Welch ein Morgen!!°!!!!
Sonntagmorgen...sooo schön...der Sonne Kraft
deine Füße im Schnee, ein leises Krachen - eine Spur hinter dir - vor dir nichts..
Leises Staunen in der Stille
Silbrig hell glänzen Äste in der Sonne
ich träume
ich hab gelesen und geschrieben, geblättert und das 3.Käffchen getrunken
und dann
a u f g e g u c k t -
als die Sonne aufging – waren es ja nur Sekunden
wie schön
ist es doch
auf der Welt zu sein
bis sich diese unglaubliche Schönheit der Natur zeigte...ehrfurchtsvoll still – kann man sie nur sprachlos betrachten...
den Augenblick zulassen
mir kamen spontan die Tränen in die Augen
und dankbar sein
dass es sie gibt.
Festhalten kann man sie nicht
weil jede Art der Schönheit vergänglich ist
W i n t e r b i l d e r
gefüllt mit
Stille Ruhe und Kraftgeheimnisvoll deutlich zu sehen
wie die Natur nun mal istkann man als Mensch nur staunen - sich hinweg träumen - in der Sonne Kraft bringt sie das Licht in die Welt und breitet sich über ihr aus...

genießt sie wie ich...
euch einen guten Morgen...doch bei aller unberührten Schönheit im Schnee, während die Bäume ihre dichte Schneelast auf den kleinen Weg werfen - die Leiter und Dächer ebenfalls bedecken, denke ich an Dori - wer schaufelt bei ihr auf dem Xaferhof. Es ist harte Arbeit, die Schaufel wird nach kurzer Zeit bleischwer und es fällt schwer bei dem vielen Eis einen Platz zu finden wo man ihn noch außer dem Weg auftürmen kann. Ich darf gar nicht zu viel wegkehren denn auf den glatten Wegen bis hinauf zu den Mülleimern und weiter auf die Straße lässt es sich noch schwerer gehen als im dichten Schnee. Der Fuß rutscht glatt weg auf dem Eis, da fällt man leicht, das ist mordsgefährlich.
Wie wird es ihr und den Schafen dort oben ergehen? Sie fährt bei dem Wetter weite Wege um überhaupt zum Hof und den Schafen zu kommen.
Doch auch das Licht verblasst. Ein neuer Tag erwacht.Montagmorgen stille Stunden - es ist eiskalt, Oskar ist wach und versucht zu glimmen. Doch er hat gestern Nacht seine letzte Mahlzeit gehabt, ist hungrig und hat kein Futter mehr.
Während ich mich noch mit einer heissen Tasse Tee zu stärken versuche, ehe ich mich in die Käte wage um den Ascheneimer hereinzuholen , einen neuen Sack hereinzuschleppen und alles um Oskar abzudecken, fahre ich schon mal den PC hoch um die neuesten Wetternachrichten zu hören...
und erfahre als Erstes, dass Dori ihre geliebte alte Kyrilla in der letzten eiskalten Nacht auf dem Xaferhof über die Regenbrücke begleitet und verloren hat.
Ein Opfer der Kälte, das ihre Arthrose so verstärkte und schwächte, dass sie sich nicht mehr erheben konnte und der Tierarzt ihr nicht mehr helfen konnte. Das ist grausam hart und brutale Wirklichkeit die die Kälte mit sich bringt, während Menschen wie Dori und ihre Helfer versuchen lebenswerte Bedingungen um sie herum für Mensch und Tier zu schaffen.Selbst wenn ein Gnadenhof die letzte gnadenvolle Station für ein Tier ist auf dem die Tiere noch schöne gesicherte Stunden erleben dürfen, und wir uns darüber freuen dass es das überhaupt noch für alte Tiere gibt die sonst keiner mehr will und braucht. - Für den freiwilligen Helfer für Tag und Nacht bedeutet es immer Kraft, Energie, die harte Arbeit im Freien, Durchhaltevermögen und Liebe alles für die Tiere zu tun. Ställe ausmisten, Heu beschaffen, Zäune bauen, Dächer reparieren, die Wasserversorgung aufrecht erhalten, ein wahrer Eisbrecher müsste man bei dieser Kälte im Winter hoch auf den Bergen sein.
Doch Dori und ihre Helfer hält ihr Glaube am Leben und gibt ihr die Kraft diese harte Arbeit in der eisigen Kälte zu tun.ich hoffe - aus ganzem Herzen, dass Gott weiter die Hand schützend über sie hält..
