sich zum Großteil darüber...
      liebe Grüße zurück Angel

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  7. Immer gut, wenn man kompetente Leute findet. Ich halte mich in solchen Fällen an die Empfehlungen des NABU. Ich habe mal einen Igel gefunden, der war voller Maden. Da kam jede Hilfe zu spät. Alles Gute für die Igelchen und die Bärchen.
    LG Christiane

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    1. oh, ich war auch heilfroh einen klaren Kopf zu behalten und gleich das richt'ge zu tun...man *findet ja nicht jeden Tag winzige Igel die zu retten sind, beim * Alter unterschätzt man sich oft, man weiß es nur übers Gewicht und das Zentimetermaß, den zusätzlichen Stress wollte ich den Tieren aber nicht antun, sondern sie erst mal füttern und zur Ruhe kommen lassen. Bei Madenbefall allerdings kommt tatsächlich JEDE Hilfe zu spät.
      liebe Grüße zum Abend...Angel

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  8. Das ist wirklich eine tolle Einrichtung, die du uns da vorstellst, liebe Angel. Und du hast das alles prima hinbekommen und kannst stolz auf dich sein! Der Tierarzt, der nach deinem Anruf meinte, wieder freilassen, hat wohl nicht viel Ahnung von Igeln. Die Mutter kann überfahren worden sein oder die Jungtiere sich selbst überlassen haben, weil sie weiß, dass sie sie nicht durch den Winter bringt. Solche Mini-Babies haben wir vor Jahren auch mal gefunden, kleiner als deine, und zu unserer Tierärztin gebracht, die eine "Igelfrau" kennt. Die hat immerhin eins von beiden durchgebracht. Toll finde ich auch, dass die Waschbären, nicht nur aufgepäppelt, sondern auch kastriert werden, denn auch wenn sie süß sind, gehören sie einfach nicht in unsere Breiten und werden hier allmählich zur "Plage". So wird eine Überpopulation vermieden.
    Alles Liebe, 🤗
    Traude
    https://rostrose.blogspot.com/2026/09/reisebericht-2025-okanagan-valley-lake.html

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  9. Danke liebes Röschen, in der Tat ist diese Einrichtung toll, i c h war wirklich sehr überrascht und habe sie mir voller Begeisterung angesehen, so mitten auf dem Dorf mit soviel Platz und Gelände-das kann nicht allzu billig sein, die Menschen dort sind mit ganzem Herzen dabei, das ist schon beim Eintritt spürbar. Ja die Waschbärchen werden auf jeden Fall kastriert wer zur Entlassung bereit ist, auch das immer ein entsprechender Eingriff den sie selbst tragen...ich war heilfroh sie gefunden zu haben... alles Liebe zurück zu Dir.🤗..herzlich Angel

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  10. wie schön, dass du die igelchen retten konntest!
    hier gibt es etliche solche rettungs-einrichtungen - sogar spezialisierte z.b. für vögel. da werden dann störche oder schwäne aufgepäppelt. oder raubvögel und eulen......
    waschbären allerdings kommen hier "in die suppe" - sie werden lebend gefangen und dann macht der jäger kurzen prozess. sie sind halt extreme schädlinge für die heimische fauna, gerade die eh schon unter druck stehenden singvögel leiden unter ihnen. und aus den bächen fischen die nimmersatte seltene krebse und muscheln etc.... sie sind eine landplage.
    xxx

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    1. das freut mich aber sehr dass es solche Auffangstationen auch bei Euch gibt, man *hört davon ja immer erst dann wenn man sie beim Auffinden eines verletzten Wildtieres braucht.
      die Waschbären sind hier auch ein großes Thema, im nicht mehr bewohnbaren ehemaligen Ferienpark Clubhaus sind sie durch den Kamin eingestiegen und haben wirklich alles verwüstet, dennoch steht es nach wie vor seit über 20 Jahren vom Architekten und Erbauer für eine horrende Summe zum Verkauf. Das wird bestimmt in den nächsten Jahren noch so sein, falls es keiner vorher abreißt.
      Von Abschüssen wird vorsorglich geschwiegen und Stille über das Thema gelegt. Damit ist es aber nicht weg!!.
      liebe Grüße angel

