arm an Empathie ist auch so ein Wortgefüge, eine leere Hülse die mir dabei durch den Kopf geht.
wie komme ich auf dieses Wort?
Auch in einem Ferienort wie unserem Park, hat es Nachbarn die zu netten Mitbewohnern werden. Auch andere die man kaum kennt weil man wenig mit ihnen zu tun hat. Im Großen und Ganzen ziehen sich aber neue Bewohner der 98 Häuser in ihre Grundstücke zurück und jeder lebt so – vor sich hin. Manche kümmern sich umeinander, suchen Kontakte, andere nicht - ist der Normalzustand..
Eben hatte ich endlich die Nachbarin am Telefon die jahrelang seitdem ich hier wohne, als solche mit dem Besitzer eines der Nachbarhäuser die nah bei mir liegen - jedes Wochenende mir ein lieb vertrauter Anblick war. Ihm gehörte das Haus. Sie war für Haushalt und Garten zuständig und während der Woche fuhren sie beide zurück in ihr Haus, dass sie selbst besaß und bewohnte., weil seine Ärzte dort für seine damalige Krebserkrankung zuständig waren. Nun ist er gestorben, und ich wollte erfahren wie es ihr geht.
Sie und Er waren die Ersten die mich hier freundlich zugewandt mit begrüßten als ich mein Ferienhaus 2013 ziemlich unbedarft wie das Leben hier aussieht, bezog.
Nett und freundlich hießen sie mich damals willkommen und etliche erste Jahre feierten wir gerne in ihrem gemeinsam bewohnten Haus - Weihnachten, Sylvester und Geburtstage mit den anderen Nachbarn der umliegenden Häuser in größerer Runde zusammen bis Peter vor nunmehr 5 Jahren starb.
Die obere Wohnung im Haus stellten sie auch mal gerne Gästen von Peter zu Urlaubstagen zur Verfügung. Ansonsten waren an den Wochenenden die Enkel viel hier. H kochte ; - sie grillten, er mähte...
dann bekam er Krebs, mehrere Op's folgten- es war ein Auf und Abflammen seiner Beschwerden. Doch wir hielten Kontakt miteinander bis er endgültig- weil es ihm schlecht ging - zu ihr zog und das Ferienhaus etliche Zeit immer wieder leer stand . Sie pendelten viel zwischen ihrem Wohnort und Haus und seinem Ferienhaus wegen der ständigen Arztbesuche hin und her. Die Zeit wo die Enkel hier zu Besuch waren und spielten war vorbei.
Seitdem hat sich „das Zusammenleben“
im Park sehr verändert.
Vor allem das der Älteren und
kränklichen mit Beschwerden.
- nur wenige Bewohner halten untereinander näheren Kontakt -
- Jeder
kümmert sich ausschließlich um sich -
Von Zeit zu Zeit fährt ein fremder Wagen mit unbekannten Kennzeichen vor, räumt etwas aus dem nun schon länger unbewohnten Haus und fährt wieder, es bekommt kaum einer der anderen Bewohner hier mit, es geht ja auch niemanden etwas an..
nur durch Zufall erzählte mir einer der unmittelbaren Nachbarn vor einigen Tagen, dass der Besitzer des Hauses nun tatsächlich verstorben ist, deshalb rief ich sie an um zu wissen wie es ihr damit geht.
Von ihr zu hören, wie sich wer um ihn kümmerte als er zum Pflegefall wurde, nämlich es keinen bis zu seinem Ende interessierte, - sein Bett in ihrem Haus im Wohnzimmer stand und sie sich bis zum Schluss um ihn sorgte und ihn rund um die Uhr versorgte, obwohl sie selbst achtzigjährig und alles andere als gesund ist – war schon harter Tobak der schwer runter zu schlucken ist. Danach war sie selbst beim Arzt um sich behandeln zu lassen - weil ihr ständig schwindelig war und sie ihrem Blutdruck nicht traute - und musste sich anhören. „ Frau B Sie sind doch schon achtzig ; gegen ihre Beschwerden gibt es nichts mehr was hilft damit sie sich besser fühlen und funktionieren“, - damit schickte er sie weg ohne sie zu untersuchen oder ihr etwas zu verordnen.
Dass ihr Mann vor 2 Tagen verstorben war, interessierte ihn nicht..
Sie hat als seine langjährige Lebensgefährtin lebenslanges Wohnrecht in seinem Ferienhaus , will aber keinen „Ärger mit den Erben“ und möchte deshalb das Haus nicht mehr betreten geschweige dort wohnen.
Ich kann diesen Wunsch nur zu gut – verstehen, mir ginge es nicht viel anders wenn ich in ihrer Situation stünde.
Wenn alles in Ordnung ist, man gut in allem funktioniert , man überall mit dabei ist und an allem teilnimmt - sieht man auch bei anderen „Älteren allein gelassenen hier.
Er ist - war und wird -
nicht der einzige bleiben - dem es so geht.
Solche Schicksale gehen mir nah.- aus den Augen - aus dem Sinn -
Wird man gebraucht und gefühlt beachtet, wirst du hofiert und gefragt wie es dir geht. Wenn dies aber egal aus welchen Gründen wegfällt, dann ist man verlassen und wird schnell vergessen wie ein ungültig . gewordenes Testament.
man sollte es alle 2 Jahre neu aufsetzen und aktualisieren
Traurig traurig diese Entwicklung einer kalten uninteressierten Welt., die von Außen doch so schön und harmonisch aussieht - wie bei mir im wilden bunten Garten.
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@ angelface







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Vielen Dank für Euer bisheriges, sehr reges Lesen bei mir, für eure Besuche und das Interesse an meinen Beiträgen.
Lieben Gruß, bleibt gesund und Adieu, > bis zum nächsten lesen.. @ Angelface