Alltag wird es nie sein und werden, wenn ein Tier diesen Platz verlassen muss und die Räume wechselt und es wird immer und immer wieder schmerzhaft neu sein dies mitzuerleben.eine weiße Kerze brennt hier für ein tapferes altes Schäfchen das alles versucht hat um wieder aufzustehen um mit eigener Kraft auf die Hufe zu kommen, was ihr leider - nicht gelang. Das tut in der Seele weh zu wissen. Ein kleiner Trost ist ihr Gang nach oben. Der Himmel wird sie erwartet haben.
Ein Blütenblatt einer Rose für Dori das war sie..so nannte sie sie liebevoll, denn sie war nicht nur ein Schaf für sie...DORI hängt sehr an jedem Tier und setzt sich hingebungsvoll für sie ein.
Alleine die Vorstellung alt, die Knochen von der Kälte geschwächt nimmt sie ihr die Luft zum Leben ist schwer auszuhalten ohne zu weinen. Egal ob Mensch ob Tier...wo ist da der Unterschied, wer fühlt nicht mit ...ich könnt es nicht glauben..
Ich sehe ihr über die Regenbogenbrücke voller Trauer für Dori und sie nach.
und packe ihr eine große Tüte Kraft in ein Paket und schick es zu ihr über die Wolken....während ein weiterer kalter neuer Tag erwacht..
@ angelface












Genau so geht es mir auch, man sitzt oder steht einfach da, schaut und trifft auf Weiß, welches die Welt so still einhüllt, so schön macht, so Stille verströmt ...
AntwortenLöschenLiebe, winterliche Grüße von mir
zu dir, du Liebe,
Edith
ja welch ein wundervoller Anblick ist doch unberührtes Weiß, die Weite und Stille dazu der Sonne Kraft...ich bin ganz hin und weg...
AntwortenLöschennun erhellt die Sonne einen weiß unschuldigen Tag...dir ganz liebe GRüße zu dir...du Liebe..herzlich Angel
Schöne Winterbilder,die ich auch hier bei mir genieße.Es gibt sie so selten.
AntwortenLöschenLiebe Wintergrüsse von Klärchen
Als sich dann am Mittag die Sonne über dem Platz ausbreitete, hoch bis zu den Windrädern stieg war dies ein einziges Ohhh...hell und klar beleuchtete sie den ganzen Tag...
Löschenherrlich und wunderbar..in der Tat so selten... auch hier..
lieben Sonnengruß angel
uiii das sieht wirklich richtig winterlich aus liebe Angel. Hier in Südhessen ist nur ein Hauch von Schnee zu sehen, kalt ist es aber auch hier.
AntwortenLöschenLiebe Grüße und ein gutes Neues Jahr wünschen
Kerstin und Helga
mehr Winter geht nicht, es erinnert mich sehr an meine Kindheit in Franken - da waren wir jeden Winter auch eingeschneit..
AntwortenLöschenich glaube die Kälte hat sich mittlerweile überall hin ausgebreitet...
davon werden wir noch ein wenig länger haben...
Zeit in Eis und Schnee....
liebe Grüße Angel
Es ist ein erhabener Augenblick, wenn die Sonne morgens anfängt ihr warmes Licht auf das Land zu legen, die Schatten ausleuchtet und dem Schnee einen Hauch von Gold verleiht. Und vielleicht nicht für jeden sichtbar aber durchaus vorstellbar, dass ein Schäflein namens Kyrilla über eine schillernde Brücke in die andere Welt wandert.
AntwortenLöschenLG Christiane
so denke ich das auch liebe Christiane, sowohl das eine und das andere , auf deinen Morgenbildern sieht man das noch bedeutend besser, leuchtender und näher, da pißt ein Engelchen sicher der Sonne eben über die Zunge und sie lächelt uns an weil sie Engel auch mag..so meine phantastischen Träume*, wer an die noch glauben kann kennt keine bösen Gedanken dabei..wie: Mensch die war doch schon so alt..."und daran vorbeigeht...
AntwortenLöschenhoffe dein Abend wird nicht zu kalt, ich hab ihn mir besonders warm gestaltet indem ich einen Schokokuchen in-die Röhre schob, das gibt duftende Wärme ab, die ich liebe... herzliche Grüße über die Wolken... Angel.
Liebe Angel, so schön deine Winterbilder sind - aus dem warmen Zimmer heraus ... gedenkst du doch dem alten Schaf Kyrilla. Das ist kostbar und ich trauere mit.