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  11. Das mit den Waschbären lese ich mit sehr gemischtem Gefühl, denn sie sind in manchen Regionen längst zur wahren Landplage geworden! Forstschädling No 1, weil hier nicht heimisch, dreimal im Jahr 6 Junge (und alle kann solche Auffangstation doch nicht kastrieren) - da werden nicht nur Nester ausgenommen, Frösche verspeist..Jungtiere getötet...in städtischer Umgebung nicht nur die Mülltonnen geplündert, sondern ganze Gärten geleert und verwüstet, Schäden an Häusern sind enorm: Dächer teils abgedeckt, Dachschrägen waren bei mir völlig zerstört (was, wennde kein Geld hast für Sanierung???), der riesige Kotberg auf meinem für Menschen unbegehbaren Boden stank bei entspr. Wetterlage dermaszen in die Räume darunter, dasz das Haus quasie unbewohnbar war... - glaub mir, ich bin eine Tierfreundin und da Fallen aufzustellen und den Jäger zu holen, war eines der schwierigsten und traurigsten Dinge in meinem Leben (mal abggesehn vor Organisationsaufwand, das liest sich jetzt nur so einfach)!
    Davon angesehen können sie auch junge Katzen töten und Ältere derart über zurichten, dasz diese eingeschläfert werden müssen (selbst bei TA so gesehen).
    Schön, wenn sie bei Euch in der Region noch nicht gar so zahlreich sind und Du sie noch niedlich finden kannst! Hier im Harz sind sie der Alptraum schlechthin. Und das nicht nur für mich!
    Liebe Grüsze
    Mascha

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  12. Kassel soll angeblich von der Waschbärplage regelrecht überflutet sein sagen viele Artikel seit Jahren darüber, in den Waldgebieten sind sie zuhause , wer sich des Themas wirklich ernsthaft annimmt steht nicht fest, ich denke da drücken sich die meisten Verantwortlichen davor.
    In den bewohnten Gebieten darf der Jäger ja nicht schießen - aber wer fängt sie ein, fragst du den Jäger - was zu machen ist, bleiben viele Fragezeichen zurück.
    klein sind sie natürlich erst mal niedlich weil sie das Kindseinsyndrom im Gesicht tragen, ich bin damit auch zwiegespalten.
    liebe Grüße Angel

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    1. In bewohnten Gebieten bleibt einem nichts anderes, als sich selbst für 70-120 Euro eine Falle zu kaufen und der Jäger setzt dann einen Fangschusz irgendwo in einem geschlossenen Raum. Umsonst macht er das natürlich auch nicht. Und so kommt in einem Jahr damit schnell mehr als eine ganze Monatsrente zusammen. Vergnüglich ist das Ganze wirklich nicht. Kassel und Wernigerode nehmen sich inzw. in puncto Waschbärendichte nicht mehr allzu viel.
      Der Kot in den Gärten kann u.a. Fuchsbandwurm übertragen, ich würde da kein Kleinkind mehr spielen lassen.
      LG Mascha

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    2. deine Erfahrungen liebe Mascha klingen alles andere als ermutigend - wir leben hier im Park seit 1983 seit die Häuser von 3 Architektenkonzipiert und erbaut wurden leben die Waschbären nicht so so großer Zahl aber da auch schon mit den Menschen und näherten sich immer mehr an seitdem große Flächen von Wäldern abgeholzt wurden oder mit den Stürmen von alleine umfielen. Von Abschüssen hier ( die es hier erst seit einiger Zeit gibt ) hatte ich noch nie gehört, nur vom einfangen und (?) anderswo wieder aussetzen, ich werde mich mal etwas mit dem hiesigen Jäger unterhalten welche Möglichkeiten es noch gibt..
      danke für deine Informationen....lieben Gruß angel

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    3. In moderneren Häusern mag es gehen. Nur hier in den alten Fachwerkhäusern ist es schlimm: mit ihren Pfoten kratzen sie ganze Balken kaputt und irgendwann bricht das Dach ein.
      Einfangen und Aussetzen verlagert das Problem nur in die Natur, wo sie noch schädlicher sind. Und ohne Auto - wie sollte ich das je realisieren?? Abschusz ist hier gang und gäbe. Trauriges Kapitel!
      Gute Nacht :)

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    4. ein sehr trauriges Kapitel liebe Mascha, wie so viele andere auch die sich auf deinem Blog befinden, ich komme direkt von dir - wo ich lange gelesen habe - auch dem Link zum gestrigen Tag bin ich gefolgt und viele Erinnerungen an den 11.September vor 25 Jahren - die man niemals vergisst, - tauchten bei mir auf - vielen Dank- es gibt kaum Worte die beschreiben könnten was mich dazu bewegt...
      herzlich Angel

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  13. Ohne all diese ehrenamtlichen Menschen wäre diese Erde wirklich zum Verzweifeln. Den Glauben an das Gute bekomme ich durch solche Erfahrungen – und auch durch deine Worte.
    Liebe Grüße!

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  14. dem liebe Kelly kann ich nur zustimmen...ohne diese wären viele Hilfen egal in welcher Anzahl und wo - nicht machbar und möglich...
    liebe Grüße Angel

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  15. Ein zu Herzen gehender Bericht, wie schön, dass es dich für die Tierwelt und für uns Menschen gibt. Du hast ein gutes Herz und ich habe mit Interesse deinen Post sehr gerne gelesen.
    Sende dir einen lieben Sonntagsgruß, Lissi

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Vielen Dank für Euer bisheriges, sehr reges Lesen bei mir, für eure Besuche und das Interesse an meinen Beiträgen.
Lieben Gruß, bleibt gesund und Adieu, > bis zum nächsten lesen.. @ Angelface