Das Vogelbergsgebiet ist dafür bekannt
dass es - jedes Jahr neu im Wintermärchen versinkt.
Doch das Ausmaß kann sich niemand
vorstellen, der nicht ständig hier wohnt oder aus – der Stadt –
nichtsahnend, weil vorher nicht informiert - hierher – zieht. Vor allen Dingen wie schnell es geht - über Nacht eingeschneit ist nicht nur ein Sprichwort sondern Tatsache...gestern noch nur Eis - und Kälte - eine Nacht später Wintermärchenwald.
Selbst B e r i c h t e darüber, dass es vor Jahren noch viel schlimmer und stärker mit dem winterlichen Schneebefall war konnten dies neu Hinzugekommene kaum glauben, lachten darüber und sagten :
“ komm du spinnst“!
Nun denn – in der Tat sind Bilder, auf denen die Schneemassen quer durch die Gärten meterhoch bis an die Haustüren nichts ungewöhnliches sondern - über Wochen hinweg – zum Alltag wurden, sind zwar vorbei. Auch, dass Bäume wie Streichhölzer abknickten wenn sie die Schneelast nicht mehr trugen klang eher wie ein Wintermärchen dass man anderen vorlas als man es für die Wirklichkeit halten würde.
Erst wenn man von der Stadt aufs Land zieht wo es weite Flächen gibt über die der Wind braust dass sich sogar die Kühe und Rinder die dort weiden kräftig schütteln, - jedoch abgehärtet sind, glaubt man es wenn man an ihnen vorbei fährt. Auch sie stecken zentimeterhoch lange im Schnee wenn sie überhaupt nicht in die Ställe kommen. Erst wenn die Zitzen der Mutterkühe gefrieren, sodass die Kälber nicht mehr daran trinken können, wird auch von Seiten der Bauern ein Einsehen gehabt und sie dürfen bis zum Frühjahr in den Stall. Die Bauern haben meist ein schlichtes Gemüt - für sie sind die Tiere Nutztiere und kein Ponyhof zum streicheln und meinen wenn du sie fragst:“ ach, die Viecher halten schon einiges aus“! Ob noch Grasreste unter – dem Schnee für hungrige Mäuler stecken ist ihnen meist ziemlich egal. Auch für ein erfrorenes Tier gibt es noch gutes Geld, so ist die Mentalität hier.
Menschen die schon lange hier wohnen und arbeiten selten in die Stadt kommen, ein hartes und entbehrungsreiches Leben führen wo man abends früh zu Bett und morgens mit dem Hahnenschrei wieder in den Stall geht sind nichts anderes gewohnt. Eigentlich könnte man sie auch in die arktische Tundra umsiedeln, sie würden wahrscheinlich auch dort zurecht kommen und sich in den Hurten wohlfühlen, indem die gesamte Familie in einem Raum wohnt, arbeitet, kocht, isst und unter dicken Fellen schläft..
Wenn - nun die Stadt sich auf's Land orientiert weil die Mieten und Häuser dort billiger sind, es noch freie ungenutzte Häuser gibt weil die Jungen sich ab in die Stadt machen, weil es dort Arbeit gibt, sind 's die Alten zufrieden . Sie kennen ja nichts anderes und werden dort alt ohne je die Welt gesehen zu haben. Die Städter hingegen bringen all ihre gewohnten Ansprüche mit und modeln die Häuser je nach Geldbeutel um. Da redet man dann von Gastanks im Garten, von Zentralheizung und Fußbodenheizung statt Nachtspeicheröfen und noch viel mehr, obwohl die kleinen Häuser niemals vorher dazu angedacht waren, weil es Abschreibungsobjekte waren und heute nicht mehr sind..
Das sieht man mittlerweile auch sehr am Park mit seinen Ferienhäusern und Gärten die Stück für Stück umgebaut, modernisiert, angebaut und mit luxuriösen Zäunen umgeben sind.
Der Schnee überrascht viele ; - wenn er kommt bleibt er durch die Lage der Höhe über Wochen hinweg liegen, wird zu Eis, von da zum Eis & Schneeregen, wieder zu Eis oder füllt die Gärten und Straßen mit meterhohem Schnee auf, die kaum ein einzelner Schneeschieber schafft. Hier bekommt das Bauamt Tag und Nacht genug zu tun um die einzelnen Dorfgemeinden zu versorgen. Dann meinen wir alle, die sich hier angesiedelt haben - wir wären entweder in der Schweiz, in Österreich oder mitten im tiefsten Bayern.
Es freut sich der Mensch über Schnee den woanders in der Stadt kaum einer mehr kennt..
in diesem Jahr scheint es anders zu sein..
nun hat sich der Schnee auch bis in de
Städte verlagert, so wie Flüsse über die Ufer treten, Hurrikans
nicht mehr selten in der Welt sind verleugnet nach wie vor ein
blonder alter wirrer Dummkopf nicht ganz so weit weg von uns, mit
hochrotem Kopf voller Machtgedanken, dass er als der Größte alles bestimmen und keiner ihm etwas anhaben kann, - dass es den Klimawandel gibt. Aber ich denke Größenwahnsinnige gibt es überall auf der Welt...
den Rest erzählen die
Bilder...mitten in Schnee und Eis...und die märchenhaften Schneebäume wachsen nach wie vor bis fast zum Himmel...

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| auf einen Schlag wieder im Weiß kein Wunder wenn es die ganze N a c h t über schneit.. |
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| und es schneit weiter und weiter... |









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Vielen Dank für Euer bisheriges, sehr reges Lesen bei mir, für eure Besuche und das Interesse an meinen Beiträgen.
Lieben Gruß, bleibt gesund und Adieu, > bis zum nächsten lesen.. @ Angelface