AntwortenLöschenWenn ein Tier gehen muss, geht mir das näher als das Gehen von Menschen. Ich weiß, das liest sich schrecklich aber Tiere sind meinem Herzen sehr nahe. Und das täglich stattfindende Tierleid (z.B. das Leid, der sogenannten Nutztiere aber auch immer noch übliche Misshandlungen von Haustieren) ist mit Worten nicht zu beschreiben.
Heute mit traurigen Grüßen
Erika
Liebe Erika ich komme eben von deiner Seite auf der diese wunderschönen Schneebilder vom hohen Norden erzählen dass vielleicht noch ungeahntes vom Himmel kommt..
AntwortenLöschenFreud und Leid, lachen und Weinen
nichts ists weit davon entfernt
sind wie Zwillingskinder untrennbar vereint
und dazwischen
immer wieder die Wirklichkeit
ist auf einem Gnadenhof Alltag
den sich manch einer nicht vorstellen kann..
Herz und Hände müssen nah bei den Tieren sein
um sie zu halten...
ich denke jeden Morgen an sie...
lieben Morgengruß zu dir...herzlich Angel
Staunen - Schönheit - nicht festhalten können - stille Ruhe und Kraft - Unberührtheit - hungrigen Ofen füttern - den Sonnenaufgang wunder-bar mit dem begleitenden vom Himmel kommenden Licht erleben ❄️ ❄️ ❄️ ❄️ ❄️ ❄️ ❄️ ❄️ ❄️
AntwortenLöschenDaran lässt du mich hier teilhaben und ich danke dir!
Und ich danke dir auch für deine einfühlsamen und wahrlich großartigen Gedanken zum Leben für - ja FÜR einen stillen, nicht kommerziellen Gnadenhof, wo Mensch und Tier einzig aus der Gnade leben. Keine Leistung, ja , die schon auch, doch vor allen Dingen Gnade. Sein Leben hingeben und dafür Leben bekommen. Und ein großes DANKE auch an Christiane und Erika.
Liebste Herzensgrüße!
P.S.: Also gestern war die Fahrt zum Xaverhof wirklich beschwerlich! Ich war in einer Art "Zwickmühle": Entweder sofort durch den Schneefall fahren oder dann gar nicht mehr fahren, weil sie gefährliches Glatteis gemeldet haben. Ich entschied mich für ersteres, wobei unterwegs mindesestens auf den Steigungen 8 LKW lagen, an denen jedoch mit viel Geduld und Können die PKW dann doch vorbei kamen. Ach, wie die Tiere dringend in der Schneepracht gewartet haben! Die Rückfahrt war dank der tapferen Jungs vom Schneeräumdienst problemlos. Vom Hof aus konnte ich sehen, dass der Verkehr wieder floss. Ade, Kinder, bis bald! Jetzt heißt es weiterhin auf Eisglätte am Hof gefasst sein. Bittebitte, dass kein Tier gestürzt ist - - - "Das Vieh lasst stah'n, er wird's indess bewahren" - HIER und DORT
Liebe Angel,
AntwortenLöschendu hast deine Gedanken um die Schönheit des Winters und deine Dankbarkeit dafür wundervoll und berührend eingefangen - in Worten und Bildern. Und ich fühle auch deine Traurigkeit und deine Gedanken in Zusammenhang mit Dori und ihrer Liebe zu dem Schaf Kyrilla mit. Tröstlich ist es vielleicht für dich, dass dieses Schaf alle Liebe bekommen hat, viel mehr, als viele andere Tiere auf dieser Welt. Eines Tages müssen wir alle gehen... und es heißt ja, dass das, wo wir alle hingehen, gar nicht so traurig ist...
Herzliche Wintergrüße ❄️☃️ und alles Liebe, Traude
https://rostrose.blogspot.com/2026/01/reisebericht-2025-vogelbegegnungen.html
liebe Traude , ein kleines bißchen heisst es ja warum gerade jetzt, Kyrilla ist ein Opfer der Kälte & der verstärkten Arthritis geworden unter anderen Umständen hätte sie es vielleicht ja noch wie die anderen gut auf der Erde gehabt...aber das sollte wohl nicht sein. Selbst dori' s Zuneigung & Hilfe konnte das nicht verhindern❄️☃️sicher ist da oben hat sie es nun besser als auf Eden hier...
AntwortenLöschender Gnadenhof schmilzt an seinen Bewohnern...langsam ein..
winterliche Grüße zurück...schön du bist schon auf deinem Rundflug hier das freut mich sehr ..herzlich angel